Zucchini
Zucchini

 

Zucchini sind lecker und gesund – und lassen sich leicht selbst anbauen. Das Gemüse ist pflegeleicht und kann mehrere Wochen im Keller gelagert werden.

Die Zucchini mag es sonnig, aber halbschattig. Solch ein Standort ist im Garten ideal. Der Boden sollte nährstoffreich und locker sein. Frost mag die Gemüsesorte hingegen gar nicht.




Die Zucchini ist ein Kürbisgewächs. Der lateinische Name lautet Cucurbita pepo var giromontiina, was so viel heißt wie „kleiner Kürbis“. Ursprünglich stammt das Gewächs aus Südeuropa. Und klein bleibt es bei weitem nicht. Das Gemüse wächst schnell, sodass sich Gartenbesitzer beeilen müssen, um mit der Ernte nachzukommen. So haben Hobbygärtner aber auch schnell leckeres Gemüse auf dem Tisch. Die meisten Sorten kommen aus Italien und Frankreich. In den deutschen Gärten ist der grüne, kleine Kürbis nicht mehr wegzudenken.

Das Gemüse ist einjährig, das heißt, dass aus einem Haupttrieb dicht gedrängte Blattstiele und Blütentriebe wachsen. Das Ergebnis ist eine buschige Pflanze. An den langen Stielen sitzen herzförmige Blätter. Die gelben Blüten der Pflanze öffnen sich zu sternförmigen Schalen. Die Zucchinipflanze ist einhäusig. Männliche und weibliche Blüten wachsen an ihr. Die weibliche Blüte hat kurze Stiele. Bei manchen Sorten sind diese längere Zeit mit den reifenden Früchten verbunden. Die männlichen Blüten sitzen hingegen auf einem langen, dünnen Stängel. Das Fruchtgemüse sieht Gurken ähnlich. Sie sind grün, gelb oder weiß gestreift. Zucchini können beim Anbau bis zu fünf Kilogramm schwer werden. Das beste und zarteste Fleisch weisen in der Regel die goldgelben, länglichen Exemplare auf.

Zucchini-Pflanze
Zucchini-Pflanze

Zucchini säen und anbauen

Die Pflanze lässt sich ideal vorkultivieren. Dazu legen Gärtner im April je ein Samenkorn in einen bis acht Zentimeter großen Topf mit Anzuchterde. Die Temperatur sollte 20 Grad betragen, damit die Samen innerhalb einer Woche keimen können. Tipp: Es ist auch möglich, direkt nach den Eisheiligen anzubauen. Gute Pflanzpartner sind Erbsen, Mais, Zwiebeln oder Möhren. Der Samen wird circa zwei Meter tief gesetzt. Der Pflanzabstand beträgt 80 x 80 Zentimeter, alternativ 100 x 100. Die Erntezeit liegt zwischen Juli und Oktober.

Das ist beim Anbau zu beachten:

– regelmäßig wässern, sonst schmeckt das Gemüse bitter
– gut düngen, Zucchini sind Starkzehrer
– ab Mitte Mai ins Beet auspflanzen
– zwei Pflanzen nebeneinander anbauen, damit sie sich gegenseitig befruchten können
– Erde regelmäßig lockern

Welche Probleme können auftreten?

Eine schlechte Befruchtung ist eines der größten Probleme beim Anbau des kleinen Kürbis. Junge Früchte verengen sich an der Spitze und vergilben. Herrschen hohe Temperaturen, können männliche Blütenpollen die Befruchtungsfähigkeit verlieren. An regnerischen und schwülen Tagen besteht die Gefahr, dass die Pollen verkleben. Weibliche Blüten werden auch erst nach einer gewissen Zeit gebildet. Die Pflanze wirft diese oft ab. Dann können Gärtner ein paar männliche Blüten abschneiden und die Narben in der Mitte der weiblichen Blüte mit einem Pollenpinsel bestreichen.
Die Sorten werden oft vom Mehltau befallen. Hier müssen Gärtner aufpassen, denn meistens werden ältere Blätter befallen. Als Vorbeugung kann ein organisches Mittel wie Schachtelhalmjauche eingesetzt werden. Umweltverträgliche Netzschwefel-Präparate sind ebenfalls wirksam.

Die Ernte steht an

Reife Exemplare werden mit dem Küchenmesser geerntet, sofern sie bis zu 15 Zentimeter lang sind. Noch größere Früchte sind in ihrem Inneren oft zu wässrig. Damit solche Übergrößen nicht entstehen, sollten Hobbygärtner alle zwei Tage nach ihren Pflanzen und Früchten sehen.
So schneidet man Zucchinipflanzen richtig: Das Gemüse mit einem Messer etwa einen Zentimeter nach dem Stielansatz abschneiden.

Das reife Gemüse genießen

Das Fruchtgemüse kann ideal im Salat verarbeitet werden. In feinen Streifen werden sie in den Salat dazu gegeben. Der kleine Kürbis lässt sich auch sehr gut in Olivenöl frittieren oder mit einer Füllung im Backofen schmoren. Besonders schmackhaft sind Pasta-Gerichte mit Zucchini-Sauce. Der Verzehr sollte schnell erfolgen. Maximal nach einer Woche im Kühlschrank.




Gutes Gelingen und guten Appetit!

 

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