Agapanthus
Agaphantus © Dieter Hupka

Wegen ihrer blauen Blüten ist Agapanthus eine beliebte Kübelpflanze. Trotz ihres extravaganten Aussehens ist sie wenig anspruchsvoll. Einige Pflegetipps sollten jedoch Beachtung finden.




Einst war die Schmucklilie (Agapanthus) aus der Familie der Amaryllisgewächse nur in herrschaftlichen Gärten zu finden. Was zum einen am hohen Preis der Exotin gelegen haben mag und zum anderen, dem wohl wichtigeren Grund, dass nur Wohlhabende sich die Räumlichkeiten (Orangerie) zur frostfreien Überwinterung derartiger Pflanzen leisten konnten. Inzwischen ist Agapanthus, in wörtlicher Übersetzung auch Liebesblume genannt,  weit verbreitet, was auch an den inzwischen weniger frostempfindlichen Sorten liegen mag.

Die blaue Blume Südafrikas

Vor ca. 300 Jahren kamen die ersten Exemplare der Schmucklilie vom Kap der Guten Hoffnung nach England, von wo aus sie sich über ganz Europa verbreitete. Der relativ selten gebräuchliche Name Schmucklilie ist auf ihre Zuordnung zu der großen Familie der Liliengewächse zurückzuführen, in welche man Pflanzen von sehr unterschiedlichem Aussehen eingegliedert hat.

Habitus der Schmucklilien

Über schmalen dunkelgrünen (bei einigen Sorten auch grün-weiß gestreiften) Blättern, welche nach der Winterruhe erscheinen, erheben sich 1 bis 1,5 m lange Blütenstiele, an welchen sich im Juli meist leuchtend blaue, aus vielen Einzelblüten zusammengesetzte, kugelige Scheindolden erheben. Die Blütezeit ist recht kurz, sie endet bereits im August. Wegen ihrer langen schlanken Blattbüschel bleibt die Pflanze dennoch dekorativ.

Sorten

  • Die bei uns bekannteste Art ist Agapanthus praecox. Auf ihren 1,5 m langen Blütenschäften sitzen dicke blaue Dolden.
  • Kleiner ist Agapanthus africanus. Bei dieser kompakten Sorte werden die Blätter etwa 30 cm lang und die Blütenstiele nur 1 m hoch, was ihr eine bessere Standfestigkeit verleiht. Bei großen Sorten werden die schweren Blüten bei Regen schnell kopflastig und neigen sich dem Boden zu, was ihre Schönheit erheblich mindert. Ein Pluspunkt von Agapanthus africanus ist die bessere Verträglichkeit niedrigerer Temperaturen. Diese Sorte verträgt kurzzeitig Kälte bis zu minus 8 Grad Celsius. In milden Regionen kann diese Schmucklilie im Freien überwintern, sofern nicht die Erde des Kübels durchfriert.
  • Noch kleiner ist Agapanthus orientalis mit Blütenstielen bis zu 70 cm.
  • Bei den Sorten ‚Albus‘ und ‚Maximus Albus‘ sind die Blüten weiß.

Standort

Ab Mitte Mai, wenn keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind, werden die Kübel aus dem Winterquartier geholt und an einem vollsonnigen, windgeschützten Platz aufgestellt. Ende September werden die Agapanthi wieder eingeräumt. Ein idealer Platz ist ein kühler (8 – 10 Grad Celsius) heller Raum. Liegen die Temperaturen über 15 Grad Celsius, bildet die Pflanze keine neuen Blütenknospen. Notfalls kann ein Agapanthus auch im dunklen Keller überwintern. Dann verliert er jedoch alle Blätter, welche aber im folgenden Frühjahr durch neue Austriebe ersetzt werden.

Die Pflege des Agapanthus

Im Winter wird nur so sparsam gegossen, dass die Pflanze nicht austrocknet. Im Sommer muss dagegen reichlich Wasser gegeben werden, wobei Staunässe unbedingt zu vermeiden ist, damit die fleischigen Wurzeln nicht faulen. Von April bis Juli sollte dem Gießwasser einmal pro Woche stickstoffarmer Dünger beigegeben werden. Bis Ende August wird nur noch alle zwei Wochen gedüngt, während der winterlichen Ruhezeit gar nicht mehr.




Umtopfen

Die Erfahrung hat gelehrt, dass Agapanthi umso reichlicher blühen, je enger es in ihrem Topf ist. Wenn das Pflanzgefäß völlig durchwurzelt ist, wird im Winter umgetopft. Eine tonhaltige Einheitserde (Compo Sana) ist ein gutes Substrat oder man nimmt eine Mischung aus zwei Dritteln lehmhaltiger Gartenerde und einem Drittel Humus. Im folgenden Sommer wird der Blütenflor etwas geringer ausfallen.

Wird die Schmucklilie umgetopft, bietet sich eine Teilung des Rhizoms zur Vermehrung an. Eine Aufzucht aus Samen ist eine langwierige Angelegenheit. Erst nach drei bis vier Jahren kommt eine selbst gezogene Jungpflanze zur Blüte.

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