Hochbeet
Pflanzenanbau im Hochbeet © Ilona Koglin/pixelio.de

 

Wer sich im eigenen Garten optimale Bedingungen für den Anbau von Gemüse, Kräutern oder schönen Sommerpflanzen schaffen möchte und dazu noch seinen Rücken schonen will, der sollte über die Anschaffung eines Hochbeetes nachdenken. Dieses kann man als Fertigsatz im Fachhandel kaufen oder bei individuellen Wünschen auch selbst bauen. Oft ist ein Selbstbau deutlich günstiger. Hier kommt eine kleine Anleitung, die den Bau eines Hochbeetes beschreibt.




Ein Hochbeet selbst bauen

Wer ein Hochbeet selbst bauen möchte, der sollte dafür zwei bis drei Tage Arbeitszeit einplanen. Bevor es mit dem eigentlichen Bau losgeht, sollte zunächst der Standort ausgewählt werden. Aufgrund der Lichtverhältnisse empfehlen Experten in der Regel eine Nord-Süd-Ausrichtung. Dies bedeutet, dass die kürzeren Enden in Richtung Osten und Westen zeigen. Grundsätzlich sollte das Hochbeet auf einer befestigten Fläche errichtet werden. Hier empfiehlt sich die Verwendung von Betonplatten, die mit einem Rüttler befestigt werden, oder es wird ein eigenes Betonbett gegossen. Davor muss zunächst ausreichend Erdreich ausgehoben werden. Anhand des hohen Gewichtes des Hochbeetes sollte die Betondecke mindestens 30 Zentimeter betragen. Wichtig ist, dass die Grundfläche die Grundmaße des Beetes nicht überschreitet. Wird ein Betonbett gegossen, muss dieses mindestens 24 Stunden lang durchtrocknen, bevor mit den weiteren Arbeiten fortgesetzt wird.

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Üppiges Wachstum im Hochbeet © Dieter Hupka

Die Maße des Hochbeetes

Im Prinzip können die Maße eines Hochbeetes ganz individuell gestaltet werden. Damit die Gärtnerin oder der Gärtner aber auch ohne Probleme die Mitte des Beetes erreicht, sollte die Breite des Beetes nicht mehr als 1,20 Meter betragen. Um bequem arbeiten zu können, empfiehlt sich eine Höhe von 90 Zentimetern. Hochbeete können aus Mauerwerk, Metall oder auch Gabionen errichtet werden. In der Regel kommen aber Holzplanken zum Einsatz. Diese sollten eine Dicke von 2,5 bis fünf Zentimeter aufweisen. Bevor das Holz verarbeitet wird, sollte eine Holzschutzlasur aufgetragen werden. Etwa jeden halben Meter sollte für eine bessere Stabilität ein Pfosten gesetzt werden. Diese sollten mindestens 30 Zentimeter tief im Erdreich versenkt oder mit Bodenhülsen platziert werden. Wichtig ist, dass die Pfosten am äußeren Rand der Grundfläche postiert werden.

Zu zweit arbeiten

Mithilfe einer Maurerschnur werden die einzelnen Pfosten nun ausgerichtet. Hier empfiehlt es sich, möglichst zu zweit zu arbeiten, damit problemlos nachjustiert werden kann. Stehen die Pfosten, werden die einzelnen Planken angebracht. Befestigt werden sollten diese mit rostfreien Schrauben und einem Akkuschrauber. Dies ist deutlich einfacher als Nägel einzuschlagen. Zunächst sollte unten herum ein Rahmen gezogen werden, und in der Folge wird sich Schritt für Schritt nach oben gearbeitet. Dabei können die Bretter entweder direkt aufeinander oder aus optischen Gründen versetzt in zwei Reihen montiert werden. Am Ende sollten die Pfosten auf gleiche Höhe gebracht werden. Wer mag, kann diese am Ende aus ästhetischen Gründen mit metallenen Pfostenköpfen versehen. Steht das Holzgerüst, wird das Hochbeet mit Teichfolie ausgelegt. Auf dem Boden sollten mehrere Schichten Folie benutzt werden.

Das Beet befüllen

Ist dieser Schritt erfolgt, muss das Hochbeet befüllt werden. Um möglichst optimale Bedingungen zu erreichen, sollten verschiedene Bodenschichten in das Hochbeet gegeben werden. Die Basis bildet eine etwa 20 Zentimeter hohe Schicht grober Baumschnitt, der als Drainage dient. Auf diese Schicht werden 20 bis 30 Zentimeter Rindenmulch gegeben. In der dritten Schicht folgen 20 Zentimeter Kompost oder Laub, und ganz oben liegt eine 20 bis 30 Zentimeter hohe Humusschicht auf.

Die Bepflanzung  

Bei der Bepflanzung sollte auf gute Nachbarschaft geachtet werden. Da die Schichten im Hochbeet zunächst sehr nährstoff reich sind, sollte in der ersten Zeit auf Starkzehrer gesetzt werden. Im ersten und zweiten Jahr können dies etwa Tomaten, Kohl, Zucchini oder Lauch sein. In den Jahren drei und vier empfiehlt sich ein Anbau von Mittelzehrern wie Salat, Spinat, Paprika oder Karotten. Im fünften und sechsten Jahr bietet das Schichtsystem vor allem Schwachzehrern optimale Bedingungen. Hierbei sei vor allem an verschiedenste Sommerblumen oder auch an Bohnen und Erbsen gedacht. Ist der Zyklus einmal durchlaufen, sollte ein Austausch der Befüllung vorgenommen werden.




Vorteile des Hochbeetes

Im Hochbeet befindet sich eingeschichteter Humus und Kompost, die mit der Zeit langsam verrotten. Dieser Vorgang erzeugt Wärme, so dass die Temperatur in einem Hochbeet in der Regel sechs Grad Celcius höher als die bei Flachbeeten ist. Die Kulturzeit der Pflanzen kann daher in einem Hochbeet bis zu sechs Wochen lang länger andauern. Ein weiterer Vorteil des Hochbeetes ist, dass durch seine Höhe Schnecken, Wühlmäuse und auch andere Parasiten einen deutlich erschwerten Zugang haben. Wem das Arbeiten im Stehen auf Dauer zu schwer fällt, der sollte alternativ über den Bau eines Tischbeetes nachdenken. Dieses kann dann sogar im Sitzen bewirtschaftet werden.

 

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