Birken am Feldrand
Birken am Feldrand © Gitti Moser/pixelio.de

 

Die Birken (lateinisch: Betula) bilden innerhalb der Birkengewächse (Betulaceae) eine eigene Pflanzengattung. Es handelt sich um sommergrüne Bäume oder Sträucher, die meist durch ihre markante rissige Borke auffallen. Birken erreichen im Durchschnitt ein Alter zwischen 100 und 150 Jahren. Sie sind auf der Nordhalbkugel in Asien, Europa und Nordamerika verbreitet und bevorzugen gemäßigtes, kühles und subarktisches Klima. Bekannt sind zwischen 35 bis 100 verschiedene Arten. 




Blätter, Blüten und Früchte der Birken

Bei den meisten Arten sind die kahlen oder behaarten Blattspreiten annähernd eiförmig ausgebildet. Die Ränder sind in der Regel entweder einfach oder doppelt gesägt. Besonders auffallend sind die als Kätzchen bezeichneten Blütenstände. Während der Blütezeit setzen die windbestäubten Birken große Mengen an Pollen frei, was für viele Allergiker ein Problem darstellt. Anschließend werden Birkenfrüchte gebildet, die von September bis Oktober reifen.

Birken sind Lebensraum und Nahrungslieferant für zahlreiche Insekten, Säugetiere und Vogelarten. Hinzu kommen Flechten, Moose und Pilze.

In Deutschland verbreitete Birken

Die Hänge-Birke ist überall in Deutschland verbreitet. Als Pionierpflanze kann sie sich gut an verschiedene Bodenbedingungen anpassen. Allerdings ist sie wenig konkurrenzfähig. Sie hat einen hohen eleganten Wuchs und eine schöne weiße Borke. Die Hänge-Birke erreicht Höhen von 15 bis 25 Metern und wird bis zu 150 Jahre alt.

Die Moor-Birke ist ebenfalls überall in Deutschland zu finden, verstärkt jedoch im norddeutschen Raum anzutreffen. Sie wächst gemeinsam mit Fichten und Kiefern in Bruchwäldern oder mit Hänge-Birken, Eschen, Vogelbeeren und Zitterpappeln in Laubwäldern. Je nach Standort wird sie bis zu 30 Meter hoch und bis zu 120 Jahre alt.

Die Zwerg-Birke und die Strauch-Birke sind Zwergsträucher, die entweder am Boden liegend oder unter günstigen Umständen auch als Bäumchen von bis zu einem beziehungsweise drei Metern Höhe wachsen. Beide Zwergsträucher sind ein Relikt aus der Eiszeit und aufgrund der Entwässerung vieler Moore nur noch vereinzelt in Deutschland zu finden. Sie stehen unter Naturschutz.

Verwendung

In Deutschland wird überwiegend das Holz der Hänge- und Moorbirke verwendet. Es dient zum Herstellen von Wohnmöbeln und Parkettböden, wobei es zum Teil edlere Holzarten imitiert. Außerdem wird es zu Schälfurnier und Sperrholz verarbeitet.

Für die Beliebtheit der Birke als Brennholz sorgen die ätherischen Öle. Dank ihnen brennt Birkenholz bereits im frischen Zustand und verbreitet dabei einen angenehmen Geruch.




Der Birkensaft, die Blattknospen und die Blätter enthalten medizinische Inhaltsstoffe, die bis heute in der Heilkunde zur Anwendung kommen. Historisch stellt das Birkenpech einen bedeutenden Klebstoff dar.

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