Blick ins Gladiolenfeld
Blick ins Gladiolenfeld

 

Die etwas steifen Gladiolen sind in Staudenbeeten selten geworden. In naturnahen Pflanzungen wirken die schwertförmigen Blütenstiele mit den leuchtenden Schmetterlingsblüten weniger formal.




Als Schnittblumen sind Gladiolen im Hochsommer unübertroffen. Für den Blumenhandel werden sie auf großen Feldern angebaut. Dort kann man sich über ihre umfangreiche Sortenvielfalt in Bezug auf Höhe, Form und Farbe der Blüten informieren.

Historisches

Der Name für die aus Afrika stammenden Blumen leitet sich vom lateinischen Wort gladius = Schwert ab. Angeblich wurden in römischen Arenen den siegreichen Kämpfern Gladiolen überreicht. An Kampf erinnert auch ihr deutscher Name: Siegwurz (Sumpf- oder Wiesen-Siegwurz). Experten bezeichnen diese Überlieferung freilich als Legende, denn die ersten Gladiolen kamen erst im 17. Jahrhundert als kleinblütige Wildart nach Europa.

Rosafarbene Gladiole
Rosafarbene Gladiole © Dieter Hupka

Seit dem 19. Jahrhundert haben sich die Züchter ihrer angenommen und ihnen im Laufe der Zeit die schönsten Farben verliehen, die einseitige Blühweise abgewöhnt und ihnen Regenfestigkeit antrainiert.

Im Staudenbeet

Ein Gladiolenfeld vor einer Windmühle
Ein Gladiolenfeld vor einer Windmühle © Dieter Hupka

Gladiolen wachsen am besten in sandig-humosem Boden bei voller Sonne. Astern, Echinacea, Phlox und alle Formen von Rudbeckia und Sonnenbräuten sind gute Begleiter. In bunter Pflanzung wirken sie längst nicht so steif wie in Einzelpflanzung

Das Pflanzen

Die frostempfindlichen Knollen können schon ab Mitte April gesetzt werden, wenn sich der Boden auf 10 °C oder mehr erwärmt hat. Ab einer Pflanztiefe von 10 Zentimetern sind sie vor späten Frösten sicher. Wie tief sie zu pflanzen sind, hängt von ihrer späteren Höhe sowie der Bodenbeschaffenheit ab. In sandigem Boden finden die hohen Blumen wenig Halt. Hier müssen sie bis zu 15 cm tief versenkt werden.

Trifft man eine Wahl von früh-, mittel- und spätblühenden Sorten und pflanzt sie um zwei bis drei Wochen versetzt, so dauert die Blühperiode von Juli bis September.

Gladiole2
Violette Gladiole © Dieter Hupka

Vermehrung




Meist werden die Gladiolen im Frühjahr gekauft und gepflanzt. In milden Gegenden, in denen der Boden nicht tief durchfriert, erscheinen sie im Idealfall in geschützten Lagen aufs Neue. Gladiolen wachsen aus Tochterknollen, die die Mutterpflanze gebildet hat, um ihr Überleben zu sichern. Wer aus diesen Tochter- oder Brutknollen selbst Blumen ziehen will, setze die Mutterknollen möglichst früh, damit die Pflanze genügend Zeit hat, überlebensfähigen „Nachwuchs“ zu bilden. Um die Tochterknollen mit ausreichend Nahrung zu versehen, sollte man viel von Blattwerk und Stiel stehen lassen. Eine Samenbildung sollte vermieden werden. Die haselnussgroßen Knöllchen werden im Herbst ausgegraben und im Frühjahr erneut gepflanzt. Bis eine Blüte erscheint, dauert es meist zwei Jahre, sodass sie im nächsten Herbst abermals für den Winterschlaf aus dem Boden geholt werden müssen.

 

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