Zwei Endivienköpfe
Zwei Endivienköpfe

 

Wer einen leckeren Endiviensalat zubereiten will, kann dies wunderbar mit Zutaten aus dem eigenen Garten tun. Das Schöne an diesem Spätsommersalat ist unter anderem, dass man ihn bis in den späten Herbst hinein ernten kann. Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie Endivien am besten anbauen.

  • Botanische Fakten rund um die Endivie
  • Endivien anbauen, pflegen und ernten
  • Endivien richtig lagern




Wissenswertes

Die Endivie (Botanischer Name: Cichorium Endivia) ist ein typischer Spätsommersalat, sie gehört zur Gattung der Wegwarten und wächst in humusreichen Böden in sonniger Lage. 2005 wurde sie vom Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt zum Gemüse des Jahres gewählt. Als ein- bis zweijährige Art erreicht die Endivie eine Wuchshöhe von über einem Meter. Das Besondere am Endiviensalat ist, dass die Endivie keinen geschlossenen Salatkopf bildet, sondern Rosetten aus recht dicken Blättern. Charakteristisch für einige Sorten ist zudem, dass die Blätter kraus gewellt sind. Ursprünglich stammt die etwas bitter schmeckende Endivie aus dem Mittelmeergebiet. Sie wird aber auch in vielen anderen Regionen kultiviert, in Europa vor allem in Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Italien und den Niederlanden.

Zwei Gruppen

In Deutschland werden die Endivien in fünf bis sechs Sorten unterteilt, die wiederum zwei verschiedenen Gruppen zugeordnet werden können. Es gibt Sorten mit breiten Blättern und einem nur halb geschlossenem Salatkopf; sie sind für die Lagerung sehr gut geeignet. Zu dieser Gruppe zählen die Sorten Escariol, Glatte Endivie und Winterendivie. Zur zweiten Gruppe zählt die Krausblättrige Endivie. Sie ist für den direkten Bedarf besser geeignet. Hier sind die Blätter stark geschlitzt oder gekraust. Auffällig: Die inneren Blätter sind hellgrün bis gelb, dabei zugleich zarter als die Außenblätter.

Standort und Boden

Die Endivien mögen es hell und nährstoffreich – frei nach dem Motto, je sonniger, umso besser. Die Erde sollte dafür bereits einige Zeit vor der Aussaat mit Kompost angereichert werden. Für den Anbau am besten geeignet sind neutrale, lockere, kräftige Böden in sonniger, geschützter Lage.

Der Anbau

Die Saattiefe sollte etwa einen Zentimeter, der Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen 30 bis 40 Zentimeter betragen. Endivien sollten recht spät im Jahr ausgesät werden (siehe auch „Die Ernte“ und den Unterschied zwischen Sommer- und Winterendivien); so kann man sie als „Nachfolger“ von frühem Gemüse nutzen. Um den Boden mit Kompost anzureichern, graben Sie die Erde etwa 30 Zentimeter tief aus und geben Sie dann eine ordentliche Portion Kompost in das Loch – dann vermischen Sie Erde und Kompost mit einer Schaufel.

Die Pflege

Direkt nach der Aussaat müssen die Endivien häufig gegossen werden. Trockenheit sollte unbedingt vermieden werden, denn gerade die jungen Pflanzen mögen diese überhaupt nicht und reagieren oft extrem. Nicht ganz so anspruchsvoll sind die Endivien, was die Notwendigkeit des Düngens betrifft: Wenn Sie den Boden wie empfohlen zuvor mit Kompost angereichert haben, hält sich der Dünge-Bedarf im Rahmen. Wenn, dann nehmen Sie am besten etwas Mulch oder Blaudünger.

Die Ernte

Die Erntezeit der Endivien liegt zwischen August und November; grundsätzlich kann man sagen, dass Sie die Endivien gut drei Monate nach der Aussaat ernten können. Dabei wird generell zwischen Sommer- und Winterendivien unterschieden: Sommerendivien sollten etwas früher gesät und geerntet werden, während Winterendivien oft bis November oder gar Dezember geerntet werden können. Letzere weisen eine größere Winterhärte auf, zudem kann man sie auch besser lagern als die Sommerendivien.




Speisetipps

Die Endivie wird in den meisten Fällen als Salat zubereitet und gegessen; man kann sie aber auch warm essen; in diesem Fall sollte die Endivie ähnlich zubereitet werden wie Mangold oder Spinat. Im Rheinland etwa gilt „Endivien untereinander“ als Spezialität: Hierfür vermengen Sie fein geschnittene Endivienstreifen gemeinsam mit Speck und Zwiebeln in Kartoffelpürree, den Sie dann als Beilage zu Fleisch- und Fischgerichten verspeisen können.

Lagerungs-Tipp

In ein feuchtes Tuch eingeschlagen, hält sich dieser Salat im Gemüsefach des Kühlschrankes zwei bis drei Tage. Durch Lichtausschluss kann die Gelbfärbung noch gefördert werden.

 

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