Blühende Schneeglöckchen
Blühende Schneeglöckchen © Dieter Hupka

 

Wer hätte gedacht, dass Schneeglöckchen eine so große Sortenvielfalt aufweisen und dass sie für Sammler begehrte Objekte darstellen?




Etwa seit dem Jahr 1.500 ist der tapfere kleine Frühlingsbote in unseren Gärten bekannt. Spontane Hybridbildung und gezielte Züchtungen haben die Vielfalt von ca. 700 Sorten hervorgebracht und es werden kontinuierlich immer mehr. Die Unterschiede in der Blütenausführung und ihrer Zeichnungen sind so fein, dass sie sich für den Laien erst durch eine sehr genaue Betrachtung erschließen.

Wertvolle Zwiebelchen

Die Sortenvielfalt entzückt so manchen Sammler. Schneeglöckchenfreunde, auch „Galanthophile“ genannt, abgeleitet vom botanischen Gattungsnamen Galanthus für Schneeglöckchen (gála = Milch, ánthos = Blüte) pflegen und präsentieren häufig stolz ihre Schätze, wobei sie keine Kosten scheuen. Einst wechselte in England eine kleine Zwiebel ihren Besitzer für etwa 300 Euro. Dort sind auch die meisten Galanthophilen zu finden. Öffentliche Führungen werden in neunzehn bekannten Schneeglöckchengärten angeboten. Die Benington Lordschip Gardens in Hertfordshire mit stilvollem Ambiente gelten als eine der schönsten Anlagen (www.beningtonlordship.co.uk).

Wer die weite Reise scheut, besuche Günther Waldorf in Nettetal am Niederrhein. Dort stellt der Sammler in seinem „Oirlicher Blumengarten“ immerhin etwa 300 Sorten des weißen Glöckchens zur Schau (www.oirlicher-blumengarten.de). Anlässlich seiner traditionell Ende Februar/Anfang März begangenen „Scheeglöckchentage“ können Pflanzen bewundert, gekauft oder getauscht werden.

Tapfere Frühlingsboten

Zu den ersten Frühlingsboten gehört Galanthus nivalis, das Kleine oder Gewöhnliche Schneeglöckchen, aus der Familie der Amaryllisgewächse. Vom langen Winterschlaf hält das Schneeglöckchen nichts. Tapfer schiebt sich das weiße Glöckchen durch Eis und Schnee. Zu Hilfe kommt ihm bei dieser Schwerstarbeit eine in der Zwiebel erzeugte Wärme, die den Schnee um die Triebe herum tauen lässt und dadurch die Pflanze gleichzeitig mit Wasser versorgt.

Pflanzung und Vermehrung

Werden Schneeglöckchenzwiebeln im Handel angeboten, sollten sie zügig in die Erde kommen. Anders als z. B. bei Tulpen und Narzissen sind die kleinen Zwiebeln des Schneeglöckchens nicht lange lagerfähig. Wegen ihres geringen Volumens trocknen sie rasch aus. Dies ist häufig der Grund, weshalb hoffnungsvoll im Herbst gepflanzte Zwiebeln im Frühjahr nicht den ersehnten Erfolg bringen.




Schneeglöckchen pflanzt und versetzt man am besten „in the green“, d. h. während der Blüte. Einmal in nahrhafte, feuchte Erde verbracht, breiten sie sich eifrig aus. Der Bestand wird durch eine jährliche Düngung und Teilung der Tuffs nach der Blüte jung erhalten. Wer den Frühling in sein Heim bringen will, gräbt einen kleinen Tuff aus und setzt ihn für kurze Zeit in einen Topf. Als Schnittblumen welken Schneeglöckchen rasch.

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