Eine prachtvolle Margeritenblüte
Eine prachtvolle Margeritenblüte

 

Der Schlüssel zum Erfolg mit Margeriten ist die passende Sortenwahl und die sachgemäße Pflege.




Die Margerite erscheint als Urtyp einer Blume. Malt ein Kind eine Blume, so zeigt sich eine Blume mit runder Mitte, umgeben von zungenförmigen  Randblütenblättern. Blumen mit gelbem Hüllenkelch und weißem Strahlenkranz verkörpern wie keine anderen den Sommer.

Im Verlauf des Jahres beginnt es mit den Frühlings- oder Magerwiesen-Margeriten (Leucanthemum vulgare), auch als Wiesen-Wucherblume bezeichnet, die auf den Wiesen oder in Naturgärten zu finden sind, wo sie sich durch Selbstaussaat angesiedelt haben. Diese werden gefolgt von den Strauchmargeriten (Argyranthemum frutescens), unentbehrlich für die sommerliche Topfkultur bis hin zu den Sommermargeriten (Leucanthemum maximum). Diese Stauden dürfen in keinem Bauerngarten und auf keiner Blumenrabatte im heimischen Garten fehlen. Ihre weiße Farbe bietet zahllose Gestaltungsmöglichkeiten. Die kleinblütig verzweigte Margerite, auch Mutterkraut genannt, verbreitet sich eifrig durch Selbstaussaat und dient zugleich als Lückenfüller im Staudenbeet. Blumensträußen gibt sie eine üppige Fülle.

Margerite
Margeritenblüte im Schatten © Dieter Hupka

Namensvielfalt

Oft hat ein und dieselbe Pflanze sehr verschiedene deutsche Namen. Eindeutige Klarheit bringt dann nur der botanische, lateinische Name. Ganz anders ist es bei der Margerite. Sie findet man unter den Bezeichnungen Chysanthemum, Leucanthemum und Tanacetum.

Standort und Pflege bei Margeriten

Die als Sommerstaude gezogene Sommermargerite (Leucanthemum) ist ein klassischer Sommerblüher für Rabatten und als Schnittblume gut zu gebrauchen. Sie ist der ideale Begleiter für Rosen, Rittersporn, Mohn und Lupinen. Auf frischem, nahrhaftem Lehmboden gedeihen Margeriten derart üppig, dass ihre Fülle kaum zu bremsen ist (im alten Ullstein Pflanzenlexikon wird sie daher auch als Wucherblume bezeichnet. Wer jedoch einen mageren Sandboden hat, kann davon nur träumen.

Margeriten 03
Margeriten © Dieter Hupka

Im Herbst sollte man als Winterschutz und zur Nährstoffversorgung reichlich reifen Kompost auf den Horsten verteilen. Wenn nach etwa drei Jahren die Blüte nachlässt, sollte die Staude geteilt und an anderer Stelle neu gepflanzt werden. Ein zeitiger Rückschnitt sorgt für eine zweite Blüte.

Die schönsten Margeritensorten

Die bekanntesten Leucanthemum maximum– oder Chrysanthemum maximum-Hybriden sind

  • das weiße ‘Silberprinzesschen‘ (30 cm)
  • ,Wirral Supreme‘ (60 cm, gefüllt)
  • ,Beethoven‘ (80 cm)
  • ,Christine Hagemann‘ (80 cm, gefüllt)
  • ,Amelia‘ (100 cm)

Leucanthemum vulgare (oder Chrysanthemum leucanthemum) ,Maikönigin‘ sind reich blühende Frühlingsmargeriten und bestens geeignet für Wiesen, die nur einmal im Jahr gemäht werden.

Die Wildstauden Tanacetum (Asteraceae) umfassen eine Gruppe von Pflanzen für die unterschiedlichsten Verwendungszwecke. Alle lieben durchlässige, sonnige und nährstoffarme Standorte.

Tanacetum coccineum ist eine bunte Frühlingsmargerite, welche sich bestens als Schnittblume eignet.

  • Rot bzw. rosa blühen ,Robinson’s Rot‘ und ,Robinson’s Rosa‘
  • Das Mutterkraut (Tanacetum parthemium) wird als ein- oder zweijährige Pflanze gezogen, die als Heilpflanze gegen Frauenleiden und Kopfschmerzen einst Verwendung fand (noch heute bei Migränebeschwerden eingesetzt), ist leicht zu ziehen. Einmal im Garten etabliert, wird man sie kaum wieder los.
  • Anspruchsvoller ist die gefüllte pomponblütige Sorte ,Sissinghurst White‘, die etwas nährstoffreichere Böden verlangt, in kalten Wintern schutzbedürftig ist und zur Erhaltung ihres Blütenflors alle zwei bis drei Jahre geteilt werden sollte.




Die bekannteste Strauchmargerite (Argyranthemum) blüht den ganzen Sommer über willig. Voraussetzung ist das ständige Ausschneiden der verwelkten Blüten. Die Schnittstelle sollte tief im Astwerk liegen, damit keine trockenen Stummel stehen bleiben. Strauchmargeriten werden oft als Hochstämmchen gezogen. Bei diesen oft hochpreisigen Pflanzen lohnt ein Überwintern. Im Frühling werden sie in frische Erde umgetopft und die Krone wird kräftig zurückgeschnitten, um die Kugelform zu erhalten und die Knospenbildung anzuregen.

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