Eine Haselnuss mit Blatt
Eine Haselnuss mit Blatt © Dieter Hupka

 

Haselnusssträucher wachsen in der freien Natur und in Gärten. Dort sind sie als Ziergehölze und in veredelter Form zu finden.




Hasel (Corylus) gehören zu den Birkengewächsen, was sich an der Form der männlichen Blütenstände erkennen lässt. Beide Baumarten haben sich nach dem Abklingen der Eiszeit als erste Laubbäume in unseren Breiten etabliert und sogar eine dominante Stellung eingenommen (Haselzeit, ca. 8000 bis 6000 v. Chr.).

Die Gemeine Haselnuss (Corylus avellana), auch Haselstrauch oder Waldhasel genannt, wächst weitverbreitet in ganz Europa bis zum 63. Breitengrad in Hecken und an Waldrändern. Die gelben männlichen Blütenstände (Kätzchen) erscheinen schon im späten Februar und zählen zu den ersten Frühlingsblühern.

Die Früchte der Haselnuss bilden einen wichtigen Teil der Nahrung (Haselnusskerne, Haselnussöl). Sowohl der Blütenstaub als auch die reife Nuss und die daraus gefertigten Produkte haben bei einigen Menschen eine starke allergene Wirkung.

Höhere Ausbeute an Haselnüssen durch Veredelung

Die Nussausbeute des heimischen Waldhasels ist meist gering. Für einen größeren Ernteertrag kommen veredelte Sorten in Betracht. Veredelt wird mit Reisern der großfruchtigen Lambertsnuss aus dem Mittelmeerraum oder der Zellernuss auf Zweige des Baumhasels (Corylus colurna). Baumhasel verträgt Trockenheit und bildet einen Stamm, welcher weniger Platz beansprucht als die raumgreifenden Haselnusssträucher. Veredelte Stämme tragen schon im zweiten Jahr nach der Anpflanzung Nüsse.

Hasel gibt es auch als fruchttragende Büsche, welche aus Stecklingen gezogen wurden. Bei ihnen ist erst später mit den ersten Früchten zu rechnen und der Ertrag ist insgesamt geringer.

Haselnussstrauch
Ein Haselnussstrauch: © Dieter Hupka

Haselnuss-Sorten

Für den Hausgarten bewährte Sorten sind die ‚Lange Zellernuss‘, die ‚Hallesche Riesennuss‘ oder das ‚Wunder von Bollweiler‘.

Neue Sorten sind  ‚Corabel‘, ‚Butler‘, ‚Ennis‘ und ‚Emoa 1‘.

Pflege

Wichtig für eine gute Ernte ist der Baumschnitt. Die am Stamm wachsenden Triebe müssen regelmäßig entfernt werden. Damit genügend Licht an den Fruchtansatz gelangt, sollte die Erziehung zu einer Hohlkrone mit starken Außenästen erfolgen.




Nüsse wachsen an einjährigem Holz, was an der grünen Rindenfarbe zu erkennen ist. Diese sollten beim Schnitt geschont werden. Alle 15 bis 20 Jahre sollten Hasel durch einen starken Schnitt verjüngt werden. Geschnitten wird nach der Ernte oder im ausgehenden Winter, wenn keine starken Fröste mehr zu erwarten sind und der Saft durch die Äste fließt. So verschließen sich die Wunden schneller. Gut gepflegte Nussbäume können bis zu 100 Jahren Früchte tragen.

Ziergehölze

Keine Nüsse tragen die als Ziergehölze gezogenen rotlaubigen Sorten Blutnuss (Corylus maxima) und Bluthasel (Corylus maxima „Purpurea“) sowie der grüngelbe Goldhasel (Corylus avellana ‚Aurea‘) oder der Trauerhasel (Corylus avellana ‚Pendula‘). Als Zierstrauch dienen neben dem Korkenzieherhasel (Corylus avellana ‚Contorta‘) der Amerikanische Hasel (Corylus americana) ebenso wie die Schnabelnuss (Corylus cornuta).

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