Norfolk
Norfolktanne im Flur © Dieter Hupka

 

Die Norfolk-Tanne ist der einzige Nadelbaum, der sich auf Dauer im Haus halten lässt.




Noch im 19. Jahrhundert war die Norfolk-Tanne (Araucaria excelsa, auch Araucaria heterophylla) eine sehr beliebte Zimmerpflanze. Heute ist die Zimmertanne fast vergessen. Diese Konifere aus der Familie der Araukariengewächse stammt von der nördlich Neuseelands gelegenen Norfolkinsel. Infolge ihrer Wuchsform und den tannenähnlich benadelten Zweigen gleicht sie einem Tannenbaum. Mit den hier wachsenden Araukarien (Araucaria araucaria) mit ihren unverwechselbaren schlangenartigen schuppigen Ästen hat die Norfolk-Tanne trotz gleicher Familie keinerlei Ähnlichkeit. Werden Norfolk-Tannen in ihrer subtropischen Heimat bis zu 70 Meter hoch, so erreicht die Zimmertanne selten eine Höhe von 1,80 Metern.

Weihnachtsbaum im Topf

Die Zimmertanne 1775 wurde vom britischen Naturforscher und Pflanzensammler Sir Joseph Banks, welcher sich mit dem berühmten Seefahrer Kapitän James Cook auf Forschungsreise befand, entdeckt und in seine Heimat gebracht. Dort erlangte die „Hocherhabene“ Araucaria excelsa rasch große Beliebtheit. Das änderte sich allerdings mit den Wohnverhältnissen. Als die „gute Stuben“ nur zu besonderen Gelegenheiten beheizt wurden, fanden Norfolk-Tannen die ihnen gemäßen Wintertemperaturen von 5 – 10 ° C. Zentralbeheizte Räume mit trockener Luft ließen sie allmählich verschwinden. Auch der Name wurde in Araucaria heterophylla, die „Verschiedenblättrige“ gewandelt.




Pflege

Ist ein helles Nordfenster ohne direktes Sonnenlicht verfügbar, kann die Zimmertanne bei Temperaturen möglichst nicht über 18 ° C ganzjährig im Haus gehalten werden. Besser ist in der warmen Jahreszeit ein Platz auf einem schattigen Balkon oder im Garten unter hohen Bäumen. Sie sollte mit enthärtetem temperiertem Wasser gegossen werden, wobei eine Staunässe unbedingt zu vermeiden ist. Von März bis August wird mit Rhododendrondünger, gelöst im Gießwasser, gedüngt. Regelmäßiges Besprühen gleich zu trockene Luft aus. Ab Oktober wird die Pflanze in einen kühlen Raum gebracht. Es darf von nun an nur noch wenig gegossen werden. Andernfalls fallen die Wedel ab, wachsen nicht mehr nach, und es bildet sich ein kahler Stamm.

Zimmertannen wachsen sehr langsam und müssen daher nur selten in handelsübliche Topfpflanzenerde umgepflanzt werden.

 

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