Wunderschöne Geranien in verschiedenen Farben
Wunderschöne Geranien

 

Die Geranie, in Deutschland auch unter dem Namen Pelargonie bekannt, gilt hierzulande als die Balkonblume Nummer eins. Wer aufmerksam durch die Straßen fährt, wird mit Sicherheit viele Geranien zu Gesicht bekommen – in weiß oder in rosa, in rot oder in violett, zweifarbig und mit Streifen, auch mal fleckenhaft gemustert. Doch wie vermehrt man Geranien eigentlich? Wir geben Ihnen an dieser Stelle die richtigen Tipps!

  • Botanische Fakten zur Geranie
  • Stecklinge und Samen
  • So gelingt das Vermehren




Wissenswertes

Die Geranie stammt ursprünglich aus Südafrika, wo es alleine 250 Wildarten dieser Pflanze gibt. Geranien sind pflegeleicht und hitzeresistent und in verschiedenen Variationen auch in anderen Ländern oft zu finden – in Australien und Neuseeland, in Anatolien und auch im Irak und im Iran. Nach Europa kamen die Geranien vermutlich im 17. Jahrhundert. Die Geranie gehört zur Familie der Storchschnabelgewächse und wird in Deutschland wie folgt unterschieden: Es gibt Hänge-Geranien, aufrecht stehende Geranien, die überwiegend als lang blühende Sorten mit großen Blüten gezüchtet werden, und die Duft-Pelargonien, die zur Gewinnung von Duft-Ölen verwendet werden.

Vermehrung durch Stecklinge

Geranien können Sie mit Stecklingen vermehren. Machen Sie dies vorzugsweise zwischen Juli und August oder zum Jahresbeginn bis zum März. Wichtig ist, dass Sie für die Vermehrung gesunde, möglichst kräftige Triebe auswählen. Achten Sie darauf, dass die Schnittstelle am unteren Ende glatt ist, andernfalls könnte es passieren, dass sie fault. Schneiden Sie die Triebe deshalb ruhig mit einer Gartenschere oder einem Stecklingsmesser nach. Setzen Sie den Schnitt am besten dicht unterhalb eines Blattansatzes an. Danach entfernen Sie die unteren Blätter, nehmen Sie auch die eventuellen Seitentriebe ab. Stecken Sie die Geranien-Stecklinge dann etwa zwei Zentimeter tief in vorbereitete kleine Töpfe mit sogenannter Anzuchterde. Drücken Sie die Stecklinge dann mit den Fingern an, damit sie Erdkontakt haben, und gießen Sie sie. Die Seitentriebe, die Sie entfernt haben, sollten Sie im Übrigen keineswegs wegwerfen, sondern ebenfalls als Stecklinge nutzen.

Die Anzuchterde

Unter Anzuchterde versteht man Erde, die besonders nährstoffarm ist und die es dem Pflanzennachwuchs absichtlich etwas schwerer macht: Um an Nährstoffe zu gelangen, müssen die Stecklinge in der Anzuchterde viele Feinwurzeln bilden. In normaler Erde müssten sie das nicht. Experten warnen aus diesem Grund davor, die Stecklinge zu verwöhnen.

So pflegen Sie die Stecklinge

Damit Ihre Stecklinge Wurzeln bilden und aus ihnen kräftige neue Pflanzen entstehen können, müssen Sie auch noch etwas tun – zum Beispiel den richtigen Platz auswählen! Der Standort ist speziell für die ersten drei bis vier Wochen sehr wichtig. Er sollte schattig sein, zugleich aber auch so, dass die Stecklinge warm und geschützt sind. Als ideal gilt deshalb ein Gewächshaus. Wer das nicht hat, findet aber sicher auch im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon ein geeignetes Plätzchen. Ähnliche Bedingungen wie in einem Gewächshaus entstehen, wenn Sie die Töpfe mit einer Folienhaube bedecken, die Sie allerdings auch regelmäßig lüften sollten.




Vermehrung über Samen

Können Sie noch keine schöne Geranie Ihr Eigen nennen oder wollen Sie auf günstige Weise neue Sorten heranziehen, empfiehlt sich die Vermehrung über Samen. Diese Art der Vermehrung ist allerdings etwas aufwändiger. Die Aussaatzeit hierfür ist spätestens im Februar; dann sind die Pflanzen im Mai groß genug, um die Witterung zu überstehen und im Sommer Blüten zu tragen. Nehmen Sie für die Aussaat hochwertige Erde. Geranien sind Lichtkeimer, daher dürfen die Samen nur ganz dünn mit Erde bedeckt werden. Idealerweise säen Sie die Samen einzeln in Torftöpfchen aus; stellen Sie diese dann nebeneinander in eine Saatschale. Verschließen Sie die Saatschale mit einem durchsichtigen Deckel. Die Keimtemperatur von Geranien liegt bei 20 bis 22 Grad; nach 10 bis 20 Tagen sollten die Samen keimen. Heben Sie den Deckel regelmäßig zum Lüften kurz an, da auch hier aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit eine Fäulnisgefahr besteht. Ansonsten gilt: Viel Sonnenschein oder eine zusätzliche Lichtquelle beschleunigen das Wachstum.

 

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