Veilchenblau 001
Kletterrose Veilchenblau © Dieter Hupka

 

Sehr wüchsige Kletterrosen, sind hervorragend geeignet, Bäume, die ihre beste Zeit hinter sich haben, mit einem Blütenflor zu überziehen. Prädestiniert hierfür sind insbesondere Multiflora- und Wichuraiana-Rambler.




Manche Kletterrosen, speziell die Rambler entwickeln eine derartige Wuchskraft, dass sie kaum zu bändigen sind. Normale Rankgerüste sind meist überfordert, wenn diese Rosen sich erst einmal etabliert haben. Deren enorme Wüchsigkeit sollte man sich zunutze machen, wenn es gilt, große Flächen schnell zu bedecken oder einem alten Obstbaum zu neuem Leben zu verhelfen. Selbst dicht belaubte Bäume entfalten einen besonderen Reiz, wenn sie mit einem rosigen Kleid geschmückt werden. Beachtet man beim Pflanzen einige Grundsätze, leben beide Gewächse in friedlicher Koexistenz.

Die Pflanzung der Rose

Die Rose sollte auf der Seite des Baumes gepflanzt werden, welche das meiste Licht erhält. Der Abstand vom Pflanzloch zum Stamm sollte mindestens 60 cm betragen, bei dicht belaubten Bäumen ist es ohnehin besser, die Rose am Rand der Baumkrone zu pflanzen. Zum Pflanzen wird ein großes Loch ausgehoben, welches mit einem bodenlosen Eimer ausgekleidet wird. Auf diese Weise können sich die Wurzeln der Rose entwickeln, ohne mit den Baumwurzeln in Konkurrenz zu treten. Durch diese künstliche „Umrandung“ ist es zudem einfacher, die Rose zu bewässern. Das Pflanzloch wird sodann mit lehmig-humoser Erde gefüllt und die Rose wie gewohnt gepflanzt. Gedüngt wird – wie bei allen Rosen – erst im zweiten Jahr nach der Pflanzung, damit die Rose kräftige tiefgreifende Wurzeln entwickelt. Bis die Baumrose ihrem Namen alle Ehre macht, werden allerdings noch einige Jahre vergehen, denn sie führen in den Baumkronen ein Schattendasein. Schneller geht es, wenn der Baum wenig Geäst und Blätter hat. Damit die Rose von Anfang an weiß, wohin sie soll, müssen die Triebe mit Seilen oder sonstigen Kletterhilfen geleitet werden.

Multiflora-Rambler

Diese Rambler kamen zum Ausgang des viktorianischen Zeitalters sehr in Mode und erfreuten sich bis ins erste Viertel des 20. Jahrhunderts großer Beliebtheit. Diese Gruppe umfasst die Farbpalette von Weiß über Rosa bis zum tiefen Violett. Sie blühen im Frühsommer ungefähr vier Wochen lang sehr reich. Ihre enorme Wüchsigkeit geht jedoch zu Lasten einer zweiten Blüte. Nur die gängigsten Sorten können hier erwähnt werden:

  • ‘Bobbie James‘: Blüte weiß in Büscheln, Höhe: bis zu 9 m, eine der besten „Baumsorten“
  • ‘Rambling Rector‘: Blüte weiß, duftend, im Herbst kleine Hagebutten Höhe: bis zu 6 m
  • ‘Seagull‘: Blüte weiß mit leuchtend gelben Staubgefäßen, Höhe: bis zu 7,50 m
  • ‘Veilchenblau‘: Blüte dunkelpurpur, beim Verblühen in bläulich lila Farbe übergehend, Höhe: bis zu 5 m

Wichuraiana-Rambler

Rosa wichuraiana hat viel zur Entwicklung moderner Kletterrosen beigetragen. Sie sind leicht zu kultivieren und äußerst langlebig. Ihre mit spitzen Stacheln versehenen Triebe sind steif und etwas schwierig zu führen.

  • ‘Albéric Barbier‘ ist durch seine biegsame Triebe leichter zu handhaben. Blüte: weiß, halbgefüllt, Höhe: 5 m und mehr
  • ‘Albertine‘, ein berühmter Rambler mit großen hummerfarbenen Blüten, duftend, stark wüchsig mit bösartigen Stacheln, Höhe: bis zu 4,50 m
  • ‘American Pillar‘, eine starkwüchsige Rose mit kräftigen stacheligen Trieben, Blüten in Büscheln, am Rand rosa, zur Mitte weiß. Gut in Kombination mit ‘Veilchenblau‘, Höhe: bis zu 6 m.

Als unermüdliche Kletter- und damit als Baumrose ebenfalls geeignet ist Rosa filipes ‘Kiftsgate‘. Sie erreicht eine Höhe bis zu 10 m und ist erstaunlich schattenverträglich. Ihre duftenden cremeweißen Blüten hängen in großen Büscheln herab. Im Herbst zieren sie kleine rote Hagebutten. Leider ist sie etwas mehltauempfänglich.

‘Paul’s Himalayan Musk‘, eine Rosa moschata var. nepalensis-Form, ist eine Rose, welche auch im Halbschatten gedeiht und ungeheure Ausmaße annehmen kann. Sie blüht im Juli überreich mit kleinen gefüllten rosa Blüten und erreicht eine Höhe von mehr als 10 m. Allerdings ist sie mehltauanfällig.

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