Datteln auf einem Teller
Datteln auf einem Teller  © Birgit Weiss/pixelio.de

 

Ein arabisches Sprichwort sagt: „Die Dattelpalme hat so viele Verwendungszwecke wie es Tage im Jahr gibt.“ Phoenix dactylifera, so ihre botanische Bezeichnung ist ein typischer Oasenbaum, welcher von Nordafrika bis Südwestasien in zahlreichen Sorten kultiviert wird.




Robuste Pflanze

Die bis zu zwanzig Meter hoch wachsende Dattelpalme ist – obwohl ein Wüstengewächs – sehr klimahart und verträgt Temperaturen bis zu minus 10 °C, während sie andererseits Lufttrockenheit, Sonne und wasserhaltigen Boden verlangt. Ihre langen Wurzeln reichen bis zu fünfundzwanzig Meter tief ins Grundwasser, welches oft salzhaltig ist, was aber von anspruchslosen Phönixpalmen toleriert wird. Erst ab einem Alter von acht Jahren trägt sie Früchte. Im „Erwachsenenalter“ von dreißig Jahren kann ein einziger Baum bis zu zwei Zentnern Datteln tragen. Bis zu einem Alter von einhundert Jahren kann, allerdings nur alle zwei Jahre, geerntet werden.

Vielseitiger Nutzbaum

Genau wie bei der Kokospalme ist der gesamte Baum vom Holz zum Bauen und als Brennmaterial, über die Palmwedel, welche als Flechtmaterial dienen, bis hin zu den Früchten, den Datteln, verwertbar. Die jungen Palmblätter werden von Oasenbewohnern gern als Salat verwendet, der aufsteigende Saft wird zu Palmwein vergoren.

Datteln – Brot der Wüste

Die Dattelpalme ist zweihäusig, d. h., es gibt männliche und weibliche Bäume. Um die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen, werden mehrheitlich weibliche Bäume angepflanzt. Während der Blütezeit im Februar werden als Pollenspender Äste von wild wachsenden männlichen Bäumen in die Zweige gehängt. Die Befruchtung unternimmt der Wind. Ab November/Dezember können die in üppigen Rispen wachsenden Früchte geerntet werden. Bereits seit 4.000 Jahren gilt die Dattel in Wüstenregionen als Grundnahrungsmittel. Wegen des hohen Gehalts an Zucker sind Datteln lange haltbar, zumal sie sich gut trocknen lassen. Auf Grund ihres hohen Gehalts an B-Vitaminen, Calcium, Phosphor, Eisen, Magnesium, Zink und Kupfer sowie eines außergewöhnlich hohen Gehalts an Kalium ist die Dattel gesund und zudem reich an Ballaststoffen.

Nicht nur zur Weihnachtszeit

Durften früher Datteln auf keinem bunten Weihnachtsteller als exotische Nascherei fehlen, werden sie heutzutage ganzjährig angeboten und konsumiert. Ein beliebtes „Finger-Food“ sind frische Datteln, gefüllt mit Frischkäse oder gebratene Datteln im Speckmantel, aber auch als süße Variante munden sie so köstlich wie jene aus den nachfolgenden Rezepten.

Dattelwürfel

Zutaten für 36 Stück:

  • 200 Gramm Datteln ohne Stein
  • 250 Gramm Walnusskerne
  • 4 Eier, getrennt
  • 100 Gramm Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100 Gramm Mehl
  • ½ Teelöffel Zimt
  • 400 Gramm Kuvertüre

Zubereitung:
Von den Walnüssen 36 Hälften zurücklegen, den Rest zusammen mit den Datteln feinwiegen. Die Eigelbe und den Zucker schaumig, das Eiweiß zu einem Schnee schlagen. Die Früchte zu der Eicreme geben, das Mehl und den Zimt darüber sieben, gut vermischen. Zum Schluss das Eiweiß unterheben. Eine eckige Form (24 x 24 cm) mit Backpapier auslegen, den Teig einfüllen und bei 175 °C fünfundzwanzig Minuten backen. Abkühlen lassen, aus der Form stürzen und in Würfel schneiden. Die Kuvertüre schmelzen, die Kuchenwürfel damit überziehen und mit je einer Walnusshälfte garnieren.

Englische Dattelbrötchen

Zutaten:

  • 80 Gramm Datteln ohne Stein
  • 250 Gramm Mehl
  • ½ Teelöffel Salz
  • 100 Gramm Butter
  • 100 Gramm Zucker
  • 65 Gramm Walnüsse
  • 1 Ei
  • ½ Päckchen Backpulver

Zubereitung:
Datteln und Walnüsse hacken. Mehl, Butter, Backpulver, Zucker, Salz und das Ei dazu geben und zu einem festen Teig verkneten. Mit Hilfe von zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf ein Backblech geben und zehn Minuten bei 175 °C backen.




Konfekt mit Datteln

Zutaten:

  • 40 Datteln
  • 300 Gramm Marzipanrohmasse
  • Pistazienkerne
  • Walnusshälften
  • abgezogene Rosinen
  • 1 Esslöffel Rum
  • 100 Gramm dunkle Kuvertüre

Zubereitung:
Die Datteln aufschneiden und die Kerne entfernen. Die Marzipanrohmasse in zwei Hälften teilen. Einen Teil mit Rum verkneten und in ca. zwanzig Datteln füllen. Die Frucht zusammendrücken und mit flüssiger Kuvertüre überziehen. Die restliche Marzipanrohmasse in Datteln einfüllen und abwechselnd in das Marzipan Rosinen, Pistazien, Mandeln und Nüsse drücken.

 

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