Blühende Clematis
So wünscht man sie sich – eine gesunde Clematis.

 

Die Clematis – hierzulande überwiegend als Waldreben bekannt – gilt als eine besonders schöne Kletterpflanze, aber auch als etwas empfindlich. Wir zeigen, was man tun kann, wenn die Pflanze entsprechend „angeschlagen“ ist.

  • Richtig vorbeugen
  • Richtig behandeln
  • Resistente Pflanzen




Allgemeines

Die Pflanzengattung Clematis umfasst rund 300 verschiedene Arten und gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse. Die Pflanzen sind überwiegend in den gemäßigten Klimazonen Europas und Asiens sowie in Nord-Amerika beheimatet.

So beugen Sie vor

Die Pflanzen leiden sehr oft unter der so genannten Clematiswelke, einer Pilzkrankheit. Diese lässt den oberirdischen Teil der Pflanzen komplett absterben. Vorbeugen können Sie mit einer richtigen Standortwahl und einer guten Bodenvorbereitung. Wichtig ist ein tiefgründiger und humusreicher Boden, der möglichst gleichmäßig feucht, aber nicht zu nass sein sollte. Außerdem hilft regelmäßige Kontrolle, vor allem in den Sommermonaten. Schneiden Sie befallene Pflanzen sofort bodennah ab – sie treiben in der Regel wieder neu aus, wenn sie tief genug gepflanzt wurden.




Wenn Clematis-Blätter welken

Meistens geht es kurz vor der Sommerblüte los: Die schönen Blätter an der großblütigen Waldrebe werden plötzlich gelb oder braun und fangen an zu welken. Wenn es einer Waldrebe nicht gut geht, ist dies meistens an den Blättern zu erkennen. Im Gegensatz zur weitgehend harmlosen Blattfleckenkrankheit können Sie die gefährliche Clematiswelke an folgenden Symptomen erkennen: Im Frühsommer bilden sich auf den Blättern braune Flecken mit gelbem Rand; die Schadstellen verfärben sich dann braun, breiten sich aus und das ganze Blatt welkt. Wenn sich am älteren Laub im unteren Drittel der Waldrebe auch erste Symptome zeigen, handelt es sich ebenfalls um die Clematiswelke. Wenn eine feucht-warme Witterung herrscht, breitet sich die Krankheit besonders zügig auf die Triebe aus. Innerhalb von zwei bis drei Wochen sterben dann alle oberirdischen Pflanzenteile der Waldrebe ab.

Das können Sie tun

Die Clematiswelke befällt in erster Linie großblumige Hybriden. Je früher Sie die Krankheit diagnostizieren und je früher Sie – siehe oben – dagegen angehen, desto größer sind sie Chancen auf Erfolg. Kontrollieren Sie also am besten ab Mai alle 2-3 Tage die Clematis-Blätter und schneiden Sie schon bei den ersten, auch nur allerkleinsten Anzeichen das befallene Laub ab. Im unmittelbaren Anschluss sollten Sie die gesamte Waldrebe mit einem Pilzfrei-Fungizid behandeln. Und noch ein Trick: Stärken Sie die infizierte Pflanze, indem 8 bis 12 Aspirintabletten in 5 Liter Gießwasser auflösen – und die Pflanzen damit begießen.

Auch Mehltau als Problem

Mehltau ist das zweite große Problem für die Clematis. Es ist hier aufgeführt, weil es bei der Behandlung zu einer Gefahr kommen kann. Nämlich: Mehltau wird am besten mit einem Mix aus Frischmilch und Wasser im Verhältnis 1 zu 9, alternativ mit einer Lösung aus einem Esslöffel Natron, einem Liter Wasser und einem Spritzer Spülmittel behandelt. Und da liegt auch die Gefahr: Die Verwendung von Mixturen mit Wasser auf einer Waldrebe kann wiederum die Clematiswelke hervorrufen. Deshalb wird vielfach empfohlen, die vom Mehltau befallenen Blätter, Blüten und Triebe mehrfach mit Algenkalk oder Holzasche zu bepudern, bis der Mehltau verschwindet.

Der richtige Standort

Von mitentscheidender Bedeutung ist, wie bereits oben geschrieben, der richtige Standort. Die Wahl eines regengeschützten Platzes hat sich dabei oft als die effektivste Vorbeugung gegen die Clematiswelke herausgestellt. Außerdem sollte eine Jungpflanze so ins Erdreich gepflanzt werden, dass zwei Augenpaare mit Substrat bedeckt werden. Der Grund: Da die Pilzsporen nicht bis an die Wurzeln kommen, treibt eine erkrankte Waldrebe mit ein wenig Glück wieder aus. Sogar dann noch, wenn sie oben schon völlig abgestorben ist.

Bei allen Behandlungsmethoden ist allerdings zu beachten, dass die Clematiswelke hoch ansteckend ist. Desinfizieren Sie daher Ihr Werkzeug wiederholt.

Es gibt resistente Sorten

Wer sich erst gar nicht über verfärbte und verwelkte Clematis-Blätter ärgern möchte, sollte die kleinblütige Italienische Waldrebe anpflanzen. Diese und die daraus hervorgegangenen Hybriden haben sich als resistent gegen die Clematis-Welke erwiesen.

 

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