Kletterrose 'Swany'

 

Der Wunsch eine Rose dauerhaft auf Balkon oder Terrasse zu ziehen, lässt sich durch die richtige Wahl der Rose, des Topfes und die korrekte Pflege verwirklichen.




Eine Rose, die Königin der Blumen, steht bei vielen Balkongärtnern ganz oben auf der Wunschliste. Im Sommer kommen viele Rosen blühend in einem Topf in den Handel. Oft staunt man über das relativ kleine Pflanzgefäß im Verhältnis zur Größe der Rose. Das lässt Wünsche aufkeimen, eine Rose dauerhaft auf dem Balkon oder der Terrasse zu etablieren. Nicht jede Containerrose kann aber auf Dauer im Topf gezogen werden, vielmehr müssen manche Exemplare alsbald im Garten eingepflanzt werden.

Welche Rosen sind für die Topfkultur geeignet?

Alle Rosen, die nicht allzu groß werden, können in einem ihrer Größe entsprechenden Topf oder Kübel gehalten werden. Zur Auswahl stehen Zwerg- und Bodendeckerrosen sowie Beet- und Edelrosen. Auch Englische Rosen vertragen je nach Sorte den Daueraufenthalt im Kübel. Zumeist ist ihre Verwendungsmöglichkeit auf dem Etikett oder im Katalog vermerkt.

Historische Rosen werden zu groß und eine Aufzucht im Topf führt bei ihnen zwangsläufig zu Enttäuschungen. Modernere Züchtungen sind dagegen oft auf einen geringeren Platzbedarf ausgelegt und erfreuen überdies durch wiederholtes Blühen.

Geeignete Sorten

Prädestiniert für den Verbleib im Topf sind etwa die

  • zartrosa blühenden Rosen ,Garden of Roses‘ und ,Lions Rose‘
  • kräftig rosa blühen ,Anne Boleyn‘, ,Rosenfee‘ und ,The Fairy‘
  • Rote Blüten tragen ,Fiona‘ und ,Scarlett Meidiland‘
  • Die Sorte ,Swany‘ ist in der Mitte zartrosa und voll erblüht weiß

Im Laufe der Jahre kann ,Swany‘ durch lange Triebe stattliche Ausmaße erreichen. Durch ihre Anspruchslosigkeit ist sie als niedrige Kletterrose für Kästen und Ampeln zu empfehlen. Für große Kübel eignet sich die tiefgelbe Rose ,Graham Thomas‘ gut.

Welches Gefäß?

Entscheidend ist die Größe, welche mindestens 40x40x40 cm (Länge/Breite/ Höhe) betragen sollte. Als Tiefwurzler braucht eine Rose unbedingt diese Höhe. Die Breite schützt vor dem Erfrieren. Als Material des Gefäßes kommen Kunststoff, Holz oder Ton in Frage. Kunststoff ist leichter zu transportieren und hält besser das Wasser. Tontöpfe schützen vor Winterkälte und verfügen über ein besseres Kleinklima.

Für größere Anpflanzungen sind Holzkübel anzuraten. Sie vereinen die Qualitäten der beiden vorgenannten Materialien.

Wie wird gepflanzt?

Als unterste Schicht wird als Drainage eine Lage aus Blähton, Kieseln oder Tonscherben verwendet. Darauf empfiehlt es sich, eine spezielle Rosenerde aus dem Fachhandel aufzutragen, die die benötigte Zusammensetzung und Vorratsdüngung enthält. Um Staunässe zu vermeiden stellt man das Behältnis für die Rosen auf Füße. Überschüssiges Wasser kann so ungehindert abfließen. Da im Topf die Erde schneller austrocknet als im Beet, muss die Feuchtigkeit regelmäßig überprüft und entsprechend nachgegossen werden.

Nach einer Saison ist die Vorratsdüngung aufgebraucht und es sollte einmal pro Woche mit einem Amino-Dünger gedüngt werden

Wie oft wird umgetopft?

Nach drei Jahren muss umgetopft werden. Man nimmt die Rose aus dem Topf, schüttelt, sofern möglich, das alte Erdreich ab und setzt die Rose in frischer Erde in ein größeres Gefäß. Soll der alte Topf genutzt werden, so kürzt man den Wurzelballen um ca. 10 cm und setzt die Rose in neue Erde.

Der Standort für Rosen im Topf

Rosen gedeihen an einem warmen, sonnigen Platz am besten. Es sollte immer auf eine ausreichende Belüftung geachtet werden. Bei stickiger Luft, leicht möglich unter einer Bedachung, kann es zu Pilzbefall oder Spinnenmilben kommen. Eine Umstellung der Kübelrose, um die voll erblühte Pflanze besser zu präsentieren, wird meist gut vertragen.




Wie gut sind Beipflanzungen?

Da eine Rose nicht immer den Sommer über blüht, werden oft Ensembles mit passenden Begleitpflanzen  (z. B. Lavendel, Rittersporn etc.) angeboten, was hübsch anzusehen ist, der Rose aber auf Dauer die begrenzten Ressourcen streitig macht. Kleine Frühjahrsblüher aus Zwiebeln oder schwachzehrende Kräuter sind dagegen unbedenklich.

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