Pantoffelblume
Eine Pantoffelblume © Rolf Handke/pixelio.de

 

Die Pantoffelblume stammt ursprünglich aus Chile und gehört zu den Pantoffelblumen-Gewächsen. Im botanischen Fachjargon hört sie auf den Namen Calceolaria. Meist werden Pantoffelblumen als Zimmerpflanzen gehalten, es gibt aber auch Freilandsorten, die in Beeten oder Balkon-Kübeln wunderschön aussehen.




Ein chilenischer Import

In ihrer Heimat Chile wächst die Pantoffelblume als Halbstrauch und kann durchaus eine Höhe von einem Meter erreichen. In Deutschland werden Freiland-Pflanzen jedoch nur einjährig kultiviert, da diese sehr kälteempfindlich sind. Die Höhe und die Breite betragen jeweils 40 Zentimeter. Die Blätter haben eine länglich-ovale Form. Es bilden sich immer wieder lange Stängel, die die Blüten in wunderschönem Gelb, Rot oder in zweifarbigen Kombinationen hervorbringen. In der Zeit von Juni bis September zaubern sie ein herrliches Blütenmeer auf vielen Beeten oder in Kübeln, wobei nur wenige Arten im Freiland gepflanzt werden dürfen. Sorten wie „Golden Bunch“, „Sunset“ oder „Goldbukett“ entwickeln sich im Garten prächtig. Von diesen Sträuchern kann man natürlich Blüten abschneiden und in eine Vase stellen, allerdings sollte das Gesamtbild des Strauches nicht zerstört werden.

Standort und Pflanzung

Die Pantoffelblume liebt einen hellen und sonnigen Standort, gedeiht aber auch im Halbschatten. Der Boden muss viele Nährstoffe enthalten und sollte feucht und kühl sein. Es hat sich sehr bewährt, vor der Pflanzung etwas reifen Kompost in die Erde zu bringen. Pflanzzeit ist übrigens Ende Mai. Zu diesem Zeitpunkt sind die „Eisheiligen“ vorbei und allzu kalte Temperaturen können den Jungpflanzen in der Regel nicht mehr schaden. Wenn der Boden gut erwärmt ist, können sie im Abstand von etwa 30 Zentimetern gepflanzt werden. Auch in einem Blumenkübel oder im Blumentopf sieht die Pantoffelblume hervorragend aus. Solche eine Pflanzung ist sogar zu empfehlen, da die Pantoffelblume ein Problem mit zu viel Regen hat, und dann verfaulen und unansehnlich werden kann. Bei starkem Regen – etwa, wenn sich ein Gewitter anbahnt – kann der Topf schnell unter ein Dach oder ins Gewächshaus gezogen werden. Samen und Setzlinge für die Pantoffelblume lassen sich auch gut online bestellen oder im stationären Fachhandel kaufen.




Pflege und Düngung

Die Pantoffelblumen werden „normal“ gegossen, allerdings müssen die verwelkten Blüten regelmäßig entfernt werden. So verlängert sich die Blütezeit und die Pflanzen sehen einfach besser aus. Im Herbst sterben die Pantoffelblumen ab und sollten auf dem Kompost entsorgt werden. Gedüngt werden die Blumen alle zwei bis drei Wochen, aber nur mit etwas Flüssigdünger, der dem Gießwasser zugegeben wird. Falls die Blumen im Kübel gehalten werden, kann man ruhig auf Vorrat düngen. Eine weitere Gabe entfällt somit.

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