Romanesco
Romanesco

 

Der Romanesco gehört zu den Blumenkohlarten. Sein Geschmack ist weitaus aromatischer als der des normalen Blumenkohls. Dabei ist sein Geruch beim Kochen erträglicher und weit nicht so aufdringlich. Er ist außerdem ein wertvoller Nährstofflieferant. Im Vergleich zum herkömmlichen Blumenkohl ist der Anteil von Provitamin A um 80 Mal höher. Auch der Gehalt an Vitamin C und Karotin überragt um einiges.




Die ursprüngliche Heimat der beliebten Kohlart

Wie der Name schon verrät, kommt der Romanesco ursprünglich aus der Nähe von Rom. Das Klima dort ist ideal, um dieser Blumenkohlart ihre schöne grüne Farbe und ihren besonderen Geschmack zu geben. Der Romanesco hat nur kleine Blätter, und so können die zarten Röschen viel Sonne tanken. Wer möchte, der kann den Kohl auch sehr gut im eigenen Garten anbauen.

Der Romanesco ist nicht nur lecker, er ist auch sehr dekorativ

Dass diese Kohlsorte mit dem Blumenkohl nah verwandt ist, lässt sich unschwer erkennen. Trotzdem erscheint er durch seine spitz zulaufenden Röschen und der tollen grünen Farbe wie ein Ziergewächs. Umgeben wird der Kohlkopf von zarten, länglichen Blättern. Die Röschen sind spiralförmig angeordnet und verleihen ihm ein außergewöhnliches Aussehen. Da die einzelnen Rosetten wie Türmchen aus dem Kopf ragen, wird er auch Türmchenkohl oder Minarettkohl genannt.

Wie lässt sich der Romanesco in der Küche verarbeiten?

Der Türmchenkohl lässt sich wunderbar zu den unterschiedlichsten Gerichten kombinieren. Durch seinen feinen Geschmack passt er sowohl zu Fisch, wie auch zu den unterschiedlichen Fleischsorten. Mit edlem Rinderfilet lässt sich der Kohl besonders gut verbinden. Der Lasagne vermittelt der Romanesco einen neuen und außergewöhnlich feinen Geschmack.

Gratins mit Kartoffeln oder auch anderen Kohlarten wie Broccoli und Kohlrabi werden sehr delikat und sind dazu noch optimal für die schlanke Linie geeignet.

Wer ganz auf Kohlenhydrate verzichten möchte, der kann die Röschen auch mit Mandelblättchen und einer Zwiebel anrösten. Eine sehr leckere Alternative ist auch eine Roamensco-Suppe, die mit Sahne und Parmesan abgeschmeckt, verfeinert mit angerösteten Nüssen wie Walnuss oder Macadamia. Im Sommer gibt ein Spritzer Zitrone der Romanesco-Suppe eine leckere Frische.

Romanesco im eigenen Garten anbauen

Der Kohl braucht im Garten für sein Wohlbefinden nicht nur viel Sonne. Um gute Erträge zu erzielen, muss der Boden entsprechend vorbereitet werden. Besonders liebt er tiefgründige Erde, am liebsten mit einem gewissen Lehmanteil. So kann das Wasser optimal gespeichert werden, und der Kohl hält auch längere Hitzeperioden gut aus. Wer ideale Verhältnisse schaffen möchte, der sollte den Boden außerdem mit Kalk anreichen. Der pH-Wert des Bodens sollte bei sechs oder etwas höher liegen.

Im selben Beet darf der Minarettkohl nur alle vier Jahre gepflanzt werden. Bei einer Mischkultur haben sich Sellerie, Salat oder Erdbeeren gut bewährt. Knollengemüse dagegen hat sich als kontraproduktiv für das Wachstum des Kohls herausgestellt.
Der grüne Blumenkohl lässt sich ausgezeichnet vorkultivieren. Beim Gärtner und auf dem Markt findet man aber mittlerweile auch schon kräftige Jungpflanzen, die sich direkt in den Garten setzen lassen.

Die Aussaat erfolgt idealerweise im Mai direkt ins Beet. Wichtig ist, die Samen müssen leicht mit Erde bedeckt werden. Nach sechs Wochen und bei einer Temperatur von 18 Grad lassen sich die Jungpflanzen pikieren und direkt ins vorbereitete, nährstoffreiche Beet setzen. Kompost oder Hornmehl sind ideal, um den Boden für den Blumenkohl zu verbessern. Der Pflanzabstand sollte 40 x 40 Zentimeter nicht unterschreiten. Beim Gießen ist darauf zu achten, dass der Boden richtig nass ist, und die Feuchtigkeit tief in den Boden eindringt.




Über die Sommerzeit darf noch einmal nachgedüngt und der Boden ab und an aufgelockert werden. Wie bei Kartoffeln ist hier ein Anhäufeln ratsam. Mulch kann zudem Feuchtigkeit besser im Boden speichern.

Romanesco im Gewächshaus ziehen?

Das Gewächshaus ist für die meisten Kohlsorten nicht ideal. Die Erfahrung zeigt, dass der auch der Romanesco dort gerne von Raupen und Kohlfliegen befallen wird.

Deshalb sollte dieses nur zum Vorziehen der Samen genutzt werden. Die Pflanzen müssen rechtzeitig nach draußen gesetzt werden, damit sie kräftig und aromatisch werden. Der Romanesco lässt sich bei guter Pflege bis zum ersten Frost ernten.

 

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