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Foto: Amsel, männlich © Segovax/pixelio.de

 

Stimme der Amsel

 

Die Amsel wird auch als die Schwarzdrossel bezeichnet. Das gibt bereits Aufschluss darüber, dass dieser Singvogel zur Familie der Drosseln gehört. Die Amsel ist sogar eine der am weitesten verbreiteten Drosselarten. Man findet sie in fast ganz Europa, aber auch in Teilen von Afrika und Asiens. In Afrika überwintern viele Amseln, die den Rest des Jahres in Europa verbringen. In Australien und in Neuseeland gab es die Amsel ursprünglich nicht, eingebürgert wurde sie dort in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch den Menschen.




Ein musikalischer Vogel

Im Allgemeinen hat sie eine Körperlänge von 24 bis 27 Zentimetern. Männchen sind schwarz gefedert, Weibchen zumeist dunkelbraun. Auch das für Drosseln typische Tropfenmuster in der Farbgebung des Gefieders ist bei manchen Tieren vorhanden. Beide haben einen gelben Schnabel. Die melodiösen Laute der Männchen werden als Reviergesang gedeutet und erklingen zwischen Anfang März und Ende Juli, manchmal sogar schon bevor es dämmert. Amseln gelten als sehr kreativ bei der Erfindung von Motiven. Sie variieren und rekombinieren diese angeblich sogar. Man könnte durchaus geneigt sein, die Amsel als einen musikalischen Vogel zu bezeichnen. Das Männchen sucht sich im Allgemeinen drei verschiedene Orte aus, um seinen Gesang in die Umgebung zu schicken, sogenannte Singwarten, in zumeist gehobener Position. Auch wenn die Gesangsstrophe des Vogels, zumeist bestehend aus einem Motivteil und einem Anhängsel, oft nur zwei Sekunden lang ist, kann eine Gesangsdarbietung 20 bis 30 Minuten einnehmen – ununterbrochen!

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Foto: Amsel, weiblich © Linse/pixelio.de

Die Amsel folgte dem Menschen

Ursprünglich lebte die Amsel in Wäldern. Der Vogel folgte dem Menschen. Mittlerweile kommt sie in allen Arten von Kulturlandschaften vor, beispielsweise in Gärten, Parks und sogar in Strauchgruppen von Industriegebieten. Die Vögel suchen den Boden nach Nahrung ab, aber entfernen sich dabei nie zu weit von der Deckung, die ihnen die Vegetation bietet. Die höchste Siedlungsdichte wird mittlerweile mit über vier Brutpaaren pro Hektar in Ortschaften verzeichnet. In Wäldern sind es heute nur noch 0,5 Brutpaare pro Hektar.




Die Tiere brauchen ein Minimum an Beutetieren als Nahrung und sind ansonsten Allesfresser. Lediglich zu Beginn der Brutzeit leben die Amseln fast ausschließlich von Tieren. Ihre Nester bauen sie vorwiegend auf Bäumen und in Sträuchern – in manchen Fällen sogar am Boden. Diese bestehen aus Halmen, Moos sowie Flechten, die dann mit feuchter Erde verfestigt wird.

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