Ein Buntspecht © Gabriela Neumeier/pixelio.de

 

In Wäldern, Parks und Gärten ist der Buntspecht mit seinem typischen Hämmern schon von weitem zu hören. Er ist der häufigste heimische Vertreter der Spechte und lässt sich überall nieder, wo er Bäume und morsches Holz findet. Als Allesfresser ist er sehr anpassungsfähig und findet sich im Winter sogar an Futterstellen ein.




Verbreitungsgebiet

Der Buntspecht ist weit verbreitet. Er kommt in Mitteleuropa, Nord- und Ostasien sowie im Nordwesten Afrikas und im Südwesten Asiens vor. Hierzulande ist er in allen Arten von Wäldern, jedoch auch auf städtischen Grünflächen mit Bäumen anzutreffen.

Farbenfrohe Schönheit

Auffällig ist das kontrastreiche Federkleid. Die Oberseite des amselgroßen Buntspechts ist vorwiegend schwarz gefiedert. Auf den ebenfalls schwarzen Flügeln sind zwei große und zahlreiche kleine weiße Stellen am äußeren Rand zu sehen. Auch die Wangen sind weiß. Der Brustbereich hat einen hellgrauen Farbton, während die Unterschwanzdecken kräftig scharlachrot gefärbt sind. Männliche Tiere sind an dem roten Fleck auf dem Nacken zu erkennen. Jungtiere beiderlei Geschlechts verfügen über einen roten Scheitel.

Hämmern, Trommeln, Rufen: Der Buntspecht ist unüberhörbar

Buntspechte verfügen über ein reiches Repertoire an Lautäußerungen. Zur Nahrungsbeschaffung bearbeiten sie Bäume und morsches Holz, um Insekten aufzuspüren. Beim Herstellen einer Bruthöhle wird ebenfalls gehämmert.

Im Frühjahr macht der Specht weibliche Artgenossen durch ein Trommelgeräusch darauf aufmerksam, dass der Nestbau beendet ist und das Quartier bezogen werden kann. Auch Weibchen trommeln, um ihre Anwesenheit im Revier zu signalisieren, allerdings etwas kürzer und dezenter.

Ganzjährig äußern sich Buntspechte durch kurze Rufe, die wie ein „Kix“ klingen. Sie werden auch als Warnmeldung, etwa bei Gefahr für das Nest, eingesetzt. Je tiefer die Tonlage, desto höher die Gefahr und desto deutlicher wird aus dem „Kix“ ein „Kreck“.

Stimme des Buntspechts

Bedarfsgerecht ausgestattet

Wie kann ein kleiner Vogel derart heftig gegen Bäume hämmern, ohne sich zu verletzen? Dazu verfügen Buntspechte über eine spezielle Anpassung: Direkt über dem breiten Schnabelansatz befindet sich eine Art Gelenk, das den Kopf wie ein Stoßdämpfer vor den hämmernden Bewegungen schützt. Auch gegen Schäden durch Holzstaub ist vorgesorgt, denn die Nase wird durch schützende Federn verdeckt.

Damit die vorwiegend senkrechte Position an Baumstämmen keine Probleme bereitet, sind die Krallen besonders spitz und gebogen. Die Beine selbst sind durch ungewöhnlich dicke Haut vor Insektenstichen geschützt.




Als Allesfresser stellt der Buntspecht seine Ernährung im Winter vorwiegend auf vegetarische Kost um. Um Nüsse und Zapfen zu bearbeiten, klemmt er sie in kleine Astgabeln oder hämmert speziell zu diesem Zweck kleine Löcher in den Baum, die sogenannten Spechtschmieden. Diese Arbeitshilfen werden sogar mehrfach benutzt.

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