Trüffel
Ein stattlicher Trüffel © W.R. Wagner/pixelio.de

 

Trüffel (Tuber) gehören zur Gattung der Schlauchpilze. Sie wachsen unter der Erdoberfläche und sind deswegen schwer zu finden – daher kommen auch die stolzen Preise für sie zustande.

Die Trüffel stehen in Deutschland unter Artenschutz. Bei unseren französischen oder italienischen Nachbarn werden sie von Trüffelbauern gesucht und von den sogenannten Trüffelrichtern bewertet. So kommt es zur Bildung des Preises.

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Es gibt Trüffelfliegen, die den Pilz riechen können. Aufgespürt werden die Trüffelpilze allerdings hauptsächlich von Hunden – das Temperament der Trüffelschweine ist dagegen allzu schwer zu zügeln, sodass sie meist die Pilze selbst auffressen.
Immer noch gilt die Trüffelzucht als schwierig. Unmöglich ist ein Trüffelanbau im eigenen Garten aber nicht – allerdings braucht man etwas Geduld.

Trüffel im Garten anbauen

Für den Anbau hierzulande sind besonders der Burgundertrüffel und der Perigordtrüffel geeignet. Der Burgundertrüffel ist relativ kälteresistent, man kann ihn auch in der freien Natur finden.
Kaufen muss man zunächst Trüffelbäume: Dabei handelt es sich meist um Steineichen, Hainbuchen oder Haselnusssträucher, deren Wurzeln mit Trüffelsporen beimpft sind.
An den Gartenboden werden bestimmte Anforderungen gestellt. Sie sind die Voraussetzung für das Gedeihen der Trüffelpilze: Saure und tonhaltige Erde eignet sich nicht. Der Schlauchpilz benötigt Gartenboden mit einem pH-Wert um 7,5. Außerdem sollte die Erde recht kalkhaltig sein. Um den angegebenen pH-Wert stabil zu halten, sollten im Herbst Laub sowie heruntergefallene Äste entfernt werden.
Stauwasserböden (Bodentyp Pseudogley) kann der Trüffel ebenso wenig vertragen wie die meisten anderen Gartenpflanzen auch. Der als Wirt funktionierende Baum muss deshalb in Trockenperioden gewissenhaft gewässert werden.
Innerhalb der kleinen privaten Trüffelplantage haben andere Bäume nichts zu suchen. Denn deren anhaftende Pilze sollen nicht auf die Trüffelbäume übersiedeln. Der Mindestabstand zu anderen Bäumen muss mindestens fünf Meter betragen. Ausnahmen kann man bei Obstbäumen machen, weil sie eine grundsätzlich andere Pilzflora aufweisen.
Die Trüffelbäume können sowohl im Frühjahr als auch im Herbst angepflanzt werden. Die Wochen im Herbstmonat Oktober eignen sich besonders gut – dann hat die Pflanze ausreichend Zeit, genügend Wurzelwerk auszubilden, bis der nächste Sommer kommt.

Die Trüffelernte

Die Trüffelpilze wachsen unterirdisch und deshalb sind sie in freier Natur so schwer auffindbar. Für selbst angebaute Trüffel gilt dies allerdings nicht, denn man kennt ja seine Trüffelbäume.

Burgunderpilze werden im Sommer und im Spätherbst geerntet. Allerdings muss man sich mindestens zwei bis sogar acht Jahre nach der Anpflanzung gedulden, bis man die erste eigene Pilzernte in den Händen hält. Es kann sogar zu totalen Misserfolgen kommen – den die individuelle Trüffelzucht ist immer auch etwas Glückssache.
Dass eigene Trüffelpilze herangewachsen sind, ist an feinsten Indizien erkennbar. Dazu gehören feine Risse, die die Gartenerde durchziehen und deutlich ausgedünnte Stellen im Gras. Manchmal durchbrechen die Pilze sogar selbst die Erde.

Hinweis:
Burgunderpilze aus eigener Ernte sind in Deutschland nicht zum Verkauf zugelassen, weil sie unter Artenschutz stehen.




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