Rhabarberpflanze
Eine Rhabarber-Pflanze © Dieter Hupka

 

Rhabarber, einst Heilpflanze, später biedere Zutat für Küche und Kompott, feiert seine Neuentdeckung als Saft.




Rhabarber (Rheum), eine Pflanzengattung aus der Familie der Knöterichgewächse ist eine alte Kulturpflanze aus China, die sich früh als Heil-, später als Zierpflanze und letztendlich als Gemüsepflanze bei uns eingebürgert hat. Der ungewöhnliche Name ist von den Römern geschaffen worden, welche dieses Gemüse von den „Barbaren“ von der „Rha“ (heute: Wolga) übernahmen.

Im Garten

Gewöhnlicher Rhabarber (Rheum rhabarbarum), auch Gemüse-Rhabarber oder Krauser Rhabarber, wird in einem Gartenbuch als großer Fresser und Säufer tituliert. Das lässt Rückschlüsse auf Düngung und Wässerung zu.

Die Pflanze benötigt einen Quadratmeter Platz. Sonne und Halbschatten sind ihm genehm. Dass er ähnlich wie Spargel oder Meerrettich lange (8-10 Jahre) am selben Ort verbleiben will, sollte bei der Planung berücksichtigt werden. Er gedeiht auf jedem Gartenboden, wenn er ausreichend Nährstoffe und Feuchtigkeit erhält.

Rhabarberstiele
Rharbarberstangen © Dieter Hupka

Vor der Pflanzung (ideal im Oktober) wird der Boden tiefgründig gelockert, mit Kompost oder verrottetem Mist oder anderem organischem Dünger vorbereitet. Es ist ein so tiefes Loch auszuheben, dass die langen Wurzeln ohne Knick darin untergebracht werden können. Der Kopf der Pflanze wird nur leicht mit Erde bedeckt und später gut gewässert. Eine leichte Laubdecke bietet guten Winterschutz. Eine Pflanzung kann auch im Frühjahr erfolgen.

Während der ersten Kulturperiode darf noch nichts geerntet werden. Die spätere Erntezeit erstreckt sich vom frühen April bis Juni. Danach muss eine Ruhepause eingehalten werden, damit sich die Pflanze erholen kann. Nach der Ernte erfolgt eine Düngung mit Horn-, Blut- oder Knochenmehl und Pflanzenjauche. Gemulcht wird weiterhin mit halb verrottetem Kompost oder Laub. Damit die Pflanze nicht zu viel Kraft in die Samenbildung investiert, werden die Blütenstiele herausgebrochen. Eine Vermehrung ist durch Teilung des Wurzelstockes möglich.

Speisepflanze

Vom Gemüserhabarber sind nur die Stiele essbar. Der Genuss der Blätter kann tödlich enden! Wegen seines hohen Gehaltes an Oxalsäure sollten Gicht- und Nierenkranke seinen Genuss meiden. Rotstielige Sorten haben einen niedrigeren Oxalsäuregehalt und sind deshalb milder im Geschmack.

Gute und für den Garten bewährte Sorten sind  ‚Holsteiner Blut‘, ‚Elmsfeuer‘, ‚Vierländer Blut‘, ‚Loher Blut‘ und ‚Frambozen Rood‘.

Die Heilpflanze

Der Medizinalrhabarber (Rheum palmatum), auch Arznei-Rhabarber oder Chinesischer Rhabarber genannt, erreicht eine Höhe von bis zu zwei Metern, ist also bis zu einem Meter größer als der Gartenrhabarber. Seine großen handförmigen Blätter sind gelappt. Als Arznei werden hauptsächlich die Wurzeln verwendet. Anwendung findet das Gemüse bei Magenerkrankungen, in höheren Dosen bei Verstopfung und Wurmerkrankungen.




Als Zierpflanze

Als Bepflanzung in Ufernähe und an Teichrändern findet der Russische Rhabarber (Rheum palmatum var. tanguticum), auch Kron-Rhabarber oder Sibirischer Zier-Rhabarber Verwendung. Oft wird auch Pestwurz (Petasites hybridus) wegen der Ähnlichkeit als falscher Rhabarber bezeichnet.

Rhabarber ''Victoria 40 Samen -Superior-Vielfalt, nicht seit 150 Jahren verbessert
  • Victoria 'Rhabarber ist eine überlegene Vielfalt, die nicht auf seit seiner Gründung wurde mehr als 150 Jahren verbessert.
  • Diese Sorte hat den Gold Standard, nach dem zu beurteilen, gut etabliert Rhabarber: große, fette Stielen, leuchtend rote Haut, Mangel an Zähigkeit und eine Torte, Apfel-Johannisbeere Geschmack mit einem Hauch von Zitrone oder Grapefruit (je nach Boden)
  • Used in everything from jams and fruit tarts to soups and sauces (even ice cream), rhubarb is probably one of the most adaptable garden crops you can grow.

Gardena 8931-20 cs-Blumenkelle, 8,5 cm breit
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