Ein Reh im Garten
Ein Reh im Garten

 

Städtischen Einwohnern ist dieses Problem wahrscheinlich nicht bekannt. Wer jedoch einen Garten oder ein Grundstück am Ortsrand oder am Waldrand hat, hat es vielleicht selbst schon einmal erlebt. Rehe in der freien Natur zu beobachten ist eine schöne Sache. Wenn sie jedoch plötzlich im eigenen Garten stehen und eine kleine Verwüstung anrichten, hört der Spaß sicher bei jedem auf. Dass Rehe die heimischen Gärten aufsuchen, ist vor allem im Winter und Frühjahr ein Problem, wenn die Nahrung in den Wäldern langsam knapp wird. Doch nicht nur die Nahrungssuche der Wildtiere, bei der viele Pflanzen angeknabbert werden, wird für die Gärtner zum Problem. Rehböcke reiben sich die äußeren Hautschichten ihrer Geweihe nur zu gerne an den Bäumen ab. Junge Bäume haben dann nur schwierig eine Überlebenschance, da die zarte Rinde großflächig beschädigt wird.




Was hilft, um die Rehe zu vertreiben?

Immer wieder hört man von nützlichen Hausmittelchen, die helfen sollen die Rehe aus dem Garten zu vertreiben. Dies können baumelnde CDs an den Ästen, Absperrbänder, Vogelscheuchen, Radios, Leuchten oder Bewegungsmelder sein. Großflächig versprühte Buttermilch, Säckchen mit Hundehaaren oder verstreute Hobelspäne sollen ebenfalls helfen. Doch sind diese Methoden wirklich so effektiv? In den meisten Fällen nicht, da sich die Rehe nach einiger Zeit an die Hindernisse bzw. Störquellen gewöhnen und schnell ihre Angst verlieren.

Nützliche Präparate

Ein nützliches Präparat, dass helfen soll die Wildtiere auf Abstand zu halten, ist ein Vergrämungsmittel. Dieses ist besser bekannt unter der Bezeichnung Wildstopp. Es besteht aus einem natürlichen Wirkstoff (reines Blutmehl), der vor der Benutzung mit Wasser vermischt werden muss. Später können dann die zu schützenden Pflanzen mit dem Präparat dünn eingesprüht werden. Das Mittel besitzt einen sehr intensiven Duft, der bei den Wildtieren den Fluchtinstinkt auslöst. Somit bleiben sie auf Abstand.

Kunststoff-Manschetten oder Zäune und Hecken

Sogenannte Kunststoff-Manschetten können an den jungen Bäumen angebracht werden und somit vor Bissschäden schützen. Vorteilhaft ist es, wenn die Manschetten schon bei der Pflanzung angebracht werden. Sie dehnen sich mit dem Wachstum des Baumes aus, können also für längere Zeit verbleiben.




Auch das Pflanzen von einer Hecke oder das Setzen eines Zauns kann effektiv gegen das Eindringen der Wildtiere helfen. Diese sollten aber mindestens eine Höhe von 1,70 Meter besitzen, da die Tiere sonst darüber springen können. Zudem sollte er das Grundstück komplett umschließen.

Mit einem Hund die Wildtiere vertreiben

Die wohl effektivste Methode zur Vertreibung der Wildtiere stellt ein Hund dar. Wer ein Grundstück mit Garten besitzt kann diese Möglichkeit nutzen. Hier sollte das Grundstück aber ebenfalls eingezäunt werden, damit der Hund nicht versehentlich auf Jagd geht.

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