Felsenbirne
Eine blühende Felsenbirne © BettinaF/pixelio.de

 

Kaum ein Strauch ist so vielseitig wie die Felsenbirne. Eine Schar weißer Blüten, begleitet von kupferfarbenen Blättern, läuten den Frühling ein. Im Sommer locken schmackhafte Früchte und der Herbst zaubert prachtvolle Gelb- und Rottöne ins Laub des Gehölzes.




Die Gattung der Felsenbirne (Amelanchier) zählt etwa 25 Arten. Ursprünglich stammt sie aus Nordamerika und Kanada. In heimischen Parks und Gärten begegnet man am ehesten der vier bis sechs Meter hohen „Kupfer-Felsenbirne“ (Amelanchier lamarckii). Aber auch die etwas niedrigere „Hängende Felsenbirne“ (Amelanchier laevis) und die nur zwei Meter hohe „Ährige Felsenbirne“ (Amelanchier spicata) sind weit verbreitet. Es gibt auch eine wildwachsende heimische Art, die „Gewöhnliche Felsenbirne“ (Amelanchier ovalis), sie kann eine Höhe von bis zu drei Metern erreichen.
Botanisch zählt die Felsenbirne zu den Kernobstgewächsen und gehört damit zur Familie der Rosengewächse. Mit Birnen allerdings, so wie ihr Name vermuten lässt, ist die Felsenbirne nur weitläufig verwandt. Viel aussagekräftiger ist da schon ihr Beiname „Korinthenstrauch“ oder „Rosinenbaum“. Denn ihre getrockneten Früchte erinnern stark an Korinthen und lassen sich auch entsprechend verwenden.

Standort und Pflege

Fast schien die Felsenbirne in Vergessenheit geraten zu sein, doch ihr reizvolles Frühlingskleid und das prächtige Herbstlaub machen sie zu einer angenehmen und immer mehr geschätzten Zierpflanze. Sie ist winterhart, sehr pflegeleicht, robust und stellt keine großen Ansprüche an den Boden. Ein halbschattiger Standort eignet sich genauso wie ein sonniger Platz. Je trockener der Standort allerdings ist, umso farbenprächtiger färbt sich das Laub im Herbst. Legt man jedoch mehr Wert auf eine üppige Ernte, sollte die Felsenbirne nicht zu trocken stehen. Gesetzt werden kann sie das komplette Jahr über.




Von der Blüte bis zur Frucht

Im April zeigt die Felsenbirne ihre strahlend weißen, sternförmigen Blüten. Gleichzeitig erscheinen die ersten Blätter, die zunächst kupferfarben austreiben dann später zu hellgrün wechseln. Direkt nach der Blüte bilden sich die ersten Früchte, die Ende Juni geerntet werden können. Jetzt sind sie etwa heidelbeergroß, weich und dunkelrot bis blauschwarz gefärbt. Geschmacklich ähneln die Beeren süßen Kirschen mit einem Hauch von Marzipan. Das Marzipanaroma rührt von den vielen kleinen Kernen in den Beeren, die ein Blausäureglykosid enthalten. Aber keine Angst, die Früchte sind nur geringfügig und in sehr großen Mengen genossen, giftig. Sie sind im Gegenteil sehr gesund und enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe sowie Gerbsäure. Die Beeren können bedenkenlos direkt von Strauch gegessen werden, lassen sich aber auch hervorragend zu Marmelade und Likör verarbeiten. Nur schnell muss man sein, und ernten, bevor Amseln und Stare die leckeren Früchte vom Strauch geplündert haben.

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