Forsythie
Die Forsythie sollte direkt nach der Blüte eingekürzt werden. © BettinaF/pixelio.de

 

Der Flieder und die frühen Sorten der Weigelie haben ausgeblüht. Nun wird es Zeit für einen Rückschnitt. Auch andere Arten werden im Sommer gestutzt. Welche das sind und was beim Strauchschnitt zu beachten ist, erklärt der nachfolgende Artikel.




Ziersträucher in Frühjahrsblüher und Sommerblüher unterscheiden

Um den richtigen Zeitpunkt für den Strauchschnitt festlegen zu können, werden Ziersträucher in die früh blühenden und die im Sommer blühenden Pflanzen eingeteilt. Zur letzteren Gruppe zählen unter anderem der Sommerflieder, die Rispenhortensie, der Garteneibisch, der Bauernjasmin und die Buschmalve. Sie schneidet man im zeitigen Frühjahr zurück. Im Frühsommer blühende Gewächse können bereits Ende Januar an einem frostfreien Tag geschnitten werden, alle anderen im Februar. Die Frühjahrsblüher hingegen wie der Flieder, die Forsythie, der Schneeball und die Deutzie kürzt man direkt nach der Blüte ein. Sie blühen nämlich am zweijährigen Holz und können bei dieser Variante des Strauchschnitts noch ausreichend Blütenknospen für das neue Jahr anlegen.

Auslichten fördert neuen Austrieb

Das Schneiden von Sträuchern hat mehrere Gründe. Ein Ziel besteht darin, einen gleichmäßigen Wuchs zu erzielen. Weiterhin müssen regelmäßig kranke Teile entfernt werden, damit sich die Krankheiten der befallenen Triebe nicht auf die gesunden ausbreiten. Auch Totholz schneidet man aus, da aus ihm keine Blätter und Blüten treiben. Letztlich fördert ein kräftiger Strauchschnitt den neuen Austrieb. Wichtig ist, die Sträucher alle paar Jahre auszulichten. Dabei werden einzelne alte Triebe bis zum Boden zurückgeschnitten. Diese Maßnahme verhindert, dass der Strauch von unten verkahlt. Allerdings kommen einige wenige Sträucher am besten zur Geltung, wenn sie überhaupt nicht gestutzt werden. Dies trifft unter anderem auf die Magnolie zu.




Das richtige Werkzeug wählen

Am wenigsten Zeit würde man für den Rückschnitt von Sträuchern mit der elektrischen Heckenschere benötigen. Doch Vorsicht! Mit diesem Werkzeug würde man raue Schnittflächen mit ausgefransten Rändern erzielen. Besser schneidet man mit der Hand. Für sehr feine und dicht stehende Triebe wird die Hand-Heckenschere verwendet. Ansonsten kommt die Astschere zum Einsatz. Um einzelne Blütenstände zurückzuschneiden, kann die Rosenschere gewählt werden. Vor dem Einsatz wird geprüft, ob das Werkzeug ausreichend scharf ist, da stumpfe Scheren die Triebe abreißen würden. Außerdem müssen die Schneidgeräte sauber sein, sonst kann es passieren, dass anhaftende Keime in die Schnittwunden übertragen werden. Der Strauch würde erkranken. Früher ging man davon aus, dass schräge Schnitte vorteilhaft wären, weil das Regenwasser an ihnen besser ablaufen könnte. Heute weiß man, dass der gerade Schnitt die Pflanze weniger beeinträchtigt, weil kleinere Schnittflächen entstehen, die schneller verheilen.

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