Auberginen
Auberginen © Christian Goldmann

 

Die Aubergine schmeckt super und sieht im Garten toll aus. Sie wird auch „Eierfrucht“ genannt. Ihre Früchte haben eine Eierform und eine dunkle Farbe, die einen interessanten Kontrast zu den grünen Blättern an den 50 bis 150 Zentimeter hohen Stauden ergeben. Da die Pflanze aber von tropischer Herkunft ist, fällt der Anbau im hiesigen Garten nicht leicht.




Aussaat ab Ende Februar

Man kann Auberginen ab Ende Februar aussähen. Sie wachsen langsam. Im späten Frühling oder im Frühsommer können die jungen Pflanzen dann ausgesetzt werden. Vor der Aussaat werden die Körner in warmen Wasser aufgeweicht. Das regt die Keimung an. Danach sät man sie in Töpfen oder Zuchtkisten aus. Die Samen sollten mit einer fünf Millimeter dicken Schicht aus Erde bedeckt werden. Die Erde wird danach kurz etwas festgedrückt. Für die Keimung brauchen die Samen viel Wärme. 21 bis 30 Grad Celsius sind notwendig. Nach der Keimung reichen 16 bis 18 Grad Celsius aus. Ebenfalls wichtig ist eine hohe Luftfeuchtigkeit. Das ist tatsächlich ein Problem. Wer keine passenden Orte in seinem Haus findet, kann auf ein Miniaturgewächshaus für die Fensterbank zurückgreifen.

Abhärten vor dem Einpflanzen

Jetzt können die Pflanzen wachsen bis sie ihre ersten Blüten tragen. Dann haben sie allerdings erst eine Größe von acht bis zehn Zentimetern erreicht. Die Pflanzen können nicht einfach ausgepflanzt werden. Vielmehr muss man sie erst abhärten und sie tagsüber nach draußen ins Freie bringen. Endgültig einpflanzen sollte man die empfindlichen Auberginen erst, wenn sicher keine Frostgefahr mehr droht. Die Pflanzen sollten einen Abstand von mindestens 60 Zentimetern haben, ganze Reihen an Pflanzen mindestens 50 Zentimeter. Die Pflanzen sollten mit Stäben gestützt werden. Der Boden sollte mit Kompost angereichert werden, bevor die Pflanzung erfolgt.




Die tropische Herkunft der Aubergine legt es bereits nahe: Wärme ist wichtig, vor allem, wenn sie im nicht übermäßig warmen Deutschland gedeihen soll. Ist es zu kalt am Standort, bleiben die Auberginen einfach klein. Zudem brauchen sie ordentlich Wasser, um nicht auszutrocknen. Die Zahl der Früchte pro Pflanze sollte zehn nicht übersteigen. Sonst kann es passieren, dass die Früchte nicht richtig ausreifen. Wenn die Früchte ordentlich glänzen und auf Druck ein wenig nachgeben, ist Erntezeit.

Aubergine Pflanze (Solanum melongena)
  • Die Auberginepflanze ist eine krautig wachsende Pflanze, mit ca. 20 cm langen dunkelvioletten bis schwarzen Früchten.

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