Pflanzentrog
Ein Pflanzentrog © hhsow/pixelio.de

 

Der Frühling lockt mit den ersten Sonnenstrahlen die Menschen in die Natur. Die Lebensgeister erwachen, und oft regt sich in dieser Zeit der Wunsch, die eigene Kreativität unter Beweis zu stellen. Wer einen Garten oder eine größere Terrasse besitzt, denkt oft über eine Umgestaltung oder schöne Ergänzung der schon bestehenden Einrichtung nach. Eine schöne Idee könnte der Bau eines von verschiedenen Pflanzentrögen sein.




Wie wäre es, einmal ein Blumentopftheater aufzustellen? Mit Pflanzgefäßen, die man selbst leicht herstellen kann, wirkt das besonders apart. Die Fertigung eines solchen Gefäßes ist recht preisgünstig und kann auch vom handwerklichen Laien erfolgreich umgesetzt werden. Aus einem Zement-Sand-Torfgemisch werden die Pflanztröge gegossen. Als Gussformen eignen sich alte flache Schüsseln für runde Formen, alte Farbeimer für ovale Formen, während sich für die eckigen Gefäße stabile Pappkartons oder kleine Holzkisten (Obststiegen) anbieten. Für die Innenformen, die den Hohlraum bilden sollen, sind ähnliche Formen zu verwenden, die aber kleiner als die jeweilige Außenform sein müssen, weil eine Wandstärke von ca. drei Zentimetern für die Festigkeit des zu gießenden Gefäßes unabdingbar ist.

Materialliste und Werkzeuge

Material:

  • Zement
  • feiner Sand
  • grober Torf
  • Holzkiste (Obststiege)
  • kleiner fester Karton
  • Eimer
  • kleinere Innenform

Werkzeug:

  • Gummihandschuhe
  • Plastikfolie
  • Maurerkelle (ein alter Esslöffel tut es auch)
  • Drahtbürste
  • dicker Schraubenzieher

Bauanleitung für die Pflanzentröge

Zuerst wird aus zwei Teilen Zement, zwei Teilen grobem Torf und drei Teilen Sand (zum Abmessen eignen sich große Konservendosen oder kleine Plastikeimer) in einem Kübel unter Zugabe von Wasser die Gussmasse angerührt. Die Konsistenz sollte weich, aber nicht flüssig sein. Die Masse wird zum Beispiel in einen Farbeimer gefüllt, eine kleine Schüssel wird in die Mitte gedrückt. Dabei ist darauf zu achten, dass unter der Innenform am Boden eine Zementschicht von drei Zentimetern und rund um das Innengefäß ein Rand von mindestens zwei Zentimetern stehen bleibt. Das Innengefäß sollte beschwert werden, damit es seine Position behält. Verwendet man als Form Holzkistchen oder Kartons, sind diese mit Folie auszulegen, damit die Gussmasse nicht an den Wänden kleben bleibt, ausfließt oder gegebenenfalls etwa die Pappe auflöst.




Nach rund drei Tagen Trocknungszeit kann das Innengefäß heraus genommen werden. Ist der Hohlraum zu klein oder sind die Wände zu dick oder ungleichmäßig geraten, kann die Form mit einem Löffel weiter ausgehöhlt werden. Nach weiteren drei Tagen – bitte aber vorher die Festigkeit noch einmal überprüfen – kann die Form kopfüber auf eine ebene Fläche gestürzt werden und die Außenform wird abgezogen. Damit das Gefäß eine schöne gleichmäßige Oberfläche erhält, wird es mit einer Drahtbürste sowohl außen als auch innen abgebürstet. Mit dem Schraubenzieher werden in den Boden Löcher gebohrt, damit zu viel Gieß- und Regenwasser abfließen kann. Wer mag, kann in die Außenwand Muster einritzen. Nach weiteren fünf Trocknungstagen kann das Gefäß bepflanzt werden. Niedrige Steingartenpflanzen eignen sich besonders gut.

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