Rose de Resht
Rose de Resht © Dieter Hupka

 

Damaszener-Rosen haben sich in Kleinasien entwickelt und waren schon 1.000 Jahre v. Chr. auf der Insel Samos bekannt.




Wenn von Rosen im antiken Griechenland oder Rom die Rede ist, waren wohl meist Alba-Rosen oder Damaszener-Rosen gemeint. Man unterscheidet Sommer-Damaszener-Rosen, die von der Rosa gallica und der Rosa phoenicia abstammen. Die zweimal blühenden Damaszener-Rosen stammen vermutlich aus einer Kreuzung aus Rosa gallica und Rosa moschata. Der römische Dichter Vergil widmete der zweimal blühenden Rosa damascena ein Gedicht. Sie machte das Rosenfest auf der Insel Samos zu Ehren der heiligen Rosalie im September erst möglich.

Rose de Resht
Rose de Resht © Dieter Hupka
Jacques Cartier
Jacques Cartier © Dieter Hupka




Schwerer Duft bei Damaszener-Rosen

Fast alle Damaszener-Rosen haben einen schweren Duft und machten sich damit als Handelsgut begehrenswert. Nach dem Untergang des Römischen Reiches gerieten diese Rosen fast in Vergessenheit. In Nordeuropa wurden sie populär, als Kreuzfahrer sie im 12. und 13. Jahrhundert aus dem Nahen Osten mitbrachten. Bald fanden sie ihren Weg aus den Gärten der Adeligen in die Anwesen des wohlhabenden Bürgertums. Besonders begehrt war die stark duftende, zweimal blühende ‘Autumn Damask‘, auch ‘Quatre Saisons‘ genannt. Das Angebot ist relativ begrenzt, obwohl noch lange mit dieser Sorte Züchtungen durchgeführt wurden. Die rosa blühenden Sorten ‘Ispahan‘ (vor 1832, auch ‘Pompon des Princes‘ genannt), ‘Jacques Cartier‘ (1868) und die purpurrote ‘Rose de Resht‘ gehören auch heutzutage zu den „Alten Rosen“, was auf ihre gute Winterhärte und Resistenz gegen Blatterkrankungen zurückzuführen ist.

Damaszener-Rose Ispahan
Damaszener-Rose Ispahan © Dieter Hupka

 

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