Kirschen
Ein toller Anblick – reife Kirschen. © Jörg Brinkheger/pixelio.de

 

Zu den wohl beliebtesten Obstsorten gehören Kirschen. Obgleich es über 100 Sorten davon gibt, werden sie botanisch zu den Pflaumen gezählt. Kirschen werden in den gemäßigten Gegenden der Nordhalbkugel kultiviert. Nicht nur die Früchte lassen sich mannigfaltig nutzen, auch das Holz ist in der Möbelindustrie sehr begehrt. Im Frühling schmücken sich Kirschbäume mit rosa oder weißen Blüten. Dieser Anblick wird in Japan so sehr geschätzt, dass dort Kirschen allein wegen ihres Zierwertes angebaut werden, um das jährliche für Schönheit, Aufbruch und Vergänglichkeit stehende Kirschblütenfest in angemessenem Rahmen zu begehen. Inzwischen haben sterile Zierkirschen (Cerasus serrulata oder Prunus serrulata) auch unsere Gärten erobert. Wer in seinem Garten auf eine gute Ernte hofft, muss mindestens zwei Bäume pflanzen, denn Kirschen sind nicht selbstfruchtend, eine Unart, die Züchter zu eliminieren trachten.




Prächtige Kirschblüten
Prächtige Kirschblüten © Wolfhart Püschmann/pixelio.de

Zwei Arten von Kirschen

Unter den zahlreichen, in Europa kultivierten Sorten unterscheidet man Vogelkirschen, im Obstbau und Handel Süßkirschen (Cerasus avium) genannt, und Weichselkirschen oder Sauerkirschen (Prunus cerasus, wissenschaftlich: Cerasus vulgaris).
Süßkirschen, wie die dunkle Herzkirsche (Cerasus juliana), oder gelbe und rotwangige Knorpelkirschen (Cerasus duracina bzw. Prunus avium) werden roh als Obst genossen.
Die noch wild in vielen Laubwäldern wachsenden Vogelkirschen dienten früher in der Schweiz und im Schwarzwald als Lieferanten zur Herstellung von Kirschwasser, das aus ihrem Saft und den zerstoßenen Kernen gewonnen wurde. Heutzutage werden Kulturkirschen verwandt, weil das Ernten von Wildkirschen einfach zu mühsam ist. Für die Produktion von Kirschlikör wird gerne die Maraska-Kirsche eingesetzt. Der aus dieser, ursprünglich in Kroatien beheimateten Sauerkirsche erzeugte Likör verleiht Süßspeisen und Mixgetränken eine außergewöhnliche Note.
Sauerkirschen sind für die Bereitung von Desserts, Marmelade und Säften besser geeignet, weil ihr Aroma sehr ausgeprägt ist. Kleine dunkle Kirschen, eingeweckt in Gläser, tragen oft den Namen Schattenmorellen. Sie stammen von rund zwei Meter hohen strauchartig wachsenden Bäumen, die in gut besonnter Lage die besten Früchte tragen. Ihren Namen verdanken sie dem französischen Château de Moreilles, in dessen Gärten sie angeblich im 17. Jahrhundert gezüchtet wurden, nachdem sie 1598 erstmalig beschrieben wurden.

Tipps für die Ernte

Die Erntezeit für Kirschen beginnt in der Regel Ende Mai und kann sich je nach Sorte und Wetterlage bis Mitte Juli hinziehen. Wer seine Kirschen ernten möchte, der benötigt dafür einen Fleischerhaken, ein etwa fünf Liter großes Gefäß, ein sichere Leiter und ein wenig Ausdauer. Die Leiter sollte standsicher auf der Erde postiert werden. Mit dem Fleischerhaken wird der Eimer an einem Ast befestigt, und los geht es mit dem Ernten. Eine Vollreife bei den Früchten lässt sich dadurch feststellen, dass sich die Frucht sehr einfach vom Stiel ziehen lässt. Nach der Ernte können die Kirschen etwa vier Tage lang gelagert und verzehrt werden. Voraussetzung dafür ist, dass sie kühl untergebracht werden, etwa im Kühlschrank oder in einem Kellerraum.




Begehrtes Holz

Nicht nur das Holz und die Früchte sind dem Menschen dienlich. Die Kerne sind ausgezeichnete Wärmespeicher. In Stoffbeutel verpackt wurden sie früher im Backofen, heute in der Mikrowelle erhitzt, um dann kalte Betten oder verspannte Gliedmaßen zu wärmen.

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