Die meisten assoziierten den Herbst eher mit gedeckteren Farben. Wenn die Temperaturen fallen und Tage kürzer werden, dominieren sie sowohl die Mode- als auch die Pflanzenwelt. Dies möchte man zumindest meinen. Was die Farbenpracht in der kühleren Jahreszeit anbelangt, so wird diese besonders bei den Pflanzen unterschätzt. Und das zu Unrecht, denn in den Staudengärten beispielsweise beginnt im Herbst eine der aufregendsten Phasen des Jahres – Bühne frei für die reifen Schönheiten, die sogenannten Spätblüher. Nach der sommerlichen Blütengala sind sie es, die sich ins rechte Licht rücken und der Jahreszeit in Violett, Eisblau und Zartrosa eine magische Note verleihen. Mit diesen Herbstblühern wird jeder Garten zum ganzjährigen Erlebnis.




Herbst-Aster

Kaum eine Blume symbolisiert den Beginn der kühleren Jahreszeit wohl mehr als die Herbst-Aster. Durch ihr intensives Farbspiel von silbrig schimmernden Weiß über Lavendel bis hin zu kräftig leuchtendem Rot hilft dieser Herbstblüher über so manch schwermütigen November-Blues hinweg, da einige Sorten bis tief in den vermeintlich tristen und grauen Monat hinein blühen. Astern gibt es als tief wachsendes Gewächs wie die Zwergaster und auch als hoch rankende Glatt- und Raublattastern mit Blütenbüschen von mehr als einem Meter Höhe.

Herbst-Chrysantheme

Nach der Blüte der letzten Astern schlägt die Stunde der Herbst-Chrysanthemen, mitunter auch irreführend als Winter-Astern bezeichnet. Die farbenfrohen Spätblüher setzen in der dunklen Jahreszeit leuchtende Akzente. Sie gehören zu den winterharten Pflanzen und können im Garten mitunter eine stolze Höhe von gut einem Meter und mehr erklimmen. Ihren ersten Winter sollten frisch eingepflanzte Chrysanthemen jedoch noch abgedeckt verbringen.

Oktober-Steinbrech

Der Oktober-Steinbrech stammt aus den Wäldern Japans und ist hierzulande noch eher unbekannt. Trotz seiner hohen Robustheit besticht der Oktober-Steinbrech äußerlich durch seine filigrane Erscheinung. Aus leuchtend roten Stängel sprießen die Blüten, die wiederum aus unzähligen dünnen, weißen Blättern bestehen und den Steinbrech zu einem echten Eyecatcher in jedem Herbstgarten machen. Der Oktober-Steinbrech mag es gerne schattig und benötigt für ein ideales Wachstum einen möglichst nährstoffreichen, leicht säuerlichen Boden.

Herbst-Anemone

Eine echte Sonnenanbeterin hingegen ist die Herbst-Anemone. An langen Stilen stellen diese Pflanzen bis in den tiefen Herbst hinein ihre Blütenpracht in einer breiten Farbpalette zur Schau. Herbst-Anemonen sind langlebig und relativ pflegeleicht. Besonders wohl fühlen sie sich in einem lehmigen, nährstoffreichen Boden. Besonders viele Blüten setzen die Stauden an sonnigen Standorten an. Dabei sollte jedoch darauf geachtet werden, dass der Boden ganzjährig feucht ist und niemals austrocknet. Wie der Steinbrech stammt auch die winterharte Herbst-Anemone aus Japan. Um ihre volle Kraft und ganze Schönheit zu entfalten benötigt sie in der Regel ein bis zwei Jahre.

Alpenveilchen

Als traditionsreiche Herbst- und Winterblume erleben derzeit Großmutters Alpenveilchen eine Renaissance. Ob als Zimmerpflanze oder winterharte Outdoor-Variante gelingt dem Alpenveilchen der Spagat zwischen Klassik und Moderne. Mit von weiß bis lila schimmernden Blüten und einem tiefgrünen Blätterkleid macht das Alpenveilchen auf Balkonen und Terrassen, im Herbstgarten oder als Grabbepflanzung stets eine gute Figur. Dank moderner Züchtung fühlen sie sich in der herbstlichen Nässe sehr wohl und überstehen selbst die ersten leichten Nachtfröste.

Fetthenne

Trotz ihres wenig schmeichelhaften Namens wurde die Fetthenne 2011 zur Staude des Jahres gekürt. Und diese Ehre wurde ihr nicht von ungefähr zuteil, denn die genügsamen und dankbaren Dickblattgewächse erfreuen sich nicht nur aufgrund ihrer herbstlichen Blütenpracht großer Beliebtheit. So diente sie beispielsweise in der Vergangenheit als natürliches Heilmittel gegen Hühneraugen und Warzen. Im Herbst ziehen sie derweil Schmetterlinge und Insekten magisch an. Die Fetthenne (botanischer Name: Sedum) fühlt sich pudelwohl an sonnigen Standorten mit gut durchlässigen Boden – dann benötigt sie kaum Pflege.

Ziergräser

Wer in seinem Herbstgarten darüber hinaus noch für einige „Special Effects“ sorgen möchte, kann mit Ziergräsern weitere attraktive Farbakzente setzen. Ihre Laubbüschel und Blütenstände harmonieren optisch hervorragend mit den oben vorgestellten Spätblühern. Schillernde Braun- und Rottöne in den verschiedensten Formen bringen auch in der kälteren Jahreszeit Vielfalt und Leben ins Beet. Zu den beliebtesten Vertretern ihrer Art gehören Chinaschilf, Gartensandohr, Rutenhirse, Japanisches Blutgras sowie Sonnenhut, Neuseeland-Segge oder Lampenputzergras.

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