Zypressen in einer mediterranen Landschaft
Zypressen in einer mediterranen Landschaft

 

Wer an die Zypresse denkt, ist gedanklich schnell beim Urlaub – denn die schlanken, hohen Nadelbäume prägen ganze Landstriche. In der Toskana, aber auch in anderen mediterranen Landschaften sind sie nicht mehr wegzudenken. Zypressen passen aufgrund ihrer Herkunft hervorragend in mediterran gestaltete Gärten. Man pflanzt sie in der Regel als kleine Gruppen, Alleen oder auch paarweise. Im Kübel machen sie sich aber auch gut.

  • Botanische Fakten
  • Tipps zur Anpflanzung
  • Die richtige Pflege




Allgemeines

Die Zypressen (botanischer Name: Cupressus) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Zypressengewächse. Sämtliche Cupressus-Arten sind immergrüne, verholzende Pflanzen, die als Bäume oder als Sträucher wachsen können. Ihr schnelles Wachstum und das dichte Laub machen sie zu einem geeigneten Windschutz. Im Mittelmeerraum haben Zypressen auch als Forstbäume eine große Bedeutung, denn das relativ leichte und helle Holz, das einen starken Duft verströmt, ist leicht zu verarbeiten. Da es aufgrund der eingelagerten ätherischen Öle auch sehr dauerhaft ist, wird es auch gerne im Außenbereich verwendet. Zypressen passen sehr gut zu Lorbeer, Oleander und Rosen.

Herkunft

Ursprünglich erstreckte sich die Echte Zypresse von Griechenland und dem östlichen Mittelmeerraum bis in den Iran. Obwohl man es leicht vermuten könnte, war die die Echte Zypresse in Italien ursprünglich nicht heimisch, allerdings wurde sie bereits in der Antike eingeführt. Die Römer brachten den Baum mit der Erweiterung des Reichs auch nach Frankreich und Spanien. Der Name Zypresse wird bei uns häufig für die Scheinzypressen verwendet, die zwar mit der Echten Zypresse verwandt sind, aber eine eigene Gattung bilden.




Standort und Boden

Die Mittelmeer-Zypresse ist bei uns kaum frosthart, braucht auch in sehr milden Regionen einen windgeschützten Standort mit günstigem Klima. Als ideal gilt ein Standort, der vom späten Vormittag bis zum Abend in der vollen Sonne liegt. Der Boden sollte durchlässig und darf keinesfalls zu feucht sein, das mag die Zypresse nämlich gar nicht. Anhaltende Trockenheit ist aufgrund der Herkunft dagegen kein Problem. Zypressen wachsen sowohl auf lehmigen Kalkböden wie auch auf sauren, nährstoffarmen Sandböden, ideal ist ein etwas lehmigerer und nicht zu humusreicher Boden, der zudem Kalkanteile aufweist.

Wuchs

Die Wuchsformen der Zypressen-Arten und -formen variieren von verzwergt bis hoch, von hängend bis säulenförmig, von hochkronig bis ausladend. Die Echte Zypresse wird je nach Standort und Klima zwischen 20 und 30 Meter groß – in Deutschland sind so große Exemplare aber kaum zu finden. Bei günstigem Klima wachsen junge Zypressen allerdings sehr schnell. Sie können innerhalb von zehn Jahren bis zu sechs Meter hoch werden.

Blätter und Blüten

Wie alle Zypressengewächse trägt auch die Echte Zypresse die typischen Schuppenblätter. Sie sind immergrün und bedecken die dünnen Zweige komplett. Die Mittelmeer-Zypresse ist wie alle Nadelbäume einhäusig, bildet also an jeder Pflanze relativ unscheinbare männliche und weibliche Blüten aus. Die gelborangefarbenen männlichen Blüten sind rund zwei Millimeter lange konische Zäpfchen, die sich je nach Klima ab Ende Januar bis Ende Februar an den Spitzen der vorjährigen Triebe bilden. Die männlichen Blüten sitzen an den Spitzen der Kurztriebe. Die weiblichen Blüten sind kugelige grünliche Zapfen mit gut zwei Millimeter Durchmesser. Sie sitzen in den mittleren Abschnitten der mehrjährigen Triebe. Die Bestäubung erfolgt durch den Wind.

Pflanzung und Vermehrung

Wer eine Echte Zypresse im eigenen Garten ansiedeln möchte, sollte den Baum unbedingt schon im Frühjahr pflanzen. Nur dann hat er bis zum Winter ausreichend Zeit, gut anzuwachsen. Neigt Ihr Boden zum Vernässen, ist eine Drainage unabdingbar. Zypressen werden meist durch Aussaat vermehrt. Die Samen sind in der Regel erst im Jahr nach der Befruchtung reif. Sie sollten dann einen Monat lang in feuchtem, scharfem Sand im Kühlschrank stratifiziert und erst danach ausgesät werden. Sie keimen dann recht zügig und zuverlässig.

Pflege und Schnitt

Besondere Pflege braucht die Zypresse nicht. Sie kommt bei uns in einem normalen Sommer in der Regel ohne zusätzliche Bewässerung aus, nur frisch gepflanzte Exemplare sollten bei Trockenheit gewässert werden. Zypressen können auch in Kübeln kultiviert werden, die dann aber eine möglichst breite Standfläche brauchen, damit die Bäume nicht umkippen.

 

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