Ein Sprosser im Baum
Ein Sprosser

 

Der Sprosser reiht sich in die Ordnung der Sperlingsvögel ein und zählt zu der Familie der Fliegenschnäpper. Von seinem Erscheinungsbild gleicht er der bekannteren Nachtigall.




Ein Laie wird die beiden kaum voneinander unterscheiden können. Im Gegensatz zur Nachtigall ist der Sprosser eher durch eine neutrale Farbgebung gezeichnet. Sein oberes Gefieder trägt meist bräunliche Rot- und Olivtöne, während die Flügel und die Schwanzfedern ein rötliches Dunkelbraun tragen. Die Bauchseite hebt sich in einem helleren Beigeton ab und ist im Brustbereich häufig mit dunkleren Farbzeichnungen versehen. Seine dunklen Augen sind mit einem hellen Ring umrandet. Der Schnabel der Vögel ist meist dunkelbraun gefärbt, während seine Beine sich in einem helleren Braun abheben.
Mit einer Länge von rund 17 Zentimetern und einem Durchschnittsgewicht von etwa 26 Gramm sind sich die männlichen und weiblichen Tiere sehr ähnlich. Sie unterscheiden sich lediglich anhand ihrer Flügellänge, die bei den Weibchen mit bis zu 85 Millimetern kleiner ausfällt als bei den männlichen Tieren, bei denen die Flügel bis zu 100 Millimeter lang werden können.

Schöner Reviergesang

Als Singvogel ist der Sprosser besonders für seinen Reviergesang bekannt. Dieser ist häufig so laut, dass man ihn bis zu einem Kilometer weit hören kann. Besonders bemerkenswert ist, dass der Gesang sich meist in Strophen gliedert, die durch kleine Pausen voneinander getrennt sind. Ebenso typisch für seinen Gesang ist die sogenannte „Schnatter-Phrase“, die sich durch Schnalzlaute auszeichnet.

Stimme des Sprossers

Das Verbreitungsgebiet der Vögel befindet sich vor allem in Ost- und Nordeuropa bis hin nach Zentralasien. Ihr bevorzugter Lebensraum ist somit die gemäßigte kontinentale Klimazone. Als Langstreckenzieher verbringt der Sprosser den Winter in Ostafrika. Europäische Tiere erreichen das Zuggebiet über eine Flugschleife durch den Mittelmeerraum.

Sprosser ist ein monogamer Singvogel

Die Vögel sind vorwiegend in den Ufergebieten von Flüssen anzutreffen. Fruchtbare Gebiete mit Laubgewächsen, Moorböden und schattige Dickichte bieten ihnen optimale Bedingungen bei der Nahrungssuche. Diese findet beim Sprosser vor allem im Bodenbereich statt. Insekten, Asseln, Spinnentiere, Würmer und Wanzen zählen zu seiner bevorzugten Nahrung. Saisonale Beeren wie Holunder- und Maulbeeren verspeist er ebenfalls, wenn sich die Gelegenheit ergibt. An die Jungtiere wird vorwiegend weiche Nahrung wie Larven und Würmer verfüttert.




Der Sprosser zählt zu den monogamen Singvögeln. Im Jahr findet nur eine einzige Brutzeit im Mai und im Juni statt. Die kleinen Nester befinden sich häufig in Bodennähe und nicht selten unweit von Gewässern. Das Weibchen legt meist zwischen vier und sechs braune Eier, die innerhalb von 14 Tagen ausgebrütet werden. Bereits im Alter von zehn Tagen verlassen die Jungvögel erstmalig das Nest. Nach etwa drei Wochen erfolgt die selbstständige Ernährung.

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