Vergissmeinnichtblüte nach einem Regenschauer
Vergissmeinnichtblüte nach einem Regenschauer

 

Die himmelblauen Blütenteppiche des Vergissmeinnichts wirken wie ein Abbild des Frühlingshimmels. Seit alten Zeiten sind die anspruchslosen Blümchen in unseren Gärten heimisch.




Sie gehören zur Familie der Borretschgewächse. Vergissmeinnicht, bot. Myosotis sylvatica, variiert in ca. 80 Arten, die sich in den klimatisch gemäßigten Zonen Eurasiens, Afrikas und Australiens befinden. Das beliebte Gartenblümchen wächst zweijährig, d. h. im Sommer wird ausgesät, im Frühling des folgenden Jahres blüht es. Eine manuelle Aussaat ist meist nur einmal erforderlich. Myosotis samt sich reichlich selbst aus und am feuchten, nahrhaften Boden kann es sogar lästig werden. Ende Mai verkahlen die Blütenbüschel und Mehltau macht sich breit. Jetzt werden die Pflanzen herausgezogen und auf dem Kompost entsorgt, über den sie sich dann weiter versamen.

Vergissmeinnicht – ein Idealer Begleiter

Die etwa dreißig Zentimeter hohe Staude ist ein idealer Begleiter für höhere Blumen. Eine Kombination mit Pflanzen in der Komplementärfarbe Gelb unterstreicht die Leuchtkraft des Blaus. Tulpen aus der Farbpalette Gelb bis Orange, Goldlack und Primeln bieten sich an.

Extravagant ist eine Ton-in-ton-Kombination mit der Farbe Lila bis fast Schwarz. Papageientulpen „Black Parrot“ oder die Cottage-Tulpe „Queen of the Night” sind hier die Partner. Eine Kombination mit weißen Tulpen, insbesondere den lilienblütigen Arten ist ausgesprochen edel. Rosa Tulpen oder Ranunkeln ergeben ein heiteres Bild. Apropos rosa: Vergissmeinnicht gibt es auch in dieser Farbe. Eine romantische, ein wenig altmodische Paarung ergibt sich mit rosafarbenen Maßliebchen (Bellis perennis) oder Stiefmütterchen bzw. Hornveilchen.

Alle genannten Zusammenstellungen schmücken auch in Vasen. Um die Haltbarkeit zu erhöhen, sollten alle Blätter von den Stielen, die ins Wasser ragen, entfernt werden.

Enge Verwandte

Sehr ähnlich in der Blüte präsentieren sich das Kaukasus-Vergissmeinnicht und das Gedenkemein, welches auch unter dem seltsamen Namen Nabelnuss zu finden ist. Beide Pflanzen gehören auch zur Familie der Boraginaceae, tragen aber eigene botanische Namen. Das Kaukasus-Vergissmeinnicht wurde Anfang des 19. Jahrhunderts auf einer Forschungsreise durch den Kaukasus von dem deutsch-russischen Botaniker Johann Friedrich Adam entdeckt. Die großblättrige Pflanze erhielt nach dem Schweizer Botaniker Samuel Brunner den Namen Brunnera macrophylla. Bei dieser Variation stehen nicht so sehr die blauen, im April erscheinenden Blüten im Vordergrund, sondern die großen herzförmigen Blätter, deren Blattzeichnung äußerst dekorativ ist. Die Sorte „Jack Frost“ hat silbrige Blätter, die von dunkelgrünen Adern durchzogen sind, „Hadspen Cream“ zeichnet sich durch gelbpanaschiertes Blattwerk aus und die Sorte „Langtrees“ schmückt sich mit gesprenkeltem Laub. Alle Sorten bevorzugen feuchten, eher beschatteten Boden. Sagt ihnen ein Standort zu, versamen sie sich leicht. Wegen der Langlebigkeit der Blätter werden Brunnera gern in Kübeln oder Töpfen als Blattschmuckstauden verwandt. Gute Nachbarn sind Heuchera, Geranium, Tiarella und Waldsteinia.

Bei den Gedenkemein (Omphalodes verna) stehen wiederum die blauen Blüten im Vordergrund. Die niedrige, nur fünfzehn Zentimeter hohe Staude ist ein wichtiger Bodendecker, der sich durch Rhizome langsam ausbreitet. Omphalodes cappadocica ist besonders wertvoll wegen seiner immergrünen Blätter. Die Sorten „Starry Eyes“ und „Cherry Ingram“ tragen besonders schön gezeichnete dunkelblaue Blüten.




Bei allen Sorten ist ein Winterschutz ratsam.

Sinnbild für Treue

Die kleinen blauen Blüten aller Sorten tragen in vielen Ländern den Namen mit der gleichen Bedeutung: Vergissmeinnicht in Deutschland, forget-me-not in England, ne m’oubliez-pas in Frankreich oder forgätmigej in Schweden. Sogar im fernen China sind sie unter dem Namen wu wang cao, das Nicht-Vergessen-Kraut, bekannt.

 

Himmelblaues Wald-Vergissmeinnicht (Myosotis sylvatica) 600 Samen
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