Rotes Gänsefingerkraut © Dieter Hupka

 

Potentilla, ein bewährtes Heilmittel, gibt es in zahlreichen Varianten als Zierpflanze für jede Gartensituation.




Potentilla,  auch Fingerkraut genannt, ist über die gesamte Nordhalbkugel in ca. 300 bis 500 Arten verbreitet. Die ausdauernden Pflanzen gedeihen auf den unterschiedlichsten Böden und haben so die verschiedenartigsten Varianten ausgebildet.

Heilkraut

Potentilla anserina, das Gänsefingerkraut, gehört zur Familie der Rosengewächse. Gänse lieben das gefiederte, paarartig angeordnete Laub mit silbriger Unterseite. Von Mai bis August treibt es unermüdlich kleine gelbe offenschalige Blüten.

Auf trockenen nährstoffreichen Böden an Wegesrändern und Böschungen ist es sehr häufig anzutreffen.

Schon Hildegard von Bingen hat das auch als Krampfkraut bezeichnete Gewächs als wichtiges Heilkraut beschrieben.

Kräuterpfarrer Kneipp empfahl eine Abkochung der Blätter zur Krampflösung der glatten Muskulatur im Bauchbereich.

Wegen seines hohen Gehaltes an Vitamin C ist es als junge Pflanze ein wichtiger Bestandteil eines Wildkräutersalates.

Potentilla erecta, die Blutwurz, wird auch als Tormentill bezeichnet. Sie gilt als heilkräftigste Vertreterin ihrer Familie, und ihre Wirkung steht noch heute im Fokus der Heilkräuterforschung.

Gelbe Potentilla
Gelbe Potentilla © Dieter Hupka

Medizinisch relevant ist das dunkle, bis zu zwei Zentimeter dicke Rhizom, welches beim Anschnitt einen roten Saft abgibt. Diese „Bluten“ einer Wurzel rückte sie im Mittelalter in den Reigen der Zauberpflanzen.

Keine Zauberei, aber doch sehr wirkungsvoll bei schlecht heilenden Wunden, zur Blutstillung bei Hauterkrankungen und Verbrennungen ist eine aus der Wurzel gewonnene Tinktur oder ein Tee.

Wirksame Inhaltsstoffe  sind Gerbstoffe, Phlobaphene (Tormentill-Rot), Flavonoide und Harze.

Die ausdauernde Pflanze wächst auf mageren sauren Böden, Heide und in lichten Wäldern.

Zierpflanze

Potentillen sind niedrige wintergrüne Stauden mit erdbeerartigem, gefiedertem Laub. Sie alle lieben volle Sonne und durchlässigen Boden.

Die niedrigen Sorten bilden kriechende Ausläufer und sind ideal für Tröge oder Steingärten.

Die etwas höheren Sorten sind rabattentauglich. Sie sollten allerdings im Vordergrund des Beetes stehen, damit ihr graziler Wuchs und ihre anmutigen Blüten gebührend zur Geltung kommen.

Niedrige Sorten

    • Eine Höhe bis zu 15 cm erreicht das mattenbildende Goldfingerkraut Potentilla aurea ‚Goldklumpen‘.
    • Tiefgelbe Blüten trägt Potentilla crantzii ‚Goldrausch‘.
    • Aprikosenfarbige Blüten mit roten Augen zeichnet Potentilla x tonguei
    • Klitzeklein bleibt Potentilla neumanniana ‚Nana‘.

 

Rosa Potentilla
Rosa Potentilla © Dieter Hupka

Höhere Sorten

Die Blütenstiele dieser Sorten erreichen eine Höhe von 40 bis 60 cm:

      • Rot, bzw. scharlachrot blühen Potentilla atrosanguinea ‚Rot‘, ‚Gibson’s Scarlet‘ und ‚Jupiter‘.
      • Potentilla eriocarpa, das kissenförmig wachsende Fingerkraut, bietet z. T. gefüllte Blüten wie ‚Aurora Plena‘ (gelb) und ‚William Rollison‘ (gelb, halbgefüllt).
      • Die Hybriden ‚Etna‘ und ‚Flamenco‘ sind leuchtend rot.
      • Eine Höhe von bis zu 60 cm kann das rote Fingerkraut Potentilla nepalensis ‚Miss Willmott‘ erreichen.



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