Walnussbaum
Ein belaubter Walnussbaum © Susanne Schmich/pixelio.de

 

Die echte Walnuss ist ein sommergrüner Laubbaum, von dem etwa 20 Arten bekannt sind. In der freien Natur finden wir Walnussbäume an vielen Standorten. Im Sommer werden ihre großen, schattenspenden Laubkronen von Spaziergängern geschätzt.

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Eine Walnuss © Karl-Heinz Laube/pixelio.de

 

Der Walnussbaum hat weder auffällig schöne Blätter noch unübersehbare Früchte, die ihn als Gartengewächs auszeichnen. Trotzdem gehört er zu den begehrten einheimischen Pflanzen. Grund dafür sind seine leckeren Nüsse und sein hartes, vielseitig verwendbares Holz. Seine silbrig schimmernden Rinde und die mit den Jahren knorrig werdenden Äste schenken Baum und Garten einen eigenwilligen Charakter. Ursprünglich waren Walnüsse nicht größer als zwei Zentimeter. Seit Jahrtausenden werden sie jedoch auf Größe gezüchtet und sind heute durchschnittlich fünf Zentimeter lang. Sehr große Nüsse verlieren allerdings an Geschmack.




Wie Walnussbäume im Garten kultiviert werden

Zum Anpflanzen im eigenen Garten eignen sich nur vorkultivierte Bäume. Durch die vegetative Vermehrung (Veredlung) können Walnussbäume mit begehrten Eigenschaften gezüchtet werden. Eine echte Walnuss für den Garten sollte gerade gewachsen und winterhart sein. Ihre Früchte müssen einen aromatischen, leicht lösbaren Kern haben. Sobald kein Frost mehr zu erwarten ist, kann die Walnuss im Frühling gepflanzt werden. Walnussbäume werden groß und benötigen gut 100 Quadratmeter Grundfläche. Der Abstand zum Nachbargrundstück sollte mindestens sechs Meter betragen. Die Walnuss hat geringe Ansprüche und gedeiht auf fast jedem Boden. Nur schwere, tonreiche Böden sind ungeeignet.
Zunächst wird eine Grube von etwa 80 mal 80 Zentimetern ausgehoben. Vor dem Einpflanzen muss Dünger eingebracht und die Wurzeln gekürzt werden. Der Baum wird so in die Grube gestellt, dass sich der Wurzelhals auf gleicher Höhe des Bodens befindet. Die Grube wird mit Erde gefüllt und anschließend kräftig gegossen. Torf sollte nicht tiefer als 20 Zentimeter eingearbeitet werden, sonst entstehen zu viele Hohlräume und die Wurzeln werden anfällig für Krankheiten. In den ersten Jahren wachsen Edelwalnussbaume langsam und der Gärtner braucht Geduld. Erst nach dem dritten Jahr sind benachbarte Bodendecker für den Wasserhaushalt keine Konkurrenz mehr.

Alle lieben die leckeren Walnüsse

Walnüsse, die wohlschmeckenden Früchte des Baumes, haben Fans auf der ganzen Welt. Walnüsse sind in der Küche unentbehrlich und werden zu Tausenden kreativen Backwaren verarbeitet. Nusskuchen, Walnussbrot, Plätzchen oder Brotaufstrich, die Verwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Die seit dem Altertum bekannte Nascherei darf auch auf modernen Weihnachtstellern nicht fehlen. Mittlerweile wird sie auch von Ernährungswissenschaftlern stark propagiert, denn Walnüsse sind reich an hochwertigen Omega-3-Fettsäuren. Diese haben nachweislich positive Auswirkungen auf den Cholesterinspiegel und die Fließeigenschaften von Blut. Damit können sie Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Schlaganfällen vorbeugen.

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