Das tränende Herz
Das tränende Herz © Harald Schottner/pixelio.de

 

Das Tränende Herz ist eine beliebte Gartenpflanze und ist noch unter weiteren Namen bekannt, etwa zweifarbige Herzblume oder Marienherz. Das Tränende Herz gehört zu den Mohngewächsen. Die Zierpflanze ist mehrjährig und der einzige Vertreter der Gattung Lamprocapnos spectabilis. Die blau-grünen Blätter erinnern an Federn, die  Blüte zeigt hingegen die Form eines rot-weißen Herzes und gab der Pflanze ihren Namen.




Ihren Ursprung hat das krautige Tränende Herz in Korea und China. Dort gedeiht die Pflanze sogar in Höhen von 2400 Metern über dem Meeresspiegel und mehr. In Europa wird das Tränende Herz als Zierpflanze kultiviert und schmückt als Schnittblume üppige Blumensträuße.

Welcher Standort kommt in Frage?

Das Tränende Herz benötigt einen Platz in der Sonne oder im Halbschatten. Dort blüht es von April bis Juni und wächst bis zu einem Meter hoch. Dafür braucht die Pflanze einen gleichmäßig feuchten, nährstoffreichen Boden. Staunässe mag sie nicht. Sollten Spätfröste auftreten, braucht das Tränende Herz ein Vlies, damit die jungen Triebe keinen Schaden nehmen.

Pflege

Das Marienherz ist standorttreu. Hat es einmal Wurzeln geschlagen, reagiert es empfindlich auf einen neuen Platz. Statt die Pflanze umzusetzen, sollte der Gärtner sie vermehren und den Steckling an dem ausgewählten Ort einsetzen. Im Frühjahr freut sich die Staude über eine ordentliche Gabe Kompost oder Dünger. Nach der Blüte ist ein sanfter Rückschnitt vonnöten. Das Tränende Herz zieht sich während des Sommers zurück. Andere Blühpflanzen, wie Rosen oder Glockenblumen, dürfen nun ihre Schönheit zeigen. Das Marienherz hätte sie wahrscheinlich durch sein einzigartiges Aussehen in den Hintergrund gedrängt. Den Winter mit Wind und Frost übersteht es ohne weitere Schutzmaßnahmen.




Vermehrung

Möchte der Besitzer sein Tränendes Herz vermehren, schneidet er idealerweise im Sommer Stecklinge von der Pflanze ab und setzt sie in kleine Töpfe. Den Wurzelstock zu trennen wäre eine weitere Möglichkeit; allerdings besteht dabei die Gefahr, die Pflanze nachhaltig zu schädigen.

Die kultivierte Form dieser Staude setzt Samenkapseln an, die zum Teil fruchtbar sind. Experimentierfreudige Hobbygärtner können die Samen einsammeln und versuchen, diese im Frühjahr auf der Fensterbank vorzuziehen.

Übrigens: Das Tränende Herz heißt auch „Männchen in der Wanne“; das entsprechende Bild erhält der Gärtner, wenn er die Blüte umdreht und die roten Blütenblätter nach außen klappt.

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  • Winterhart und mehrjährig bietet die Staude langjährige Freude und vermehrt sich auch im Schatten
  • Die beliebte Schattenstaude begeistert von Mai bis Juni mit ihren knalligen Blüten
  • In Rabatten und Bauerngärten macht die Pflanze eine ebenso gute Figur wie als leuchtende Schnittblume
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