Majoran-Blättchen
Majoran-Blättchen

 

Der Majoran (Origanum majorana) zählt zu den beliebtesten Gewürzen, der vielen Gerichten ein besonderes Aroma verleiht. Sehr häufig nehmen wir ihn in Bratwürsten zu uns, aber auch in der mediterranen Küche findet er seine Verwendung. Nicht zuletzt passt er auch sehr gut zu Bratkartoffeln oder zum Schweinebraten. Der Majoran gehört zu der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und der Gattung der Origanum. Abgleitet von den griechischen Wörtern oros (Gebirge) und ganos (Freude) bedeutet Origanum soviel wie Freude des Gebirges.

Aussehen der Majoranpflanze

Der Majoran blüht in den Farben Weiß und Rosa und dies in der Zeit von Juni bis August. Die Blätter, die später geerntet werden, haben eine elliptische Form und sind grün. Die gesamte Pflanze hat einen buschigen, aufrechten Wuchs. Sein ursprüngliches Herkunftsgebiet ist Kleinasien, insbesondere die Türkei und Zypern. Von dort aus breitete er sich auf andere Mittelmeerländer aus.

Die Anpflanzung

Angepflanzt werden kann der Majoran sowohl als Einzelpflanze als auch in Gruppen – und das sowohl in Rabatten als auch in Töpfen oder ähnlichen Pflanzgefäßen. Ist ein Kräuterbeet vorhanden, dann gehört auch der Majoran dort klassischerweise hin. Für eine Anpflanzung sollte in jedem Fall ein sonniger Standort gewählt werden. Der Boden sollte nicht zu trocken sein, aber auch nicht übermäßig feucht. Etwas Lehm kann nicht schaden. Zudem empfiehlt sich ein ph-Wert, der neutral oder leicht alkalisch ist. Wird Majoran angebaut, sollte am gleichen Standort im Vorjahr kein Majoran kultiviert worden sein. Er ist selbstunverträglich, sodass sich eine Anbaupause von drei bis Jahren empfiehlt. Unterschieden wird in ein- und in mehrjährige Sorten, wobei die einjährigen Sorten gebräuchlicher sind. Da die Majoranpflanzen sehr ergiebig sind, sollte nur ein kleines Fleckchen mit ihnen bepflanzt werden.

Die Aussaat, die Pflege und die Ernte

Damit der Majoran gut gedeihen kann, braucht er Wärme. Daher sollte die Aussaat nicht vor den Eisheiligen Mitte Mai stattfinden. Wer es mit der Ernte etwas eiliger hat, der kann den Majoran auch schon im Gewächshaus vorziehen. Die Samen werden auf der Oberfläche der Erde ausgebracht, da es sich bei ihm um einen Lichtkeimer handelt. Ist der Standort windig, dann sollte der Samen mit etwas Wasser aus der Gießkanne oder dem Gartenschlauch am Boden fixiert werden.
Besonders pflegeaufwändig ist der Majoran nicht. Sind die keimenden Pflanzen noch sehr jung, dann sollten sie mäßig feucht gehalten werden. Nach ein paar Wochen übersteht er aber auch ohne Probleme einen trocknen Tag. Steht er zu feucht, können die Wurzeln schnell verfaulen. Ein Düngen empfiehlt sich eher nicht, weil der Majoran dann schnell große Blätter entwickelt, die zwar hübsch anzusehen sind, aber über keinerlei Aroma verfügen.
In etwa zwei- bis zweieinhalb Monaten sind die Zweige in der Regel so weit ausgebildet, dass Ende Juli/Anfang August geerntet werden kann. Es ist zu empfehlen, die Ernte vor dem Ende der Blüte abzuschließen, weil die Blättchen bis zu diesem Zeitpunkt einen höheren Anteil an ätherischen Ölen besitzen.

Blühender Majoran
Blühender Majoran

Den Majoran trocknen

Majoran kann sehr gut getrocknet werden. Dazu sollte er in Form von ganzen Stängel am besten in passenden und blickdichten Gefäßen kopfüber in trockenen aber luftigen Räumen aufbewahrt werden. Alternativ kann er auch in Büschelform getrocknet werden, wenn der Laggerraum nicht zu hell ist. Egal, ob frisch oder getrocknet, in jedem Fall sollte beim Würzen von Speisen nicht übertrieben werden, da schon geringe Mengen ausreichen, um eine ideale Aromaentfaltung zu erreichen.

Majoran als Heilpflanze

Der Majoran hat sich auch als Heilpflanze bewährt und wird in dieser Funktion als Tee zu sich genommen. Das Kraut enthält die ätherischen Öle Carvacrol und Thymol und zudem auch reichlich Flavonoide sowie einige Gerb- und Bitterstoffe. Es ist belegt, dass Majoran antiseptische Eigenschaften besitzt. Der Tee kann bei Schlafstörungen, Unruhe, Spannungskopfschmerzen und zur Stärkung der Nerven eingenommen werden. Auch bei Magen-Darm-Beschwerden und Appetitlosigkeit kann der Tee eine positive Wirkung erzielen. Bei Muskelschmerzen und Verstauchungen kann er auch äußerlich angewendet werden.

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