Moos
Ein vermooster Rasen © rauchmelder.de/pixelio.de

 

Moos kann für den Gärtner zum Ärgernis werden, weil es die Rasenpflanzen unterdrückt oder auf Gehwegen und Terrassenplatten eine Rutschgefahr darstellt. Der nachfolgende Artikel erklärt, wie sich ohne den Einsatz der chemischen Keule lästiges Moos entfernen lässt.




Ursachen ergründen

Gründe für die Ansiedlung von Moos im Rasen gibt es viele. Eines der größten Probleme ist die Verdichtung des Bodens, die dazu führt, dass das Schmelz- und Regenwasser nicht ablaufen können. Gerade deshalb macht sich die Sporenpflanze zu Beginn des Frühjahrs besonders breit. Ist der Boden sauer, gedeiht sie ebenfalls prächtig, während der Rasen kümmert. Außerdem bevorzugt der Rasen Sonne, das Moos fühlt sich auch im Schatten wohl. Letztlich kann ein Nährstoffmangel dafür sorgen, dass der Rasen keine dichte Grasnarbe bildet. Sind die Ursachen für die Moosbildung bekannt, können sie beseitigt werden, damit sich der Rasen erholt.

Dem Rasen eine Erholungskur gönnen

Damit sich anstelle des Mooses eine stabile Grasnarbe bildet, benötigt der Rasen über das ganze Jahr Pflege. Im Frühjahr lässt sich durch das Vertikutieren das vorhandene Moos entfernen. Der Vertikutierer ist ein Gerät, das mit scharfen Klingen den im Rasen gebildeten Filz herausreißt und im Fangkorb sammelt.

Der richtige Zeitpunkt zum Vertikutieren

Alternativ lassen sich Rasenflächen abharken. Der beste Zeitpunkt zum Vertikutieren ist der Beginn der Forsythien-Blüte, also im März. Ist der Rasen aufgrund der Witterung noch zu nass, sollte er noch nicht betreten werden, da dies die Verdichtung des Bodens weiter fördern würde. Dann wartet man besser noch ein bis zwei Wochen, bis man mit der Rasenpflege beginnt.

Lehmige Böden aufbereiten

Um den Boden lockerer zu machen, empfiehlt sich das Einarbeiten von Sand. Dieser wird auf den Rasen gestreut und sorgfältig eingeharkt. Anschließend erhält der Rasen eine Düngung. Hierbei kommt ein mineralischer Rasendünger zum Einsatz, der nach den Angaben des Herstellers dosiert wird. Keinesfalls sollte der Rasen überdüngt werden. Von der Verwendung von Kompost ist abzuraten, da dieser durch seinen hohen organischen Nährstoffgehalt die Grasnarbe zerstören würde.




Regelmäßig mähen

Letztlich muss der Rasen regelmäßig gemäht werden, da sich auf diese Weise eine dichte Grasnarbe bildet. Sie unterdrückt das Aufkeimen anderer Pflanzen. Die optimale Schnitthöhe beträgt zwischen 2,5 und 4 Zentimeter. Lediglich während längerer Hitzeperioden schneidet man die Gräser nicht zu kurz, damit sie in der Sonne nicht verbrennen.

Für Moosfreie Gehwege und Terrassen sorgen

Auch auf Terrassen und Gehwegen muss man das Moos entfernen, da es eine Unfallgefahr darstellt. Es wird mit Essigwasser oder Soda besprüht. Nach einer kurzen Einwirkzeit lässt es sich leicht abbürsten.

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