Eine Fichte

 

Tatsächlich: Mit jungen Trieben der Fichte lässt sich so manche Köstlichkeit zaubern.




Die Fichte (bot. Picea) unter Kochrezepten zu finden, ist schon recht wunderlich.

Bei Fichten denkt man zuerst an die Holzindustrie und an den Weihnachtsbaum. In der Kosmetikindustrie ist die Verwendung von Auszügen aus Nadelgehölzen wie Tanne, Kiefer und Fichte nicht ungewöhnlich. Badezusätze aus Fichtennadeln und Hautcremes aus Latschenkiefern sind bekannt. In der Kräutermedizin werden die jungen Sprossen, die sogenannten Maien, gesammelt und als Tee oder in Milch ausgekocht bei Erkältungskrankheiten empfohlen.

Die frischgrünen Triebspitzen von Tanne, Fichte und Kiefer werden von Mai bis Mitte Juni geerntet. Sie lassen sich zu überraschenden Kreationen in der Küche verarbeiten.

Ab Juni sollte man sie nicht mehr pflücken. Die Nadeln sind dann inzwischen zu hart und nicht mehr genießbar. Vorsicht ist bei Eiben (Taxus) geboten: Sie sind sehr giftig!

Hier einige Rezepte für Küchenpioniere:

Sirup aus Fichtenspitzen

Zutaten:

  • 4 Hände voller hellgrüner Triebe
  • 1 Liter Wasser
  • 1 Kilogramm Zucker

Zubereitung:

Die Spitzen über Nacht im Wasser einweichen, dann so lange kochen, bis die Nadeln ihre Farbe verloren haben, abseihen und mit dem Zucker dicklich einkochen und in sterile Gläser füllen. Dieser intensiv grüne Sirup lässt sich für alle Süßspeisen, im Tee, in Salatsaucen zum Käse und als Brotaufstrich weiter verwenden.

Das vorstehende Rezept lässt sich auch für das Kochen von Gelees anwenden, allerdings sollte man die Menge der Koniferen erhöhen.

Koniferengelee

Zutaten:

  • 1 Liter Koniferenspitzen (Tanne, Kiefer, Fichte gemischt, oder nach Sorten getrennt
  • 1 Päckchen Zitronensäure
  • 1 Kilogramm Gelierzucker
  • 1 Liter Wasser

Zubereitung:

Die Nadeln auskochen wie oben beschrieben, durchseihen und aus 750 Milliliter Flüssigkeit mit 1 Päckchen Zitronensäure und 1 Kilogramm Gelierzucker das Gelee nach Anweisung auf der Zuckertüte kochen.

Fichtenspitzen-Mousse

Zutaten:

  • 150 Gramm Fichtenspitzen
  • 150 Gramm Zucker
  • 300 Gramm Joghurt
  • 4 Blätter Gelatine
  • ¼ Liter Sahne

Zubereitung:

Die zarten Spitzen der Fichte mit dem Zucker im Mixer sehr fein mahlen. Die Gelatineblätter kalt einweichen, ausdrücken und mit 5 Esslöffeln Joghurt so lange erwärmen, bis sich die Gelatine gelöst hat. Die Gelatine mit dem restlichen Joghurt und dem grünen Zucker vermischen und kalt stellen, bis die Creme zu gelieren beginnt. Jetzt die steif geschlagene Sahne unterziehen und mehrere Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.

Schokoladensauce mit Koniferen

Zutaten:

  • ½ Tafel dunkle Schokolade
  • 50 Gramm Fichtenspitzen
  • ¼ Liter Sahne




Zubereitung:

Die Sahne aufkochen und die Schokolade darin schmelzen lassen. Die Fichtenspitzen sehr fein im Mixer zerkleinern und zu der Sauce geben. Abkühlen lassen und zu Vanillecreme oder gedünsteten Birnen servieren.

 

Gemeine Fichte (Picea abies) 30 Samen (Heimisch und Winterhart) auch Gewöhnliche Fichte, Rotfichte oder Rottanne genannt
  • 15 frische Samen vom der Gemeine Fichte (Picea abies) Sehr schnell wachsender Baum !
  • Die Gemeine Fichte (Picea abies), auch Gewöhnliche Fichte, Rotfichte oder Rottanne genannt,[1] ist eine Pflanzenart in der Gattung der Fichten (Picea). Sie ist in Europa heimisch und der einzige in Mitteleuropa natürlich vorkommende Vertreter der Gattung. Sie ist ein forstwirtschaftlich bedeutsamer Holzlieferant.
  • Die Gewöhnliche Fichte ist ein aufrecht wachsender immergrüner Baum, der Wuchshöhen von bis zu etwa 40 Meter erreichen kann; unter besonderen Bedingungen wurden schon 50 bis maximal 62 Meter gemessen. Damit ist sie neben der Weißtanne (Abies alba) der größte in Europa heimische Baum. Die Gemeine Fichte kann Stammdurchmesser bis 1,5 Meter erreichen.
  • Anzucht Direckt : Sehr leicht , einfach den Samen *Samentief* an die Stelle Pflanzen wo der Baum wachsen soll !
  • Anzucht im Topf : Sehr leicht , einfach den Samen *Samentief* in einen hohen Topf (ca 1-2 Liter) pflanzen und regelmäßig giesen !
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