Blühender Allium
Blühender Allium © Dieter Hupka

 

Der aus dem früheren Persien stammende Zierlauch erfreut zunehmend Gartenbesitzer und Züchter.




Die Familie der Lauche umfasst ca. 700 Arten, die fast ausschließlich auf der Nordhalbkugel der Erde zu finden sind. Schnittlauch, Zwiebel und Stangenlauch sind bekannte Küchenklassiker. Der Erfolg dieser erlauchten Gesellschaft als Zierpflanzen begann vor gut 100 Jahren, als ein Pflanzenjäger an einem steinigen Hang im Iran eine Zwiebelpflanze entdeckte, deren kugeliger Kopf aus unzähligen lila Sternblüten zusammen gesetzt war. Begeistert von diesem Fund schmuggelte er etliche Zwiebeln in seinem Koffer nach Holland, wo die professionellen Blumenzwiebelzüchter diesen Neuling mit großer Freude in ihr Repertoire aufnahmen. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts blühen Zierlaucharten in unseren Gärten, indes ist erst seit einigen Jahren ein wahrer Alliumboom dank neuartiger Züchtungen in unseren Gärten ausgebrochen.

Eine Alliumblüte
Eine Alliumblüte  © Dieter Hupka

Standort und Pflege

Alliumzwiebeln können ab September bis Ende Oktober gepflanzt werden. Nach dem Erwerb sollten sie schnell unter die Erde gebracht werden, denn eine lange Lagerzeit vertragen sie nur schlecht. Insbesondere trocknen kleine Zwiebeln schnell aus. In lockeren Gruppen gepflanzt erzielt man die beste Wirkung. In sonniger Lage gedeiht Allium in jedem nahrhaften Boden. Staunässe muss allerdings vermieden werden, damit die Zwiebeln nicht faulen. Zierlauch ist hungrig, deshalb sollte er jährlich, am besten nach der Blüte, gedüngt werden. Das Laub des Allium, welches leider schon zu Beginn der Blüte vergilbt und dann einen nicht sehr schönen Anblick bietet, sollte unter Stauden mit üppigem Laub, z. B. Frauenmantel, Katzenminze oder Geraniumarten verborgen werden. Jedenfalls sollte das Laub bis zum völligen Absterben an der Pflanze bleiben, weil ein vorzeitiges Entfernen der Blätter die Zwiebeln schwächen würde. Auch wenn sich die Blüte ihrem Ende zuneigt, verliert die Pflanze nicht an Attraktivität. Ihre zunächst grünen, später strohfarbenen Samenstände bieten sowohl im Staudenbeet als auch in der Vase einen prächtigen Anblick. Verbleiben die Samenstände lange im Beet, versamen sich viele Arten von selbst.

Zwerge und Riesen

Der als Küchenkraut bekannte Schnittlauch (Allium schoenoprasum) ist einer der kleinsten Vertreter im großen Sortiment der Zierlauche. Seine essbaren lila Blütenköpfchen haben durchaus Zierwert, ebenso Allium ursinum, der Bärlauch, dessen weiße Kugelköpfe nicht nur auf den Esstellern dekorativ sind. Bis auf den Blauzungenlauch (Allium karataviense) sind alle Alliumsorten genießbar. Der ca. 30 cm hohe Goldlauch (Allium moly) aus den Pyrenäen gehört ebenfalls zu den Kleinen. Er gedeiht sogar im Halbschatten und gilt als nahezu unverwüstlich. Beim Blauzungenlauch erscheinen im Mai auf ca. 20 cm hohen Stielen rosa Blütenköpfe. Die blaugrünen namensgebenden Blätter bleiben bei dieser Sorte auch nach der Blüte lange ansehnlich.

Zu den halbhohen Sorten zählen der Iranlauch und der Sternkugellauch. Allium aflatunense ist als erster im Frühjahr zur Stelle. Diese Sorte ist sehr robust, selbst im Halbschatten blüht er noch, durch Selbstaussaat ist er leicht zu vermehren. Ein Klassiker ist die Sorte „Purple Sensation“.

Allium in einer Vase
Allium in einer Vase © Dieter Hupka

Allium christophii macht seinem Namen Sternkugellauch alle Ehre. Auch wenn die amethystfarbenen Blütensternchen verwelkt sind, bieten die kugeligen Samenstände als Tischschmuck oder als Trockenblumen eine attraktive Dekoration.




Neuere Züchtungen haben wahre Riesen hervor gebracht. Allium giganteum wird über einen Meter hoch. Die Hybride „Allium Globemaster“ bringt ab Mai einen tellergroßen lila Blütenball hervor, sein Vetter „Mount Everest“ ziert sich mit einer weißen Kugel. Beide Sorten haben ihren Preis, der sich allerdings durch Robustheit und Langlebigkeit bezahlt macht, zumal die Wühlmäuse wunderbarerweise Allium nicht auf ihrem Speiseplan haben.

 

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