EIn Mäusebussard vor leicht bewölktem Himmel
Ein Mäusebussard

 

Der Mäusebussard (Buteo buteo) ist der häufigste in Deutschland vertretene Greifvogel und ist auch bei unseren europäischen Nachbarn – mit Ausnahme Islands und des nördlichen Skandinaviens – sehr oft anzutreffen. Im Sommer lebt er zudem in Teilen Asiens sowie im Winter im östlichen Afrika. Die in Mittel- und Südeuropa lebenden Vögel treten vor dem Winter weitgehend keinen Vogelzug an, allerdings kommen einige Vögel aus nördlicheren Gefilden während der kalten Monate zu uns. Der Mäusebussard ist ein Vertreter aus der Familie der Habichtartigen (Accipitridae). Zu seinem natürlichen Lebensraum zählen Wiesen, Äcker oder Heidelandschaften, an die nach Möglichkeit Waldgebiete angrenzen. Im Gegensatz zu anderen Greifvögeln ist sein Bestand nicht gefährdet, und die einzelnen Populationen haben in der jüngeren Vergangenheit sogar zugenommen.




Erscheinungsbild des Mäusebussards

Der Mäusebussard besitzt eine kompakte und mittelgroße Statur. Im Normalfall haben die Vögel eine Größe zwischen 50 und 57 Zentimetern. Die Flügelspannweite liegt zwischen 110 und 130 Zentimetern. Generell gilt, dass die Weibchen etwas größer als die Männchen sind. Die Flügel sind recht breit, der Schwanz ist kurz. Das Gewicht der Tiere liegt zwischen 700 und 800 Gramm. Das Gefieder des Mäusebussards variiert von Dunkelbraun bis fast Weiß. Die Bauchseite der Vögel ist nahezu immer hell. Ist das Gefieder eher dunkel, dann ist es in der Regel hell gebändert, ist es hell, dann ist es dunkel gebändert. Über dem Schnabelansatz gibt es eine gelbe Wachshaut, der Schnabel selbst ist dunkelgrau. Die Beine besitzen einen gelblichen Farbton. Die  Küken haben zur Geburt zunächst ein weißes, sehr flauschiges Dunenkleid, das nach knapp zwei Wochen grau und sehr wollig wird, bis sich später das endgültige Federkleid daraus hervor bildet.

Ein Mäusebussard im Flug
Ein Mäusebussard im Flug

Brutverhalten

Gebrütet wird zwischen März und Juni, und das vor allem an Waldrändern oder in der Feldmark. Für den Nestbau werden vornehmlich große Bäume benutzt. Während der Jahresbrut ziehen die Greifvögel zwischen einem und drei Küken groß. Die Nester sind ungewöhnlich tief, und die gesamte Brutzeit dauert im Schnitt 34 Tage. Zu den wichtigsten Feinden des Mäusebussards zählen der Habicht, der Uhu, Krähen, Kolkraben sowie Marder und natürlich der Mensch. Zudem lassen sich immer wieder verunglückte Mäusebussarde finden, die in die rotierenden Flügel von Windkraftanlagen geraten sind.

Nahrung des Greifvogels

Der Mäusebussard ernährt sich vor allem – wie der Name erahnen lässt – von kleinen Säugetieren, gerne Nager. Ergänzt wird das Angebot um kleine Wirbeltiere, Regenwürmer und andere Insekten.

Stimme des Bussards

Den Schrei des Mäusebussards hört man häufig während der Balzzeit. Sein Ruf wird als ein lautes „Bija“ oder als ein etwas leiseres „Mijau“ beschrieben.

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