Goldhähnchen
Goldhähnchen

 

Die Gattung der Goldhähnchen umfasst sieben Arten, wobei fünf in Taiwan, Nordamerika und Eurasien vertreten sind. Die Heimat des Wintergoldhähnchen (Regulus regulus) und des Sommergoldhähnchens (Regulus ignicapillus bildet hauptsächlich der europäische Raum.




Mit einer Körperlänge von ungefähr neun Zentimeter und einem Gewicht von maximal fünf bis sechs Gramm stehen die gefiederten Gesellen an erster Stelle der kleinsten Singvögel Europas. Sie sind mit einem zarten und geraden Schnabel ausgestattet. Die Nasenöffnungen werden durch eine steife und kammartige Feder geschützt. Die langen und weitstrahligen Scheitelfedern besitzen zwei Funktionen. Einerseits dienen sie als Schmuckfedern, andererseits fungieren diese zu einem Häubchen aufgerichtet als Signalgeber gegenüber anderen Artgenossen.

Die Winzlinge tragen ein graugrünes und dichtes Gefieder. Auf dem Oberkopf zeichnet sich ein schwarz gesäumter Scheitelstreif mit verschiedenen orangefarbenen oder rötlich- bis reingelblichen Nuancen ab. Aus diesem Grund wird das Wintergoldhähnchen auch „Gelbkrönchen“ und das Sommergoldhähnchen „Feuerköpfchen“ genannt. Das Sommergoldhähnchen ist weiter am hellen Überaugenstreif erkennbar. Dieser fehlt beim Wintergoldhähnchen.

Beide Arten der Vogelzwerge können in freier Wildbahn und unter günstigen Umständen ein Alter von ungefähr acht Jahren erreichen.

Verbreitung

Die gefiederten Minis sind als Zugvögel weit verbreitet. In Europa leben Winter- und Sommergoldhähnchen an verschiedenen Standorten. Sie brüten meist in unterschiedlichen Biotopen. Das Wintergoldhähnchen brütet sowohl in den flachen Ebenen als auch im Gebirge, angefangen von dichten Fichtenwäldern in sibirischen Niederungen bis hin zu Nadelwäldern im Hochgebirge der Alpen. Im Herbst verlassen sie nur die nördlichen Gebiete und verlagern ihren Standort in Richtung Süden, jedoch nicht über den südeuropäischen Raum hinaus.

Das Sommergoldhähnchen ist hauptsächlich in Mischwäldern und Laubwäldern sowie subalpinen Wäldern Europas unterwegs. Es lebt aber auch in Gebirgen des westlichen und östlichen Nordamerikas.

Auf Nahrungssuche!

Die putzigen Kerlchen sind keine Kostverächter. Sie ernähren sich vielseitig. Zu jeder Jahreszeit bevorzugen sie kleine weichhäutige Beutetiere. Dazu zählen neben Raupen und Schmetterlingen auch Spinnen, Blattläuse, Würmer, verschiedene Läusearten, Käfer oder Sämereien. Schnecken werden besonders in den Brutmonaten als Futter für Jungtiere benötigt. Bemerkenswert ist, dass die kleinen „Federbälle“ pro Tag eine Futtermenge ähnlich ihres eigenen Gewichtes vertilgen.

Der kleine lebhafte Singvogel ist immer in Bewegung. Er pickt mehrmals mit dem Schnabel auf den Ast oder die Baumrinde. Sein geringes Gewicht ermöglicht ihm die Nahrungssuche selbst bis auf die dünnen und äußersten Zweige. Das Goldhähnchen kann, ähnlich wie der Kolibri, auf einer der Stelle fliegen. Er lässt sich plötzlich fallen und landet auf einem unter ihm befindlichen Zweig. Nur in äußersten Notfällen findet die Beutesuche auf dem Erdboden statt.

Stimme des Goldhähnchens

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