Blühende Astilben
Blühende Astilben

 

Farbenfrohe Prachtstauden im Schatten sind selten. Astilben bilden mit ihrer großen Vielfalt eine begehrte Ausnahme.




Astilben (bot.: Astilbe), auch Prachtspiere genannt, beleben den ganzen Sommer lang den lichten Schatten mit ihren filigranen Blütenwedeln in leuchtenden Farben. Die Steinbrechgewächse stammen überwiegend aus Ostasien, wo sie in den Bergwäldern heimisch sind. Auch in Nordamerika sind einige Sorten beheimatet.

Im Garten

Astilben, welche heutzutage angepflanzt werden, wurden züchterisch stark verändert, wobei fast ausschließlich Hybriden von ostasiatischen Stammpflanzen in Kultur sind. Eine große Rolle spielt der deutsche Staudenzüchter und Gärtner Georg Arends (1863 – 1952), welcher in Wuppertal die heute noch bestehende erste und älteste deutsche Staudengärtnerei gründete und dort das Angebot um viele wertvolle Gartensorten bereicherte. Auf ihn ist eine beträchtliche Gruppe von Kultursorten in vielen Größen und zahlreichen Färbungen zurückzuführen. Diese Hybriden tragen seinen Namen „Arendsii“).

Astilben haben dekoratives, zuweilen rot gefärbtes, gefiedertes Laub. Kleine Blütensterne sitzen dicht an dicht an stark verzweigten Blütenrispen, sodass ein duftiger, fedriger Eindruck entsteht.

Sorten

  • Astilbe chinensis var. pumila, auch Teppichspiere genannt, bleibt bei den meisten Sorten klein, ist also für den Vordergrund gut geeignet und breitet sich über Ausläufer weitläufig aus. Diese Sorte ist gegen Trockenheit etwas toleranter als ihre großen Schwestern.

Sie blüht von August bis September.

Die bei Bienen, Hummeln und Schmetterlingen beliebte Prachtspiere ‚Christian‘ ist dunkelrosa, wird 25 – 30 cm hoch und toleriert sogar sonnige und ein wenig trockene Standorte.

‚Veronica Klose‘ ist purpurrosa und kann eine Höhe von 40 cm erreichen.

  • Wenig bekannt ist Astilbe glaberrima var. saxatilis, die Zwerg-Astilbe. Sie blüht hellrosa und wird nur 10 cm hoch.

Etwas größer wird Astilbe glaberrima ‚Sprite‘ mit einer Höhe von 30 cm. Sehr kontrastreich ist das bronze-grüne krause Laub.

Sehr ähnlich sind die Crispa-Hybriden. Diese krausblättrigen Astilben blühen im Juli.

  • Eine mittlere Größe erreichen die Simplicifolia-Hybriden, auch Glanzblatt-Astilben Sie erreichen eine Höhe von 40 – 60 cm und blühen im Juli/August. Diese Sorte wartet mit etlichen Rosatönen auf. ‚Aphrodite‘ beispielsweise ist lachsfarben, ‚Bronce Elegans‘ dunkelrosa und ‚Inshriach Pink‘ bietet ein kräftig-grelles Rosa.
  • Von mittlerer Größe (40 – 60 cm) sind auch die Japonica-Hybriden. Sie blühen relativ früh von Juni bis Juli und wachsen gut in die Breite, sodass kompakte, kegelförmige Stauden entstehen.

Von Juli bis August blühen sie je nach Sorte in zahlreichen Farben. ‚Bremen‘ ist dunkelrosa und eine der frühesten Sorten.

‚Deutschland‘ ist weiß, ‚Europa‘ hellrosa, ‚Koblenz‘ karminrosa, ‚Mainz‘ lilarosa und ‚Montgomery‘ dunkelrot.

  • Wald-Prachtspieren (Astilbe thunbergii) werden 80 – 120 cm hoch. Sie blühen im Juli/August in Weiß (‚Elegans‘) in Rosa (‚Straußenfeder‘) und Rot (‚Rote Straußenfeder‘).
  • Das größte Angebot liefern die Arendsii-Hybriden. Sie werden 60 – 120 cm hoch und 50 – 70 cm breit. Von Juli bis September blühen sie in allen Farben, welche das Sortiment bereit hält und entwickeln filigrane, elegante Blütenrispen.

Weiß sind ‚Brautschleier‘ und ‚Diamant‘.

In Rosa präsentieren sich ‚Grete Püngel‘, ‚Cattleya‘ und ‚Anita Pfeifer‘.

Rot sind ‚Else Schluck‘, ‚Spinell‘ und ‚Glut‘.

‚Fanal‘ besticht mit dunkelgrünem Laub und granatroter Blüte.

Standort und Pflege

Astilben werden wie alle Spätblüher im Frühjahr gepflanzt, wobei eine optimale Wirkung erzielt wird, wenn sie flächig angeordnet werden. Verblühtes ist durchaus noch dekorativ und sollte sehr spät bis auf den Boden zurückgeschnitten werden.

Wichtig ist ein nicht austrocknender Boden (Gießen!) von nahrhafter humos-lehmiger Konsistenz. In jedem weiteren Frühjahr werden Kompost und ein organischer Volldünger (gut abgelagerter Pferdemist) verabreicht.

Nachbarn

Als Nachbarn besonders geeignet sind alle Pflanzen, welche gut im Schatten gedeihen wie z. B. Eisenhut, Fingerhut, Glockenblumen, Silberkerzen, Farne und Blattschmuckstauden wie Hosta oder Rodgersia. Hübsch für den Vordergrund sind Heuchera-Pflanzen. Mit Bauernhortensien kann man wunderschöne Ton in Ton-Kombinationen schaffen.




Für einen ruhigen Hintergrund eignen sich Rhododendren. Allerdings reagieren Astilben empfindlich auf Wurzeldruck.

 

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  • Die winterharte, mehrjährige Staude erreicht eine Höhe von 40 bis 50 cm und liebt einen halbschattigen bis schattigen Standort mit feuchtem, nährstoffreichem Boden.
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  • Blüte: April, weiße Blütenrispen, sehen aus wie Federn
  • Standort: halbschattig bis schattig, frischer, nährstoff- und humusreicher Boden
  • Lebensdauer: winterhart, mehrjährig
  • Wuchs: 40 cm bis 60 cm

 

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