Herbstzeit
Herbstzeit

 

Wann, warum und was sollte im Herbst gepflanzt werden?

Der Herbst ist zweigesichtig. Vordergründig steht in unserer Wahrnehmung der Abschied vom Sommer. Die Natur rüstet für eine Auszeit im bevorstehenden Winter. Aber auch hier stehen Vergehen und Werden in einem engen Zusammenhang, denn das Abschiednehmen birgt auch die Verheißung auf einen Neuanfang im Frühjahr. Und nicht nur die Zeit der Zwiebelblüher wird jetzt geplant und umgesetzt. Es werden auch die Weichen für ein Gedeihen langlebiger Pflanzen gestellt.




Wann wird gepflanzt?

Die günstigsten Zeiträume sind von Ende September bis Anfang Dezember. Bei geeigneter Witterung, also frostfreiem Wetter, wenn der Boden noch nicht gefroren oder wieder aufgetaut und abgetrocknet ist.

Warum sollte in der Herbstzeit gepflanzt werden?

Im Herbst und sogar noch im Spätherbst ist der Boden tiefgründig wärmer als im Frühjahr. Frisch gesetzte Pflanzen nutzen die Bodenwärme und beginnen mit der Bildung neuer Wurzeln. Es findet keine Verdunstung über die Blätter mehr statt, sodass die Wurzeln keine mühsame Wasserversorgung mehr übernehmen müssen. Auch Nährstoffe für Blätter und Äste müssen nicht herbeigeschafft werden. Die Wurzeln können sich vielmehr ganz auf ihre Vermehrung und das Anwachsen konzentrieren. So sind die im Herbst Gepflanzten der Frühjahrspflanzung bereits ein gutes Stück voraus. Sie haben mehr Energie zur Blüten- und Blätterbildung. Gehölze haben im ersten Jahr nach der Pflanzung deutlich mehr Zuwachs.

Vorteile der Wasserversorgung

Winterniederschläge können effektiv genutzt werden. Wegen der nachhaltigen Wurzelbildung wird eine Trockenheit im Sommer besser vertragen.

Nachtfröste sind im Winter eher zu kalkulieren als im Frühjahr, wenn milde Temperaturen ein Ende des Winters vorgaukeln, um dann mit strengen Kahlfrösten für böse Überraschungen zu sorgen.

Sollte es zu strengen Kahlfrösten kommen, ist ein ausreichender Winterschutz anzuraten. Nach einer Frostperiode muss gewässert werden.

Was wird gepflanzt?

Immergrüne Nadel- und Laubgehölze reagieren positiv auf eine frühe Herbstpflanzung. Sie benötigen auch im Winter Wasser, das mit den neuen Wurzeln aufgenommen wird.

Hierzu gehören beispielsweise Stechpalmen, Eiben, Kirschlorbeer und Kamelien.

Wurzelnackte Obstbäume wie Apfel, Birne, Kirsche oder Pflaume können nur in der Ruhephase zwischen Herbst und Frühling gesetzt werden. Bedingung ist aber, dass sie frostunempfindlich sind.

Aprikosen, Feigen, Kiwis und Pfirsiche haben es gern warm und werden nach den Nachtfrösten im Frühling gesetzt.

Rosen

Rosen gibt es das ganze Jahr über in großen Töpfen im Handel. Sie sind recht teuer. Die Pflanzzeit für Rosen ist der Herbst. Jetzt bieten die Züchter eine große Auswahl an wurzelnackten Pflanzen an. Die Vielfalt ist groß und die Preise sind dann moderat. Im Frühjahr bieten Baumärkte und Gartencenter ebenfalls wurzelnackte Pflanzen an. Sie hängen in Plastik verpackt an Regalen in zu warmen Räumen. Wenn sich hieraus gesunde Pflanzen entwickeln, ist das ein kleines Wunder.

Stauden

Jetzt ist es Zeit, das Staudenbeet zu renovieren. Vieles, was in der Saison gewachsen ist, hat sich in seiner neuen Umgebung nicht als besonders gut oder schön erwiesen und muss umgepflanzt werden.

Überalterte Stauden, die ihre Blühleistung nicht mehr bringen oder zu groß geworden sind, werden ausgegraben, geteilt und neu gepflanzt.

Generell können alle Pflanzen, die im August geblüht haben, Ende September oder Anfang  Oktober umgepflanzt werden. So ist ein Einwachsen am neuen Standort noch vor dem Winter möglich.

Auch für Neuanpflanzungen ist jetzt die richtige Zeit.




Tipp: Greifen Sie nicht zu üppig wachsenden Stauden. Sie wurden in den Gärtnereien mit viel Dünger und Wärme gepuscht. Solche Pflanzen haben es schwer, in einer kühleren Umgebung Fuß zu fassen.

 

40 Kirschlorbeer Pflanzen, Höhe: 40-50 cm ab Topf, Prunus laurocerasus Rotundifolia
  • 40 Kirschlorbeerpflanzen
  • Prunus laurocerasus 'Rotundifolia'
  • Höhe: 40-50 cm
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