Eine gepflegte grüne Rasenfläche
Eine kleine Augenweide – eine gepflegte grüne Rasenfläche © Twinili/pixelio.de

 

Nicht nur Beetpflanzen benötigen für ihr Wachstum Dünger. Auch Rasen bevorzugt einen nährstoffreichen Boden. Ist dieser nicht vorhanden, kann mit verschiedenen Düngermitteln nachgeholfen werden. Welche Menge und Art benötigt wird, hängt sowohl vom Gras, dem Standort und der Nutzung ab. 




Im Handel werden organische oder mineralische Rasendünger angeboten. Aber auch Dünger, welche beide Anteile enthalten. Die jeweiligen Typen unterscheiden sich nicht nur in der Zusammensetzung, sondern auch in der Wirkungsweise.

Organische Rasendünger

Diese bestehen überwiegend aus pflanzlichen oder tierischen Abfallprodukten. Dazu zählen Knochenmehl (Phosphor), Hornspäne (Stickstoff), Treber, Melasse oder Hühnerdung (sterilisiert). Die Wirkung des Düngers entsteht bei der Umwandlung organischer Inhaltsstoffe mit Bodenorganismen. Daher wirken organische Dünger erst nach einigen Monaten (ca. vier bis sechs). Wird der Rasen rein organisch gedüngt, entsteht eine Unterversorgung mit Nährstoffen. Dies kann z. B. zu Moosbildung führen. Vorteilhaft bei der Verwendung von organischen Düngern, ist die Verbesserung von Struktur und Fruchtbarkeit der Erde.

Mineralische Dünger

Mineralischer Dünger wird auch als Kunstdünger bezeichnet. Am bekanntesten ist wohl das Blaukorn, das zu dieser Gruppe gehört. Die Dünger nehmen keinen negativen Einfluss auf das Leben im Boden. Die regelmäßige Verwendung von mineralischen Düngern kann zu einer Unterversorgung führen, welche das Wachstum von Rasenkräutern begünstigt. Mineralische zeichnen sich durch eine schnelle Wirksamkeit aus (zwei bis drei Tage). Diese hält im Schnitt zwei bis drei Wochen an.
Zusätzlich werden mineralische Dünger in Flüssigdünger und gekapselte Langzeitdünger unterschieden. Flüssigdünger findet vor allem bei der Rasenpflege ihren Einsatz, zur schnellen und effektiven Verbesserung der Grasnarbe. Langzeitdünger werden hauptsächlich bei der Grunddüngung verwendet, sind aber für eine ausreichende Nährstoffversorgung nicht ausreichend. Außerdem sind sie stark witterungsabhängig und wirken erst bei Regen oder einer künstlichen Bewässerung.

Organisch-mineralische Dünger

Diese Dünger stellen den perfekten Rasendünger dar. Dank der organischen Anteile hält die Wirkung lange an, während durch die mineralischen Anteile, Nährstoffe sofort verfügbar sind. Ein weiterer positiver Effekt ist die Verbesserung des Bodenlebens und der Fruchtbarkeit.

Die Anwendung im eigenen Garten

Da nun der perfekte Rasendünger gefunden wurde, stellt sich die Frage, wann gedüngt werden soll. Wer Wert auf einen gepflegten Rasen legt, sollte dreimal jährlich düngen. Die erste Düngung sollte dabei im Frühjahr erfolgen. Diese lässt im Frühsommer nach und sollte mit einer zweiten Düngung aufgefrischt werden. Eine letzte Düngung ist im Herbst ratsam, um den Rasen auf den Winter vorzubereiten. Hierfür werden im Handel sogar spezielle Herbstdünger angeboten.




Am besten wird der Dünger auf feuchter Erde aufgetragen. Ist die Erde trocken, sollte anschließend gewässert werden. Düngen bei starker Sonneneinstrahlung ist nicht empfehlenswert, da die Gräser sonst verbrennen können.

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