Gaura, Rudbeckia
Gaura © Dieter Hupka

 

Die Prachtkerze Gaura, ist eine wahre Sonnenanbeterin. Zarte Blütensterne schweben auf filigranen Stängeln. Leider meist nur einen Sommer lang. Der richtige Standort verlängert die Lebensdauer.




Pracht und Stolz trägt die zarte Prärieblume in ihrem Namen. Ihr deutscher Name beinhaltet die Pracht, Stolz die botanische Bezeichnung Gaura, die sich vom griechischen Wort „Gauros“ (Stolz) ableitet. Als Gaura lindheimeri ist das Nachtkerzengewächs aus Texas und Louisiana bekannt. Ferdinand Jakob Lindheimer (1801 – 1879) wanderte 1833 aus seiner hessischen Heimat nach Amerika aus. Der Journalist und Botaniker begann sich in den USA intensiv mit der dort heimischen Flora zu befassen. Allein mit Pferd und Hund lebte er monatelang in der unberührten Wildnis. Dank seiner umfangreichen Kenntnis der Pflanzenwelt wurde er sogar von den ansässigen Indianern als Medizinmann verehrt. Seine weltweit beachtete Sammlung umfasste ca. 100.000 Pflanzensorten.

Waren hierzulande die ersten Pflanzen der Prachtkerze auf die botanischen Gärten beschränkt, haben inzwischen viele Hybridsorten unsere heimischen Gärten erobert.

 

Eine Gaurablüte
Eine Gaurablüte © Dieter Hupka

Blüten wie Schmetterlinge

Wie kleine Schmetterlinge in Weiß oder Rosa schweben die zarten Blüten an langen Stielen. Die Knospen öffnen sich von unten nach oben zu sternförmigen Einzelblüten von leider nur kurzer Lebensdauer. Kurz, meist nur einen Sommer lang von Juni bis zum ersten Frost, ist auch das Leben einer Gaurastaude.

Meist robuster als ihre rosa blühenden Verwandten sind die weißen Sorten. Eine bewährte Sorte ist die weiße Auslese ‚Whirling Butterflies‘. Ebenso bekannt ist die pinkfarbene Sorte ‚Siskiyou Pink‘. Zarter in der Farbe, fast weiß, ist die kompakt wachsende Sorte ‚Sunset Dreams‘, zweifarbig die preisgekrönte ‚Rosy Jane‘ mit heller Mitte und rosa Rand.

‚Tutti Frutti‘ zeigt ihre kräftig rosaroten Blüten den ganzen Sommer über.




Standort und Pflege der Prachtkerze

Sonnig, trocken und nährstoffarm ist der Boden in der Heimat der Prachtkerzen in der amerikanischen Savanne. Ebenso sollte der Standort im heimischen Garten sein. Je sandiger der Boden ist, desto besser. Hier samt sich mit etwas Glück die Gaura aus und sorgt für Nachwuchs im nächsten Jahr. Auch in Pflanztrögen auf heißen Balkonen gedeihen Prachtkerzen gut. Beim Gießen gilt aber auch hier: weniger ist mehr! Nasse Füße oder zu viel Dünger machen der Wildstaude schnell den Garaus. Geschützt unter einer dicken Laubdecke übersteht die Gaura milde Winter. Überlebende Pflanzen werden im Frühling auf Handbreite zurückgeschnitten. So werden sie dicht und standfest.

Begleiter der Gaura

Eine einzelne Gaura macht wenig Eindruck, weshalb sie in größeren Gruppen gepflanzt werden sollte. Schön ist sie dagegen in Kombination mit anderen Pflanzen, welche die gleichen Wachstumsbedingungen haben wie z. B. Agastache, Eisenkraut (Verbena bonariensis), Katzenminze (Nepeta), Rudbeckie und viele Gräser.

 

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