Drei Kakteen im Topf
Kleines Kakteen-Ensemble

 

Kakteen zieren mit der richtigen Pflege viele Jahre lang die Fensterbänke. Die stacheligen Zimmerpflanzen sind genügsam und machen nicht viel Arbeit. Der Standort, die Bewässerung sowie der richtige Dünger haben großen Einfluss auf das Wachstum. Diese Faktoren wirken sich auch auf die Blühfreudigkeit aus.




Auf die Lichtverhältnisse kommt es an

Kakteengewächse stammen aus Wüsten, kargen Gebirgen sowie aus tropischen und sub-tropischen Gegenden. Die meisten Arten kommen ohne viel Wasser aus. Sie brauchen jedoch Licht. Daher müssen die Gewächse das ganze Jahr über möglichst hell stehen. Zu intensive Sonneneinstrahlung ist hingegen schädlich. Je älter ein Kaktus ist, umso höher sind die Ansprüche an den Standort. Betagte Exemplare brauchen für ein gesundes Wachstum mehr Licht als junge Pflanzen.

Mehr Pflege im Sommer

Der Kaktus durchläuft im Jahr zwei Zyklen: Die Wachstumsphase liegt in den Frühlings- und Sommermonaten, die Ruhephase erstreckt sich vom Herbst bis zum Winter. Während der ersten Phase sind warme Temperaturen zwischen 20 und 35 Grad ideal. Ein Kaktus fühlt sich in dieser Zeit auch auf Terrassen und Balkonen wohl. Als Standort empfiehlt sich immer ein regengeschützter Platz. Die Erde darf nicht der Staunässe ausgesetzt sein, denn das kann zu Wurzelfäule führen, was unter Umständen das Absterben der Pflanze zufolge hat. Im Winter sollte der Kaktus bei Temperaturen um zehn Grad einen hellen Ort finden. Wird er während der Ruhephase nicht kühl genug gehalten, ist er in der nächsten Saison anfälliger für Krankheiten. Auch der Blütenwuchs ist mitunter eingeschränkt.

Übermäßiges Gießen schadet den Pflanzen

Was Wasser angeht, so sind Kakteen anspruchslos. Auch in ihren Ursprungsregionen kommen sie häufig mit spärlicher Wasserversorgung klar. Sie können im fleischigen Gewebe Flüssigkeit über längere Zeit speichern und Durststrecken problemlos überstehen. Regelmäßiges Gießen muss dennoch sein.

In der warmen Jahreszeit sollten Kakteen ein- bis zweimal wöchentlich gegossen werden. Im Herbst und Winter lässt sich auf das Gießen nahezu verzichten. Die Pflanzen sind während dieser Zeit genügsam, sodass eine sporadische Wasserversorgung ausreicht. Die Menge richtet sich nach dem Standort, nach dem Volumen der Pflanzgefäße sowie nach der Jahreszeit. Stehen Kakteengewächse im Winter auf Fensterbänken, ist zu beachten, dass die häufig darunterliegende Heizung zur schnelleren Austrocknung der Erde beiträgt. Zu intensive, trockene Heizungsluft ist auf Dauer nicht gut.




Ein bisschen Dünger muss sein

Neben dem Gießen gehört auch die optimale Nährstoffversorgung zur artgerechten Pflege. Von Anfang Mai bis Ende August sollten Kakteen alle drei Wochen Dünger erhalten. Dafür hat sich spezieller Kakteendünger in flüssiger Form bewährt. Er wird in der Regel in das Wasser gegeben und beim Gießen verabreicht. Der Dünger enthält speziell auf Kakteenbedürfnisse zurechtgeschnittene Bestandteile, wozu organische, mineralische und synthetische Stoffe gehören.

Spezielle Kakteenerde enthält zudem einen gesunden Nährstoffmix, der den Pflanzen auf ganzer Linie zugutekommt. Das Substrat besteht meist aus Sand, Tongranulat und Humuserde, sodass das sensible Wurzelwerk leicht Nährstoffe aufnehmen kann. Da der Boden mit der Zeit auslaugt, sollten Kakteen alle zwei bis drei Jahre umgetopft werden.

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