Gelb blühende Forsythie
Forsythie

 

Die ursprünglich aus Ostasien stammende Forsythie, ist ein beliebter Gartenstrauch aus der Pflanzenfamilie der Ölbaumgewächse. Der mittlerweile in Deutschland häufig vorkommende Zierstrauch, ist auch unter dem Namen Goldflieder bekannt. Alle in deutschen Gärten kultivierten Forsythien, sind Hybrid-Züchtungen aus den beiden ostasiatischen Urformen, forsythia suspensa (Hänge-forsythie) und forsythia viridissima (grüne Forsythie). Die drei in Deutschland vorkommenden Hauptsorten „Beatrix Farrand“, „Lynwood“ und „Spectabilis“ unterscheiden sich nur wenig voneinander. Die erstgenannte hat den stärksten Wuchs sowie größere Blüten und Blätter. Eine in Deutschland häufig kultivierte Sorte ist die forsythia Lynwood (Goldglöckchen). Dieser prachtvolle, gelbblühende Strauch mit einer Wuchshöhe von bis zu drei Meter und einer Wuchsbreite von bis zu zwei Meter, steht in zahlreichen Vorgärten.




Wie kam die Forsythie nach Europa?

Das ist der Verdienst des schottischen Gärtners und Forschungsreisenden Robert Fortune, der 1823 die ersten Exemplare aus China mit nach Europa brachte. Benannt wurden die Pflanzen nach dem englischen Gärtnermeister William Forsyth.

Einige botanische Fakten zur Forsythie:

Die einzelnen Angaben können je nach Sorte etwas variieren.

  • Blütenfarbe: gelb
  • Blütezeit: Monate April bis Mai
  • Blütenform: Einzelblüte
  • Blattfarbe: grün
  • Blattform: oval-länglich, gezähnt
  • Wuchshöhe: zwei bis drei Meter
  • Wuchsbreite: bis zwei Meter
  • Wuchsgeschwindigkeit: Jährlich rund 20 bis 30 Zentimeter
  • Verwendung: Einzelstellung, Heckenpflanzung, Sichtschutz

Pflanzung und Pflege

Forsythien sind wahre Sonnenliebhaber. An vollsonnigen Standorten blühen sie deshalb am besten. An schattigen Plätzen gedeihen die Pflanzen weniger gut, was mit wesentlich weniger Blütenpracht und weniger dichten Kronen der Sträucher einhergeht. Große Ansprüche an die Bodenqualität stellen Forsythien nicht. Sie wachsen sowohl auf sauren als auch auf alkalischen Böden. Die Böden sollten aber durchlässig und nicht zu trocken sein. Günstig sind Böden mit einer hohen Wasserhaltekraft und guter Nährstoffspeicherung, z. B. Lehmböden. Unterstützen kann man die Bodenstruktur durch Einarbeitung von reifem Kompost und Laubhumus. Viel Humus im Boden fördert das Wachstum. Die Forsythie dankt es ihrem Pfleger mit vitalen Blütensträuchern.

Regelmäßige Nährstoffgaben brauchen Forsythien nicht zwingend, dafür aber, insbesondere bei Hitze, eine ausreichende Bewässerung. Bekommt die Forsythie zu wenig Wasser, bestraft sie ihren Pfleger mit geringerer Blütenpracht im Folgejahr. Forsythien gehören sowieso zu den Pflanzen, die rasch blühfaul werden. Um das zu verhindern, sind die Sträucher jährlich, spätestens aber alle drei Jahre nach der Blüte auszulichten. Dazu sind mit einer Astschere alle Äste, die älter als drei Jahre sind, zu entfernen. Von den neuen Trieben an der Strauchbasis, bleiben so viele stehen, wie Äste entfernt wurden. Die Forsythie wird entweder als Steckholz oder als verholzte Stecklinge vermehrt. In beiden Fällen bilden die Pflanzen verlässlich Wurzeln.




Krankheiten und Schädlinge

Forsythien sind im Grunde wenig krankheitsanfällig. Die Pflanzen sind sehr robust. Eine eher selten vorkommende Pilzerkrankung ist die Monilia-Spitzendürre. Die wichtigste Maßnahme zur Bekämpfung ist ein rechtzeitiger Rückschnitt. Befallene Zweige sind so schnell wie möglich zu entfernen. Folgende vorbeugende Maßnahmen sollte man beachten: Bepflanzung an einem sonnigen Standort, keine Staunässe und eventuell Fungizid-Spritzungen bei Blübeginn. Eine andere manchmal vorkommende Pilzerkrankung, der echte Mehltau hingegen, ist kein ernst zu nehmender Gegner und kann eher vernachlässigt werden. An tierischen Schädlingen kommen der Dickmaulrüssler (insbesondere die Larven) und Blattläuse in Betracht. Beide lassen sich aber gut bekämpfen. Die Käfer lassen sich relativ einfach einsammeln. Die gefährlicheren Larven bekämpft man effektiv mit parasitären Nematoden. Diese winzige Fadenwürmerart dringt in die Larven ein und tötet diese innerhalb von drei Tagen ab. Läuse bekämpft man mit speziellen Pflastern mit insektizidem Inhalt, die man einfach um die Stängel der Pflanzen wickelt.

 

Goldglöckchen Forsythia 'Week-End' -R- im Topf gewachsen ca. 60-80cm
  • Die Forsythie 'Week End' bildet gelbe Blüten im März. Anordnung der Blüten in schönen Rispen.
  • Forsythia x intermedia 'Week End' wächst breit, aufrecht und erreicht gewöhnlich eine Höhe von 1,5 - 2 m und wird bis zu 1 - 1,5 m breit. In der Regel wächst sie 20 - 40 cm pro Jahr. Habitus: Strauch.
  • Die Forsythie 'Week End' ist sommergrün. Ihre lanzettlichen und gesägten Blätter sind mittelgrün. Im Herbst verfärben sie sich prächtig gelb.
  • Die Forsythie 'Week End' weist eine gute Frosthärte auf.
  • Deutsche Baumschulqualität - die Größe bezieht sich auf die oberirdische Größe ohne Topf gemessen - Abweichung durch Rückschnitt je nach Jahreszeit möglich
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