Unkraut in Pflasterfugen
Unkraut in Pflasterfugen

 

Nicht nur das Moos will auf der Garten-Terrasse (und an anderen Plätzen) aus den Fugen zwischen den Pflastersteinen entfernt werden, sondern auch Unkraut. Letzteres ist häufig mit einer echten Herausforderung verbunden, da es sehr hartnäckig sein kann. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie man vorgehen kann.

  • Die wichtigsten Tipps
  • Klassische Vorgehensweise
  • Diese technischen Hilfsmittel helfen




Allgemeines

Es ist wie so oft im Leben: Jeder schwört auf seinen Weg. Was das Entfernen von Unkraut betrifft, setzen die einen auf elektrische Hilfsmittel, andere auf das klassische Zupfen per Hand, dritte auf einen Gasbrenner – und damit sind noch längst nicht alle Möglichkeiten aufgezählt. Wie effektiv sie sind, hängt natürlich auch von der jeweiligen Hartnäckigkeit des zu entfernenden Krauts ab.

Die klassische Methode

Das heutzutage fast altmodisch anmutende Zupfen per Hand gilt immer noch als wohl effektivstes Hausmittel, ist aber natürlich auch recht mühsam und entsprechend kraftaufwändig. Sinn macht es natürlich nur, wenn Sie das Unkraut langfristig mit der Wurzel entfernen. Als Hilfsmittel eignen sich hier ein spitzes Messer oder ein Unkrautstecher. Am allerbesten lassen sich die Fugen mit einem Fugenkratzer reinigen; dieser sollte idealerweise mit einem Teleskopstiel ausgestattet sein, damit Ihr Rücken nicht zu sehr leiden muss.  Gut ist auch die Kombination aus Fugenkratzer und Wurzelbürste. Diese Methode ist recht wirksam, da das Unkraut samt Wurzel entfernt wird und für längere Zeit dann Ruhe ist.




Voraussetzungen

Wenn Sie sich für die Methode per Hand entscheiden (ob mit oder ohne Hilfsmittel), sollten einige Voraussetzungen vorhanden (oder geschaffen) sein. So sollte die Erde etwas nass sein; gehen Sie also am besten nach einem Regentag an die Arbeit oder, falls das nicht möglich ist, helfen Sie mit einem Wasserschlauch etwas nach. Während der Arbeit wiederum ist es von Vorteil, wenn es trocken ist. Teilen Sie sich Ihre Kraft gut ein, die Arbeit geht wie schon geschrieben auf den Rücken oder insgesamt „auf die Knochen“.

Technische Hilfsmittel

Natürlich gibt es heutzutage auch technische Hilfen – wie der elektrische Fugenreiniger, der die Arbeit schon sehr erleichtert. Entscheiden Sie sich, ob sie ein Modell mit Netzkabel oder eines mit Akku haben wollen. Jene mit Netzkabel sind leistungsstärker und können gut für größere Flächen eingesetzt werden. Modelle mit Akku haben dagegen den Vorteil der Mobilität, der Nachteil liegt aber auch auf der Hand: der Akku hat nur eine Kapazität von maximal 30 Minuten. Beide Reiniger-Formen gibt es mit verschiedenem Zubehör: mit weicher Nylonbürste für Naturstein, harter Stahlbürste für Beton, einem Führungsrad zur besseren Bedienung oder einem Spritzschutz zum Auffangen von Schmutz und Unkraut.

Hochdruckreiniger

Mindestens eine Nummer größer ist natürlich der Hochdruckreiniger. Durch seinen starken Wasserstrahl können ebenfalls Unkräuter aus den Plattenzwischenräumen gelöst werden – eine sehr umweltfreundliche Methode, da nur klares Wasser benötigt wird.  Durch den starken Druck wird das Unkraut gelöst und aus den Zwischenräumen gespült. Einen deutlichen Nachteil gibt es allerdings auch: Die Wurzeln des Unkrauts bleiben unberührt. Immerhin werden dabei aber gleichzeitig die Steinplatten gereinigt. Beachten Sie, dass der Reiniger mindestens zehn bar haben sollte und halten Sie den Strahl im Winkel von 45 Grad auf die Fuge.

Abflammen

Sie können das Unkraut auch mit einem Gasbrenner abflammen. Durch die Wärme platzen die Pflanzenzellen, was dazu führt, dass die Unkräuter austrocknen. Allerdings verbleiben auch einige Wurzeln immer noch im Boden. Bei dieser Methode besteht die Gefahr, dass das Pflaster Schaden nehmen kann, deshalb stellen Sie vorsichtshalber immer einen Eimer Wasser bereit.

Vorbeugende Maßnahmen

Wenn die entsprechende Fläche einmal pro Woche mit einem groben Straßenbesen gereinigt wird, hilft dies, einem Unkrautwachstum vorzubeugen. Grund: Die Plattenzwischenräumen können sich dann nicht so schnell mit wachstumsfördernden Humus füllen. Gut zum Vorbeugen eignen sich auch der Einsatz von Pflasterfugenmörtel und Dansand. Bei ersterem werden die Räume zwischen den Platten mit einem speziellen Mörtel verschlossen; beim Dansand ist es so, dass er den pH-Wert verändert, was die meisten Wildkräuter überhaupt nicht mögen. Eine weitere Methode: Verlegen Sie bereits bei der Neuanlage Ihrer gepflasterten Fläche unter den Platten ein Unkrautvlies oder eine Folie und füllen Sie die Zwischenräume dann mit Sand auf.

Entsorgung

Wichtig: Die Entsorgung des entfernten Unkrauts sollte nicht auf dem Kompost, sondern im Restmüll erfolgen. Andernfalls kann sich der Samen sonst wieder recht zügig über den gesamten Garten verbreiten.

 

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