Koi Karpfen Im Rudel
Koi Karpfen

Koi Karpfen (auch Brotkarpfen genannt) gelten als die Könige unter den Tieren im eigenen Gewässer. Die Fische kommen aus Japan und werden dort „schwimmende Juwelen“ genannt. Dort werden sie zutiefst verehrt, und es kann schon mal vorkommen, dass für besonders schöne Tiere gern einmal sechsstellige Beträge gezahlt werden. In Japan erzählt man sich unter Koi-Züchtern die Legende, ein Züchter sei von seinem Fisch derart begeistert gewesen, dass er einen Betrag von umgerechnet acht Millionen Euro abgelehnt habe.

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Die Eigenschaften der Kois

Kois werden bis zu einem Meter lang, bis zu 15 Kilogramm schwer und können bis zu 100 Jahre alt werden. Sie schimmern in den schönsten Farbtönen und begeistern durch ihre Proportionen und ihren Anmut. Züchter können zu ihren Tieren ein sehr emotionales Verhältnis aufbauen. Die Brotkarpfen sind sehr intelligent, merken sich die Fütterungszeiten und lassen sich von ihren Besitzern anlocken und streicheln. Außerdem haben sie ein gutes Sozialverhalten und sollten aus diesem Grund in Gruppen gehalten werden.

Benötigte Wassermenge

Die Brotkarpfen haben nicht nur ein majestätisches Aussehen, sondern auch einen majestätischen Anspruch. Als Faustregel gilt, dass ein einzelner Karpfen eine Wasserfläche mit einem Fassungsvermögen von 1000 bis 1300 Litern benötigt. Diese Anzahl sollte für jeden weiteren Karpfen dazu addiert werden. Brotkarpfen brauchen einige Jahre, um ausgewachsen zu sein. Sind sie dies, so sind die 1300 Liter Wasser die Mindestmenge.

Die richtige Beschaffenheit des Wassers

Bei der Zucht sollte die Winterruhe der Karpfen beachtet werden. Aus diesem Grund sollte die Tiefe des Gewässers zwischen 1,50 bis 2,50 Meter betragen. Die richtige Temperatur beträgt 20 bis 25 Grad. Deshalb sollte der Karpfenteich beschattet sein, aber nicht vollständig, weil die Fische Sonnenlicht in Maßen benötigen.

Chemische Zusätze

Die chemischen Zusätze sind bei jedem Fischzüchter ein Thema. Bei den Kois gilt ein ph-Wert von 7 bis 8 als angemessen, während die Fische Ammoniak nicht vertragen und von daher auf eine Filteranlage angewiesen sind. Die Fische setzen das Ammoniak auf natürliche Weise frei. Der Teich sollte über genügend Sauerstoff verfügen. Um den eigenen Teich mit genügend Sauerstoff zu versorgen, empfiehlt es sich, einen kleinen Bachlauf oder einen Wasserfall anzulegen.

Nahrung der Karpfen

Ein Koi benötigt als Nahrungsquelle viel Protein, viele Kohlenhydrate, Vitamine, Spurenelemente und wertvolle Fettsäuren. So wird bei der Fütterung gern ein eiweißhaltiger Brei verwendet. Dies mag zwar eine kostengünstige Alternative sein. Bei solch edlen Tieren wie den Brotkarpfen sollte allerdings nicht an der falschen Stelle gespart werden. Aus diesem Grund empfiehlt sich ein Besuch beim Fachhandel, wo es das richtige Futter zu kaufen gibt.

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