Hornisse in der Nahaufnahme
Hornisse in der Nahaufnahme

 

Wer ein Hornissennest in der Nähe seines Hauses hat, der hat möglicherweise ein Problem: Die Hornissen dürfen nicht einfach vernichtet werden, da sie unter Naturschutz stehen. Aus diesem Grund dürfen auch weder die Hornissen, noch ihr Nest verletzt, beschädigt oder umgesiedelt werden. Letzteres ist nur in Ausnahmefällen und mit einer Genehmigung erlaubt. Dieser Prozess ist oft langwierig und nicht zielführend. Allerdings lassen sich Hornissen mit natürlichen Mitteln vertreiben, was auch nicht verboten ist.




Doch wie funktioniert dies genau und welche Stoffe kann man einsetzen?

Hornissen sind geruchsempfindlich

Zunächst sei festgehalten, dass diese imposanten Tiere nicht per se aggressiv sind. Im Regelfall greifen sie nur an, wenn sie sich bedroht fühlen. Sie sollten ihnen und ihrem Nest also nicht zu nahe kommen.
Im Frühjahr, wenn es warm wird, sucht sich die Hornissenkönigin einen Platz, um ein neues Volk zu gründen. Bemerkt man, dass die Hornisse Gefallen an der eigenen Hauswand gefunden hat, ist schnelles Handeln angesagt: So sollten sofort natürliche Wirkstoffe verwendet werden, um ihr zu signalisieren, dass ihr Volk in der Nähe des Hauses unerwünscht ist. Hornissen sind relativ intelligent und gründen nur an den Orten ein Hornissennest, an denen ihnen der Geruch gefällt.

Zunächst sollte damit angefangen werden, alle Orte im Garten oder in Hausnähe abzusuchen, an denen Hornissen sich möglicherweise ansiedeln könnten. Dabei sollte sich auf alte, verwitterte Bäume, Rollladenkästen, den Dachstuhl, Vogelnistkästen, Holzstapel sowie Holzverkleidungen konzentriert werden. Ist ein Hornissennest gefunden, ist Vorsicht geboten, auch wenn der Drang groß ist, die Tiere zu vertreiben. Das Entfernen und Umsiedeln steht ebenso unter Strafe wie das Verletzen oder Töten der Tiere..

Hornissen vertreiben mit Nelkenöl

Sind die Orte, an denen die Hornissenkönigin ihr Nest bauen könnte, ausgemacht, sollten diese großzügig mit Nelkenöl beträufelt werden. Den Geruch von Nelkenöl mögen diese Tiere überhaupt nicht. Daher fliegen sie Orte, die nach Nelkenöl riechen, erst gar nicht an und sehen sich nach einem anderen Nistplatz um.
Das Beträufeln mit Nelkenöl sollte am besten mehrmals in der Woche bis Ende Mai erfolgen, denn ab diesem Zeitpunkt ist die Gefahr gebannt.

Alternativ können alle offenen Stellen mit Drahtgeflecht verschlossen werden, falls dies nicht zu aufwändig ist.

Hornissennest gefunden?

Ist es bereits zu spät und das Hornissennest ist gefunden, so muss dieses über den Sommer dort verbleiben, wo es ist. Nun gilt es, die Insekten von den Türen oder Fenstern fernzuhalten.
Auch jetzt gilt es wieder, Gerüche zu erzeugen, die die Hornissen nicht mögen. Eine Idee ist es Kaffeepulver anzuzünden, welches in der Nähe von Hausöffnungen eine Zeit lang glimmen sollte. Wegen der Brandgefahr sollte vorsichtig vorgegangen werden, vor allem im heißen und trockenen Sommer.
Eine Alternative ist der Geruch von frisch gebrühtem, heißen Kaffee. Dies ist also eine ideale Gelegenheit, um auf dem Balkon oder in Fensternähe ein Tässchen Kaffee zu genießen.
Ferner helfen auch die Gerüche von aufgeschnittenen Zitronen, die rund um Fenster und Türen drapiert werden müssen. Wer möchte, der kann auch mit Zitronensaft getränkte Tücher verwenden.
Auch das bereits angesprochene Nelkenöl sowie zerstoßene Nelken in einer Schale können die lästige Hornisse vertreiben.

Rauch vertreibt nicht nur die Wespe und die Biene, sondern auch die Hornisse. So können Räucherstäbchen rund um die Fenster oder auch Schalen mit Räucherwerk aufgestellt und entzündet werden. Weihrauch mögen die Hornissen am wenigsten. Ferner hilft Haarspray, das dann ebenfalls regelmäßig rund um die Fenster und Türen versprüht werden muss.
Als letzte Alternativen gibt es schließlich bestimmte Pflanzenarten wie Tomate, Basilikum, Lavendel oder Minze, die rund um das Haus angepflanzt werden können. Auch diese Gerüche vertreiben die Hornissen.




Grundsätzlich sei aber noch einmal betont, dass die Hornissen nicht getötet werden dürfen. Und wer sich in ihnen und ihrem Nest nicht selbst nähert, der wird in der Regel auch nicht angegriffen.

 

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